MEL - Länge Bahngebiete

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MACianer
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Beitrag von MACianer » 28.07.2007 18:37

Hallo,

wie kann ich abschätzen, ob es sich um ein unendlich langes oder endliches Bahngebiet handelt. Für kurze Bahngebiete steht\'s ja in der Formelsammlung.
\"Ein Zeichen für die Mittelmäßigkeit des Geistes ist es, immer nur zu rechnen.\" Jean de La Bruyère -

"Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn ich bin die absolut gemeinste Drecksau in diesem verdammten Tal!"

Felix
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Beitrag von Felix » 29.07.2007 11:18

Ein langes Bahngebiet hast du (wie der Name schon sagt) wenn deine Bahngebietslänge groß gegen deine Diffusionslänge L is. Es rekombinieren dann quasi alle injizierten Majoritätsladungsträger in deinem Bahngebiet.
Auf Seite 92 is das grafisch veranschaulicht und zwei Seiten weiter hast du sogar noch mal die Formel für die Diffusionslänge. Aber wie du schon sagst is es nich in der FS also bestimmt nur nice to know aber nichts, was du wirklich brauchen wirst ;-)

leopad
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Beitrag von leopad » 29.07.2007 21:48

und habe ich eine Frage für die Klausur 2006 aufgabe 1. 2.Das ist Kurz oder unendlich.

Black Dragon
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Beitrag von Black Dragon » 30.07.2007 09:35

ich denke mal kurzes.
Denn die Diffusionslängen berechnen sich zu Lp = Ln = 10 ym. Und wp = wn = 0,6ym also diffundieren nicht alle elektronen oder löcher im p bzw n gebiet. Folglich sollte das ein kurzes Bahngebiet sein, oder? Was meint ihr?

derTaucher
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Beitrag von derTaucher » 30.07.2007 09:41

ich bin von unendlich ausgegangen, da für kurzes bahngebiet Lp<<Wp und Ln<<Wn gelten müsste und das noch weniger zutrifft als andersrum...
am besten wäre eigentlcih endliches Bahngebiet also wenn es zur auswahl stände....

Felix
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Beitrag von Felix » 30.07.2007 09:45

Also im Skript steht dazu, dass alle Majoritäten auch wieder diffundieren und es beim kurzen Bahngebiet erzwungen wird - da die e ja nicht über ihr Ziel hinaus ins Metall schießen können, ohne zu rekombinieren.
Mit der Länge geb ich dir Recht - hätt auch anhand der Werte auf ein kurzes geschlossen, da L>>w.

@taucher: Aber unendlich? ich mein es ist knapp 20 mal länger, als das Bahngebiet...
in der FS steht \"kurze Bahngebiete: wn<<Lp und umgedreht wp<<Ln -
du schreibst Lp<<Wp und Ln<<Wn - wo steht sowas?
- Editiert von Felix am 30.07.2007, 10:52 -

derTaucher
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Beitrag von derTaucher » 30.07.2007 09:49

verdammt
werte vertauscht...
natürlich kurzes

Felix
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Beitrag von Felix » 30.07.2007 09:53

mk ;-)

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Beitrag von derTaucher » 30.07.2007 10:00

da hab cih gleich ne frage...
bei aufgabe 1 Sättigungsstromdichte berechnen habt ihr da für np0 und pn0 Na und Nd eingesetzt?
bin mir nich so sicher ob das funktioniert...

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Beitrag von sonne » 30.07.2007 10:11

nee, das darfste ne. sind ja die minoritäten! aber da wir störstellenerschöpfung haben, kannste für n_i, n_i0 einsetzen und das ist in der formelsammlung gegeben.
so hab ichs jedenfalls gemacht.

derTaucher
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Beitrag von derTaucher » 30.07.2007 10:17

ah ja danke
so geht das ja auch...

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Beitrag von skaih » 30.07.2007 17:25

Ich hab da aber mal noch ein Problem.
Das steht ja wohl immer vorne auf der Klausur drauf, dass man Störstellenerschöpfung hat - gut.

Und warum kann ich bei Störstellenerschöpfung das ni0 nehmen? und kann man das überall so machen?

Weil nämlich bei der Aufgabe auch steht, dass U=0 und im ElBe-Skript auf S.46 steht, dass bei U=0 -> n=Nd und p=Na sind und n*p is ja nu ni^2.
Aber im MEL-Skript steht eben auch auf S.99 beim kurzen Bahngebiet ni0^2 drin in der Formel...

was is denn nu richtig? und wieso?

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MACianer
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Beitrag von MACianer » 30.07.2007 17:42

Nochwas zur Störstellenerschöpfung.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist N_A = N_D. Bei der konkreten Aufgabe ist das aber nicht der Fall. Zumindest läßt sich streiten, ob 1.5\\sim 1 ist.
Denn wenn man\'s genau nimmt, muß n_i^2 über n_{i}^2=N_C\\cdot N_V\\cdot e^{-\\frac{E_g}{k\\cdot T}} berechnet werden.

Auf jeden Fall muß man höllisch mit den Einheiten aufpassen.
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