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macoio
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Beitrag von macoio » 12.01.2006 18:21

Hallo allerseits!
Ich habe einen Artikel zur Lösung des alten Konstruktionslehre-Testates geschrieben und wäre für weitere Verbesserungsvorschläge dankbar.
Link Testataufgaben
Link Lösungen

karlheinz
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Beitrag von karlheinz » 13.01.2006 16:45

zu 1. also wenn ne Sicherheit mit gegeben ist, dann sollte man die schon mit einbeziehen, oder.
ich komm dann also auf 800N
zu 2. bei Pa kann schon mal alleine wegen der Dimension nicht stimmen. außerdem ist die Fläche der Pressung doch die Projektion auf ne Ebene. also F=Mt/ra und A= 2*(8*8) -> Pa=156,25 Mpa
Pi analog komm ich auf 108 MPa.
richtig ist natürlich das die Gefahr des Abscherens am größten ist. Tao vorh = (Mt / ri)/(2*(pi/4)D^2 =292,6 MPA und S=1,008

zu 3. ich denke maldas es heißt Streckgrenze/SF=Ozul damit komm ich dann auf 6,56mm ist auch plausibler, denn wenn man erstmal ohne die sicherheit rechnet kommt man auf 4mm, also muss man den stab zur sicherheit dicker machen.

4. ist OK

macoio
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Beitrag von macoio » 13.01.2006 17:53

@karlheinz:
1. hast du natürlich Recht

zu 2.: Ich habe die Formel falsch abgeschrieben, sie muss heißen:
p_a=\\frac{4Mt}{(D_a^2-D_i^2)\\cdot d}=207,64MPa, siehe AH Gestaltungslehre WN2 unten rechts. Wie man daraus jetzt wieder Kraft pro projezierte Fläche draus ableitet weiß ich auch nich so schnell. Da müsste deine Rechnung dazu leider auch falsch sein.

zu 3. Hast du natürlich auch recht, hab ich mich ja gleich 2mal verschusselt mit den Sicherheiten bei dem Test :(

zu 4. Schön das wir da einer Meinung sind

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Beitrag von pax » 14.01.2006 13:46

zu 1. die sicherheit gegen fliessen bezieht sich meiner meinung nach auf den werkstoff und nicht auf den kleber, so dass wie schon richtig gesagt die verbindung 1600 N hält, wobei die maximale belastung des stahlbandes 2350 N ist... (also wenn ich mich da nichmal wieder irgendwo vertan hab:( )
2. werd ich morgen ma reinstelln...
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karlheinz
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Beitrag von karlheinz » 16.01.2006 15:53

also zu 2. würde ich dann sagen, das das ding nicht hält, da die flächenpressung(324) an der welle ja größer als die streckgrenze (295) ist, oder?

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Beitrag von S!ian » 16.01.2006 16:06

aber besteht die Welle nicht aus C45 und hat somit eine Streckgrenze von 490 N/mm^2 bzw 340 N/mm^2?

macoio
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Beitrag von macoio » 17.01.2006 22:09

Das schon, aber beim Abscheren geht ja der Stift kaputt und nicht die Welle, und der Stift ist aus E295. @Karlheinz: Das kann niemals sein das die Welle wegen Flächenpressung kaputt geht bevor der Stift dies tut, abgesehen davon das bei sowas meist die Scherung am Stift der wunde Punkt ist.

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Beitrag von Schnappi » 19.01.2006 18:55

zu 3.: die zulässige Spannung ist nicht das doppelte der Streckgrenze
\\sigma _Z_{Zul}=\\sigma_Z \\cdot S_F=670MPa , sondern die Hälfte, also 167,5MPa...
als Durchmesser haben wir 6,6 mm berechnet
formelmäßig stimmt ansonsten alles überein, nur dass, (1000kg*9,81m/s^2) / sqrt 3 = 5663,8N sind (bei dir ist das die 3. Zeile in Aufgabe 3)
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Beitrag von S!ian » 21.01.2006 14:20

Um noch mal auf die 2. Aufgabe zurücksukommen, ich halte es für etwas optimistisch \\sigma_S = \\tau_{zul} zu setzen. Also schaute ich in meinen Mitschriften unter Kapitel 2.5.1 \"Beanspruchbarkeit bei statischer Belastung\" nach und fand folgendes: \\tau_F = 0.6 \\cdot R_E, mit R_E = \\sigma_S. Damit würde man natürlich unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass die Konstruktion nicht hält. Meinungen diesbezüglich?

Ich fand ebenfalls im Internet click einen ähnlichen Wert. Das Passt irgendwie alles noch nicht so recht in mein Weltbild. Vielleicht kann mich ja jemand erleuchten.

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Beitrag von macoio » 21.01.2006 14:48

bei mir steht im Tabellenbuch: 0,8 * Rm für zähe Stähle, sprich das ist materialabhängig

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Beitrag von S!ian » 21.01.2006 15:00

Nagut, was ist nun aber E295 zäher Stahl oder nicht? .... auf dem .pdf was ich gepostet habe steht für tau = 170 N/mm^2.

P.S.: Auf welcher Seite findest du 0,8 * Rm?

Achja und auf Seite WS 5 steht für \\tau_{tF} = \\frac{R_e}{\\sqrt{3}}. Toll nicht? :-)

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Beitrag von macoio » 21.01.2006 15:47

@S!ian die 0,8*Rm sind nicht aus einem unserer Hefte sondern aus einem anderen Buch (Tabellenbuch Metall)

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Beitrag von Quentin » 21.01.2006 16:00

Ich hab bei meinen Berechnungen auch nur den Tabellenwert genommen.
Andere Frage. Bei meinem nicht so sehr Detailgetreuen ME-Testatausdruck kann ich die Flächenmaße kaum erkennen. Sonst sind die Berechnungen bei mir die selben. Aber wie kommst du auf die 2* ...... ??
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Beitrag von S!ian » 21.01.2006 16:37

@macoio: gut danke :-)

@Quentin T: Ich geh mal davon aus das du die erste Aufgabe meinst. Es sind auf beiden Seiten des Stahlbands Klebeverbindungen angebracht, demzufolge also auch zwei Flächen.

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Beitrag von Quentin » 21.01.2006 17:32

Wie gesagt ich kann nix erkennen, aber danke dafür. Wenn mir jemand erklären könnte welche Flächen wo geklebt sind kann ich es bestimmt auch nachvollziehen.
2.
Bei den Festigkeitswerten für C45 hab ich allerdings 350N/mm² ... Wie kommen die vielen unterschiedlichen Werte zustande?
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Beitrag von S!ian » 21.01.2006 17:49

Also hier mal das Bild aus Aufgabe 1 nachgestellt click

Auf Seite WS2 steht für C45 490 N/mm^2, die 350 N/mm^2 sind für wechselnde Belastungen.

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Beitrag von tOSCh » 21.01.2006 19:17

Hier habt ihr nochmal ne ordentliche Ausgabe der LK!

Leistungskontrolle (A)

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Beitrag von Quentin » 22.01.2006 14:44

Sehr hilfreich vielen Dank.
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Beitrag von Waschhausernst » 22.01.2006 15:11

servus,
mit was ist eigentlich in dem test zu rechnen - welche themengebiete könnte er sonst noch drann nehmen... lager und getriebe ja sicherlich nicht, oder?
im gegensatz zu den maschbauern, die ja sogar noch persönlich vom prof schlecht die themengebiete des testats genannt bekommen, haben wir da ja reichlich wenig infos zu...
was ist im test außerdem an unterlagen und hilfmitteln gestattet?
Wer den Hopfen nicht ehrt, ist das Bierchen nicht wert.

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Beitrag von pax » 22.01.2006 15:47

nochma ne verständnisfrage zu erstens: da F ja zweimal eingezeichnet ist, halt in verschiedene richtungen, muss ich da mit 2F rechnen und damit das ergebnis halbieren oder nicht??
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Beitrag von S!ian » 22.01.2006 16:08

Ich denke, das ist so zu verstehen, dass ein F die Reaktion auf das andere ist sozusagen um das Kräftegleichgewicht zu gewährleisten. Dem zufolge muss das Ergebniss nicht halbiert werden.

@Waschhausernst: Es ist scheinbar alles erlaubt ... http://et.netaction.de/et/forum/showthread.php?id=2735

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Beitrag von Waschhausernst » 22.01.2006 17:34

welche gruppe schreibt eigentlich morgen den test?
u und g haben sich ja laut übungsplan nach jahreswechsel vertauscht.
haben also morgen die leute den test, die sons laut ihrem stundeplan immer an ungeraden wochen die übung haben?
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Beitrag von S!ian » 22.01.2006 17:38

Laut Plan schreibt morgen Gruppe u, aber angeblich schaut da keiner nach wer da wo zugehört.

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Beitrag von macoio » 22.01.2006 17:44

Also beim Ü-Leiter Kupfer ist das egal, der hat gesagt wir können kommen wann wir wollen.

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Beitrag von lusch3 » 22.01.2006 18:12

@macoio
noch was zu der 2. aufgabe...ich hab das 3 und mehrmals gerechnet, jeweils mit der selben formel aus den AHs, aber ich bin nie auf deinen wert gekommen. ich bin immer auf etwas in der richtung 186,xx MPa gekommen. also entweder lieg ich oder du falsch :)

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