Klausuren

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Alex
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Klausuren

Beitrag von Alex » 01.08.2008 14:13

Gesammelt aus den Klausuren SS 2007 und SS 2008:

  • Unterschiede µProzessor und µControllter in Aufbau und Anwendung
  • Nenne zwei Rechnereinheiten neben General-Purpose-Prozessoren und µControllern und unterscheide diese hinsichtlich Rechnerarchitektur. Anwendungsbeispiele?
  • Erläutern Sie Embedded Controller System
  • Was ist Echtzeit? Nennen Sie Klassifikationen von Echtzeit + Beispiele!
  • Was ist ein verteiltes System?
  • Nennen Sie drei im µProzessor intern verwendete Bus-Systeme!
  • Von-Neumann- und Harvard-Architektur schematisch darstellen.
  • Nennen Sie Möglichkeiten zur Performanceerhöhung außer Prozessortakt erhöhen!
  • Erklären Sie Pipelining und zählen Sie drei Beispiele für Probleme beim Pipelining auf!
  • Wo werden beim C167 die Register gespeichert, welche Vorteile bringt das?
  • Was ist Contextwechsel?
  • Was ist der Barrelshifter?
  • Nennen Sie drei Möglichkeiten, um den Energieverbrauch eines eingebetteten Systems zu reduzieren.
  • Nennen Sie die Energiesparmodi des C167!
  • Beispiel: Funkgesteuerte Schließanlage für Kfz. Welchen Energiesparmodus des C167 würden Sie verwenden, warum?
  • Erklären Sie den Flash-A/D-Umsetzer!
  • Wie viele Komparatoren sind beim Flash-A/D-Umsetzer nötig, um eine Auflösung von 4 Bit zu erreichen?
  • Nennen Sie außer Flash-A/D noch drei weitere A/D-Wandlungs-Verfahren!
  • Schaltbild Sample&Holz zeichnen.
  • Wozu ist Sample&Hold da?
  • Sukzessive Approximation: Graph ist gegeben, grafisch das Wandlungsergebnis bestimmen.
  • Timeraufbau für Betriebsart Gated Timer zeichnen und erklären. Nennen Sie zwei weitere Timer-Modi! Nennen Sie Anwedungsbeispiele!
  • Was bedeutet PWM-Signal?
  • Zeigen Sie Änderungsmöglichkeiten eines PWM-Signals mit Skizze! Nennen Sie zwei Anwendungen für PWM im Kfz!
  • Welche Möglichkeiten gibt es in mit der integrierten Peripherie des C167 rechteckige Signale zu erzeugen? (Drei Möglichkeiten nennen, eine beschreiben!)


    Registeraufgabe:
    Gegeben: Der segmentierte Adressbereich des µControllers C167 ist in 256 Segmente von je 64 kByte unterteilt, die jeweils aus 4 Daten-Pages bestehen. Die Datenaddressierung erfolgt mit Hilfe einer 16-Bit-Datenadresse (Data-Memory-Adress), die in 14 Bit Page Offset(POF) und 2 Bit für die Auswahl eines von vier Data Page Pointern (DPP) aufgeteilt ist. Mit den unteren zehn Bit des ausgewählten DPP wird die Daten-Page seketiert. Der 24-Bit-Adresscode zur Adressierung von Daten im segmentierten Adressraum des µControllers setzt sich dann aus dem Inhalt des POF (untere 14 Bits) und dem Inhalt des DPP (obere 14 Bits) zusammen.


    Aufgabe:
    Es soll mit Hilfe des DPP1 die Adresse mit dem hexadezimalen 24-Bit-Adresscode C09432h angesprochen werden.
  • Wie groß ist der Speicherinhalt einer Daten-Page?
  • Welches Segment und welche der Daten-Pages (0...1023) wird adressiert?
  • Wie lautet der hexadezimale Wert der Datenadresse (Data Memory Access)?
  • Ermitteln Sie die hexadezimalen Adresscodes, falls folgende Data-Page-Pointer-Werte und Datenadressen zur Adressierung im segmentierten Adressraum verwendet werden: DPP0: 123h, DPP1:047h, DPP2: 209h, DPP3: 0ABh. Datenadressen: 4032h, 3678h, D432h




    Programmieraufgabe:
    Geheiztes Wasserbecken mit Temperatursensor. Es werden 5 Sensorwerte aufgenommen und per PEC in den Speicher geschrieben. Mit Hilfe eines PWM-Signals wird die Heizung geregelt. Der Quelltext ist zu großen Teilen gegeben. Man muss entweder Kommentare ergänzen, oder Quelltext vervollständigen. Das Vervollständigen des Quelltextes beschränkt sich auf das Einstellen der richtigen Register. Dazu sind die entsprechenden Datenblätter gegeben. Binärwerte müssen in Hex-Werte umgewandelt werden!

    Dazu noch fragen:
  • Was ist PEC, was ist der Vorteil davon?
  • Wo wird x im Register y eingestellt? (Siehe die Datenblätter.)
  • ZUsatzfragen: Wie wird beim PEC der Kanal ausgewählt?

bartsimpson
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Klausur 2010

Beitrag von bartsimpson » 04.08.2010 17:23

Also bei uns hat der Praktikumsleiter einige Tipps gegeben, was in der Klausur 2010 drankommt bzw. welche Form die Klausur hat. Hier mein Gedächtnisprotokoll (ohne Garantie!):
Klausuraufteilung:

40 - 50 % Praktischer Teil: gegebener Quellcode ca. 1 A4 Seite
Drei Aufgabentypen:
- Register mit benötigten Werten füllen, einige Datenblätter werden beigelegt, analog zum Praktikum
- Kommentare schreiben zu fertigen Programmzeilen (eher trivial)
- Alternativen benennen (z.B. statt Einzelauslesen des AD-Wandlers vielleicht Continuous Mode)

30 - 40 % Theorie, vor Allem zu den peripheren Einheiten des C167 (VO-Skript Kapitel 5!)
- z.B. verschiedene AD-Wandlungsarten erklären können
- keinen Code schreiben
- alles aus Kapitel 5 lernen

10 - 20 % allgemeine Theorie (Kapitel 1 und 2 der Vorlesung)
- Was ist Echtzeitfähigkeit?
- Aus welchen Elementen besteht ein Microcontroller?
- Welche Möglichkeiten zum Energiesparen beim Mikrocontroller gibt es? (--> Sleep Mode)

NICHT Prüfungsrelevant:
- Kapitel 4 Halbleiterspeicher
- Kapitel 6 Software
- Kapitel 7 Entwurfsprozesse

Commodus
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Re: Klausuren

Beitrag von Commodus » 30.07.2013 12:53

Moin,

ich hatte mir ein paar Notizen gemacht, bin mir aber nicht sicher ob alles stimmt und ich habe auch nicht alles vollständig abgeschrieben.

Es gibt 3 Aufgabentypen:
1)Abfragen von Definitionen(Was, Wie, Warum) aus KP2
2)Verständnis- und Kombinationsfragen
3)Problem lösen (Transferfragen?), Wissen anwenden + Herleitung


-Architekturen Vor- und Nachteile
-Was macht ein 16 Bit Controller aus (welche Komponenten machen was)
-bei der Programmieraufgabe ist der Quelltext teilweise gegeben, bzw. als Lückentext vorgegeben
diese Aufgabe macht 30%-40% der Prüfung aus.


Schwerpunkte sind die Kapitel 2 und 5, außerdem ist das Praktikum relevant. 35 bis 40% braucht man zu bestehen.

Ansonsten darf kein Taschenrechner benutzt werden und man sollte HEX in binär Zahlen umwandeln können.

Ähnelt sich sehr mit den Schwerpunkten von 2010.

Turk
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Re: Klausuren

Beitrag von Turk » 31.07.2013 11:35

Also ich war ebenfalls bei der letzten Vorlesung und hab bloß eine kleine Korrektur zu den Ausführungen von Commodus:
Es handelt sich bei den Schwerpunkten nicht um die Kapitel 2 und 5 sondern 2 BIS 5. Nicht, dass jemand auf die Idee kommt Kapitel 3 und 4 auszulassen.

Grüße

Asmir
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Re: Klausuren

Beitrag von Asmir » 01.08.2017 10:06

Mein Tip noch:
Übt wie man die Configurationen aus dem Datenblatt mit Hex-Werten einstellt. Gerade das Ablesen, welche Bits welche Einstellung codieren, ist extrem Fehleranfällig und frisst Zeit in der Klausur. Es gibt aber recht viele Punkte auf diese Aufgaben.

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