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Keine Angebote bei Dreamspark

Verfasst: 04.09.2016 20:14
von Kelso
Hey,

ich wollte mir gerade eine neue Windows Version bei Dreamspark laden, aber es kommt immer die Meldung, dass derzeit keine Produkte zum Kauf verfügbar sind. Geht es euch auch so?

Grüße
Kelso

Re: Keine Angebote bei Dreamspark

Verfasst: 28.09.2016 15:46
von Commodus
Ne, ich kann noch Produkte auswählen.

http://www.et.tu-dresden.de/etit/index.php?id=323

Re: Keine Angebote bei Dreamspark

Verfasst: 11.01.2017 23:57
von AcIDVayEX
Ich würde mich gerne erstmal anmelden. Hab auch das Web-Formular ausgefüllt. Aber bisher kam keine Zugangsmail. Herrn Adam hatte ich auch schon geschrieben. Bisher erfolglos.

Wie lange muss man auf die Zugangsbestätigung warten? Wäre auch daran interessiert Win10 zu holen.

Re: Keine Angebote bei Dreamspark

Verfasst: 11.02.2017 14:29
von Commodus
Hallo,

ich bin nur noch sehr selten im Forum aktiv, sry.

"Der Name DreamSpark wurde eingestellt, aber die Programmleistungen sind immer noch durch Microsoft Imagine verfügbar" ...

https://onthehub.com/microsoftimagine?w ... =DX_873642

Habe es nicht ausprobiert aber vielleicht geht es üben diesen Link?

Re: Keine Angebote bei Dreamspark

Verfasst: 14.02.2017 20:19
von x7yr0n3
AcIDVayEX hat geschrieben: Wie lange muss man auf die Zugangsbestätigung warten? Wäre auch daran interessiert Win10 zu holen.
Die Freischaltung hat bei mir knapp einen Monat gedauert. Bestätigungsmails oder sowas kommen vorher nicht.

Re: Keine Angebote bei Dreamspark

Verfasst: 16.03.2017 11:24
von Andreas Noack
AcIDVayEX hat geschrieben:Wäre auch daran interessiert Win10 zu holen.
Es gibt ernsthaft Leute, die dieses Datenschleuder-Betriebssystem freiwillig haben wollen?
Selbst die Stabsstelle für Informationssicherheit der TU rät im Wesentlichen von dessen Nutzung ab.

Am besten fasst es wohl jener Artikel in der UJ vom 02. Februar 2016 zusammen:
Dresdner Universitätsjournal (2016-02) hat geschrieben:
Aber in der Standard-Installationsvariante könne [Matthias Herber] dieses Betriebssystem den Akademikern für den dienstlichen Gebrauch nicht empfehlen. Dann nämlich müsse der Nutzer davon ausgehen, dass nicht nur eigene personenbezogene Daten auf Servern in den USA landen, sondern auch Informationen über Dritte.
[...]
"Wir schreiben den Forschern und Studenten natürlich nichts vor", sagte Herber. "Aber es muss jedem Nutzer bis hin zur Sekretärin, die ja auch personenbezogene Daten auf ihrem Windows-PC verarbeitet, klar sein: Dass solche Daten letztlich in einer Microsoft-Cloud in den USA landen, ist datenschutzrechtlich nicht akzeptabel."
[...]
Für ihre Analyse hatten Jens Syckor und Matthias Herber von der TUD-Stabsstelle für Informationssicherheit
gemeinsam mit Dr. Erasmus Scholz von der zentralen Uni-Verwaltung und Raffael Kozerski vom Vodafone-Stiftungslehrstuhl PCs versuchsweise mit zwei Installationsversionen des neuen Microsoft-Betriebssystems ausgestattet: einmal mit Windows 10 EDU, das vor allem für Forscher und Studenten gedacht ist, und zweitens mit Windows 10 LTSB (Long Term Servicing Branch). Letzteres ist eher für den Unternehmens-Einsatz gedacht und enthält bereits einige datenschutzrechtlich problematische Dienste wie die Sprachassistentin Cartana oder den App-Store nicht.

Nachdem das System installiert war, rückten die Tester alle entsprechenden Schieberegler von Windows 10
auf strengen Datenschutz (also nach links), schalteten außerdem unter der Haube des Betriebssystems weitere Datenverbindungen in der sogenannten Registry ab. Danach rührten sie den PC einen Tag lang nicht mehr an und protokollierten nur alle Signale nach außen. Ergebnis: Die EDU-Variante von Windows 10 baute binnen 24 Stunden 49 Verbindungen auf, ohne dass der Nutzer irgendeine Aktion ausgelöst hatte, die LTSB-Version immerhin noch 14 Verbindungen.

Weil das System diese Verbindungen verschlüsselt herstellt, ist für den Nutzer nicht ersichtlich, welche Daten da an Microsoft übermittelt werden. Aus den Analysen lässt sich aber schlussfolgern, dass es sich mindestens um sogenannte Telemetrie-Daten handelt, mit denen Microsoft zum Beispiel Programmaufrufe, Speicherverbrauch und PC-Diagnosedaten abgreift. Bei Express-Installationen stellt das System auch Verbindungen zu zahlreichen anderen Servern und Diensten auf, zum Beispiel zu Werbungs-Verteilnetzwerken.
Und vielleicht sollte man - mehr als drei Jahre nach Snowden - an dieser Stelle auch nochmal darauf hinweisen, dass Microsoft von Beginn an bei PRISM mit im Boot war.