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pax
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Beitrag von pax » 13.02.2006 00:07

jap normalisiert heißt halt nicht vergütet, nimmste einfach ne klasse drunter, immer halt auf nummer sicher gehen, und im endeffekt liefern die formeln alle ähnliche ergebnisse, nur die grenzen ab welchem durchmesser mans berechnen muss sind unterschiedlich
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macoio
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Beitrag von macoio » 13.02.2006 00:10

wollt ihr jetzt allen Ernstes behaupten bei dieser Aufgabe braucht man den Größeneinflussfaktor?

pax
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Beitrag von pax » 13.02.2006 00:13

jop ganz sicher. die werkstoffwerte sind ja von der bauteilgrösse abhängig. siehe wellenberechnung (die im allgemeinen nen guten ausgangspunkt für solche festigkeitsberechnungen bietet)
bei ner welle käme dann noch kerbwirkung und so weiter dazu, wie zb in aufgabe 1.4
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S!ian
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Beitrag von S!ian » 13.02.2006 13:58

Also, unter Klausurschwerpunkte 4 b) steht etwas von der Darstellung von Rillenkugellager als Festlager sowie Zylinderrollenlager als Loslager. Ich denke, dies ist hier recht gut erklärt.

Alex
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Beitrag von Alex » 13.02.2006 16:42

Ich habe mich auch mal an der 3.3 versucht, komme aber auf was anderes. (Hat allerdings auch nichts mit der gegebenen Lösung zu tun, wie ich fürchte) Vielleicht hat jemand dazu eine bessere Idee...

Hier mal meine Schandtaten:
(S!ians Korrekturvorschlag eingebracht)

Passfeder nach DIN 6885-1:

DIN 6885-A 10x8x50 (also die dickste Passfeder, die da rein geht)

=>
Passfeder: b=10mm, h=8mm, L=50mm
Wellennut: t1=5mm
Nabe: t2=3,3mm

Technologischer Größenfaktor nach FB13:

C45:
K_1(d_eff) = 1 - 0.26*lg(\\frac{150mm}{2*16mm}) = 0.82556

42CrMo4:
K_1(d_eff) = 1 - 0.26*lg(\\frac{36mm}{16mm}) = 0.908

mit
p_{zul} = \\frac {\\sigma_s}{S} * \\phi

und
\\phi = 0.7 (schwellende Belastung nach GFB5 und FB2)

Folgt: (nach WS2)
C45: p_{zul} = 151.14 (Wert in der Klammer für normalgeglühter Stahl)
42CrMo4 p_{zul} = 440.22

Pressung (nach WN2):
p_{vor} = \\frac {2*M_t}{d_w*t*l_N}

mit
Mt = 520000 Nmm, CB = 1,3
Nabe: t = h - t1
Welle t = t1

folgt:
Welle: p_vor = 144,44 N/mm^2
Nabe: p_vor = 240,74 N/mm^2

=>
S_Welle = 440.22/144,44 = 3.05
S_Nabe = 151,14/312,96 = 0,63

Womit die Nabe die Belastung nicht aushält.
- Editiert von Alex am 13.02.2006, 20:49 -

Dance
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Beitrag von Dance » 13.02.2006 16:42

Der Begriff Stegräder scheint ja ziemlich aus der Mode gekommen zu sein, das einzig brauchbare was ich gefunden hab:

\"Die ... auf die als Stegräder ausgebildeten Zahnräder.\"
[img]http://www.imk.uni-stuttgart.de/forschu ... age002.jpg[/img]

http://www.imk.uni-stuttgart.de/forschu ... chmierung/

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Beitrag von S!ian » 13.02.2006 17:27

@Alex: Ich würde deiner Lösung soweit zustimmen, der unterschied zu der oberen ist im Prinzip nur das du den Sicherheitsfaktor von 1.3 schon in deiner zulässigen Pressung eingebaut hast. Du könntest noch den Sicherheitsfaktor für die Passfeder bestimmen, was jedoch nix an der Tatsache ändert, dass der Mist nicht hält. :-)

S_passfeder = (295*0.7)/(312.96*1.3) = 0.51

Rückzug: Kann es sein das du bei der Bestimmung für p_vorh zwei mal C_B einbezogen hast? In den 520000Nmm sind die ja schon eimal dabei, und dann multiplizierst du sie noch einmal mit C_B.
- Editiert von S!ian am 13.02.2006, 17:33 -

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Beitrag von tOSCh » 13.02.2006 17:34

[quote]@schubi: mit dem Größeneinflussfaktor ergibt sich aus Seite FB 8
\\sigma_S(d) = \\sigma_S(d_B) \\cdot K_1(d_{eff})
Die Formel gilt für alle Durchmesser d_B > 16mm.

Das C45 eigentlich vergütet ist stimmt schon, jedoch funktioniert das halt nur wenn man die Formel für Baustahl nimmt. Man kann sein Gewissen beruhigen in dem man den Hinweis \"normalisiert\" großzügig interpretiert. ;-) Das ist halt alles ein hingerechne, furchtbar.[/quote]

Das klingt für mich alles bisschen \"zurechtgerückt\" wie kommst denn du bitte darauf, dass diese Formel unter FB8 einfach da eingestetzt werden kann? Und wer bitteschön sagt dass normalisiert nicht vergütet ist. Ich würde eher sagen, dass aufgrund des zusatzes \"normalisiert\" die Werte in Klammern WS2 unter C45 gelten.
Also ich finde diese Aufgabe echt so toll. Ach ja und die Arbeitsheftchen sind noch viel toller...

Cyah, tOSCh


EDIT: @ oben :)

ähm, es sagt ja niemand, dass alles halten soll :)

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Beitrag von S!ian » 13.02.2006 17:42

@schubi: Also diese Formal muss man meiner Meinung nach immer nehmen sobald der vorhandene Durchmesser größer ist, als der der Probe. Über den Tabellen auf Seite WS 2 steht d_B <= 16mm, folglich müssen für alle anderen Fälle der Größeneinflussfaktor mit einbezogen werden.

Achja, es ist alles \"zurechtgerückt\", aber Hauptsache die Prüfungsaufgaben sind eindeutig. ;-)

[quote]ähm, es sagt ja niemand, dass alles halten soll [Gesicht] [/quote]

Das ist sehr beruhigend. :-)

pax
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Beitrag von pax » 13.02.2006 17:48

genau...
also son stegrad ist ein normales atirnrad, oder muss da zwangsweise die zahnbreite größer sein als dat zwischen welle und zahnkranz was ich jetz hier einfach mal als steg interpretiere...
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Beitrag von macoio » 13.02.2006 17:59

würd ich schon denken das der Steg schmaler ist als die Zähne

Alex
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Beitrag von Alex » 13.02.2006 20:50

@S!ian:
Du hast recht. Ich habe es mal korrigiert. Danke dir!

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Beitrag von drueckeBaerger » 14.02.2006 10:20

im Zweifelsfall einfach mal Wikipedia besuchen ...

hat sich mal wer mit der Aufgabe 1.4 [a) hat was mit ner Passfeder zu tun] beschäftigt? Der gute herr kupfer hat da ja die Lösung ins Netz gestellt, aber mir ist nicht ganz klar, warum dort die Vereinfachung gilt, dass die Widerstandsmomente gleich sein sollen, wenn da 10mm absatz drin ist und ein widerstandsmoment sich ja aus dem durchmesser hoch 3 berechnet ....

platinius

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Beitrag von platinius » 14.02.2006 10:46

Hab hier was zum Thema \"Steg\" bei Zahnrädern gefunden. Stammt aus dem Buch \"Grundlagen der Konstruktion\" von Werner Krause.
hier

mrg007
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Beitrag von mrg007 » 14.02.2006 10:46

[quote]genau...
also son stegrad ist ein normales atirnrad, oder muss da zwangsweise die zahnbreite größer sein als dat zwischen welle und zahnkranz was ich jetz hier einfach mal als steg interpretiere...[/quote]

Somit könnte ich also ZG6 oben einfach abzeichnen?!

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Beitrag von drueckeBaerger » 14.02.2006 11:08

[quote]Somit könnte ich also ZG6 oben einfach abzeichnen?![/quote]

aye

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Beitrag von macoio » 14.02.2006 12:02

also ich sag du kannst NICHT ZG6 nehmen. heißt nich umsonst Stegrad, da hätte er ja auch nach nem Zahnrad fragen können. Ich würd versuchen das so zu zeichnen wie das von Gune oben gepostete, evtl. noch Aussparungen im Steg. Auf die Folien für dieses Kapitel brauchen wir nicht mehr warten, ich hab Herrn Kupfer ne mail geschrieben und er sagt der Prof ist im Urlaub, sprich die Folien kommen nicht mehr.

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Beitrag von drueckeBaerger » 14.02.2006 12:59

naja ... schau mal auf seite zg7 ... da siehste genau die zeichnung, gemeint is. zg6 zeigt dir oben das stirnrad, welches im stegrad [wo es um die aufhängung geht] verbaut ist. also sagen wir: wir haben alle recht

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Beitrag von Al Lectric » 14.02.2006 14:12

Servus. Nachdem es mir nun mal endlich gelungen ist mir nen Acc hier zu machen (danke scheiss AOL) - hier ne Info zu Stegrädern. Hab mich da grad von meinem Mitbewohner belehren lassen. Auf ner Welle sind 1 oder 2 Stege angebracht (eher Ringscheiben) auf denen dann das Zahnrad aufgeschrumpft wird. Hab hier mal ne kleine Zeichnung aus dem Hefter mit Crazy-Paint-Skills gemalt. Ich nehm mal an der Steg ist ne Art Schweißkonstuktion. Die ganze Sache gibts auch als Zweistegräder ( sieht nicht viel anders aus). Die ganze Zeichnung is rotationssymetrisch zur Welle.

[img]http://141.30.231.217/florian/diverses/stegrad.bmp[/img]

Hat jemand noch ne Ahnung zu Aufgabe 1? Bruch durch Lastspiel und Schwingungsbruch? Danke

//Edit: Das ganze nennt sich dann \"Gußradkörper mit aufgeschrumpften Stahlzahnkranz\" Also nix mit Schweißen:(
Suche Ein-Euro-Job als Ladungsträger. PN mich.

Wie soll ich wissen was ich denke, wenn ich noch nicht gehört habe was ich sage???

pax
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Beitrag von pax » 14.02.2006 16:12

die \"symmetrielinie\" am Zahnrad soll eher die Verzahnung sein oder? das haut sonst mit rotationssymmetrisch nich hin. und warum sind die absätze so seltsam und verschieden?
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Beitrag von Al Lectric » 14.02.2006 16:58

Ja, am Zahrad ist das die Verzahnung, ich meinte das bezogen auf die Welle. Die Absätze hab ich nur so aus der Hefter Zeichnung übernommen, natürlich sind die ein bissl akurater zu zeichnen, allerdings weiß ich nicht was hier die Form diktiert.
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Quentin
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Beitrag von Quentin » 14.02.2006 17:51

Naja schade kann mein Bild nicht einfügen. Hab ein paar Fragen aus alten Maschbau Klausuren rausgesucht, wär sicherlich ganz hilfreich wenn man die zumindest in Ansätzen mal durchgeht.
hier
\"Ihr versaut mir die Ozonschicht!\"

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Beitrag von mojo777 » 15.02.2006 10:14

hey, ich hab gerade das smith diagramm verstanden.... :-D
http://www.uwe-siart.de/lehre/smishort.pdf

:-O
ne. mal im ernst. hier ein anderes:
http://www.imwf.uni-stuttgart.de/lehre/ ... keit.htm#4
post++;

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