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ic65
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Beitrag von ic65 » 24.02.2005 13:22

Ich habe gerade etwas interessantes festgestellt, wo man mal sieht, wieviel Zeit man in seinem Leben schon verschwendet hat:

Ich habe festgestellt, daß man für das, was man in einem halben Schuljahr behandelt hat, in der Uni 3 Vorlesungen benötigt.
Dann habe ich auch festgestellt, daß man das, was man in einem Semester behandelt, in einer Woche vor der Prüfung lernt.
Ein halbes Schuljahr hat ca. 22 Wochen. Was dort behandelt wird, würde an der Uni in ca. 3 Wochen durchgenommen werden. Also rechnen wir 24 halbe Schuljahre (Abitur) durch 22 mal 3, macht 3,27 halbe Jahre.
Desweiteren sagte ich, daß man an der Uni den Stoff, der in 15 Wochen vermittelt wird, in einer Woche lernt. Also rechnen wir: 3,27 halbe Jahre durch 15 mal 1 macht 0,218 halbe Jahre.
Ein halbes Jahr hat 182 Tage, weshalb man die gesamte Schulausbildung in 40 Tagen schaffen müßte.

Welch eine Zeitverschwendung!!!!!!!!!!!!!!!!!!Textgröße16px

ic65
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Beitrag von ic65 » 24.02.2005 13:23

das mit der Textgröße hat wohl nicht ganz geklappt;-)

Simplimus
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Beitrag von Simplimus » 24.02.2005 13:24

har har har.....
www.klatti.de.vu
Just because an OS holds 90% of the market doesn`t mean it`s superior.
Remember 90% of all animals are insects.

biotonne
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Beitrag von biotonne » 24.02.2005 13:28

Aber wenn man den Stoff von einem Semester in einer Woche lernt, möchte ich nicht wissen wie schnell man den ganzen Stoff wieder vergessen hat. An der Schule behandelt man die Themen ausgedehnter, nicht unbedingt tiefer, aber man vergisst dafür einige Sachen das ganze Leben nicht.
Nichts ist praktischer als eine gute Theorie

ic65
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Beitrag von ic65 » 24.02.2005 13:43

Na ja, das sollte ja auch mehr lustig sein(Nichts ist praktischer als eine gute Theorie). Aber mal davon abgesehen, was man nach der Schule nicht mehr braucht, habe ich auch schon größtenteils vergessen(z.B. irgendwelche irrelevanten Dinge aus Sozialkunde oder sämtliche Städte und Flüsse, die man in Geographie lernen mußte).

luna
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Beitrag von luna » 24.02.2005 18:54

also ihr würdet gerne schon in der schule nur fachspezifisches lernen???
früh entscheiden würd ich mal sagen...
und das sind dann auch alle fachidioten...
zu wissen, wo die wichtigsten flüsse sind...
eine gewissen grundbildung in politik zu haben...
in deutsch einen tragbaren ausdruck erlernen...
und auch noch etwas von biologie behalten...
DAS NENNT MAN ALLGEMEINBILDUNG!!!!
Gebäude- und Infrastrukturmanager
-------------------------------------------------

In Statik immer nur Einsen bekommen...
und im Zwischenzeugnis ne 1,5

maxmagmilch
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Beitrag von maxmagmilch » 24.02.2005 20:16

ich würde mich lunas meinung anschließen.
wie soll man sich entscheiden ohne zu wissen was einem liegt oder was gerade nicht?

Did you bleach your works?

Polygon
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Beitrag von Polygon » 24.02.2005 23:52

[quote]in deutsch einen tragbaren ausdruck erlernen...[/quote]

Aso? Wir haben in Deutsch in der Oberstufe nur irgendwelchen Kram gelesen (das war noch nicht mal schlimm, meistens sogar interessant), endlos auseinadergenommen, zig mal durchgekaut, interpretiert und weissderteufelwas (DAS war schlimm). Dem weine ich keine Träne nach.

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Beitrag von Gerd » 25.02.2005 00:04

ich will mir aber das wissen was ich mir vor prüfungen aneigne nich unbedingt als stoff vermittlungsziel geben, dann werden wir ja alle total assozial und enden im drogensumpf

ansonstem is das immer ne lustige sache mit den aufzählungen ;)

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Beitrag von ToWag » 25.02.2005 00:12

Alllgemeinbildung ist schön und gut. Aber bei uns war der Unterricht eine Art Ersatzschlaftablette, wenn man Probleme beim Einschlafen hat, ist man in den Deutsch- oder Ethikunterricht gegangen. Und ich weiss nicht, ob es zur Allgemeinbildung gehört, wenn man weiss, wo sich der Dickdarmausgang bei einem Flusskrebs befindet oder wie man Mandalas zu psychedelischer Hippiemusik malt. DAS haben wir nämlich in der Schule gemacht (und ich war nicht auf einer Waldorfschule).

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Beitrag von fabian » 25.02.2005 00:21

[quote]Aso? Wir haben in Deutsch in der Oberstufe nur irgendwelchen Kram gelesen (das war noch nicht mal schlimm, meistens sogar interessant), endlos auseinadergenommen, zig mal durchgekaut, interpretiert und weissderteufelwas (DAS war schlimm). Dem weine ich keine Träne nach.[/quote]

Exakt! Genau so wurde mir in der Schule jegliche Freude an der Sprache genommen. Mindestens 80% der Jahrgangsstufe beherrschten nicht den Genitiv, aber Hauptsache war ja, man hat ${ganz tolle deutsche literatur} gelesen und bis aufs kleinste Detail zerhackt.

Erst nach dem Abitur habe ich mir manches vormals verhasste Buch nochmal geschnappt und entspannt gelesen und siehe da: Ich habe teilweise großen Gefallen daran gefunden und freiwillig noch mehr gelesen. Und damit bin ich kein Einzelfall, wie ich im Gespräch mit manch anderem alten Schulkollegen erfuhr.

Für manche wenige mag der Deutschunterricht wie er zur Zeit durchgeführt wird erquickend sein, aber bei der Mehrheit der Schüler wird das Ziel absolut verfehlt. Dieses Gefühl hatte ich in meiner Schulzeit bei etlichen Fächern, aber nirgendwo war es so stark ausgeprägt wie in Deutsch.
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Beitrag von Micha » 25.02.2005 18:23

[quote]vormals verhasste Buch nochmal geschnappt und entspannt gelesen und siehe da: Ich habe teilweise großen Gefallen daran gefunden und freiwillig noch mehr gelesen[/quote]

das gab\'s wohl als e-book für Linux... :-O

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Beitrag von fabian » 25.02.2005 22:12

Nee, von e-Books halte ich nicht viel, zumindest bei Belletristik.
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Marian
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Beitrag von Marian » 25.02.2005 22:16

allgemeinbildung taugt sowieso nur was fürs kreuzworträtseln [:]

(wobei ich natürlich auch finde, dass jeder in der lage sein sollte, mit seiner umgebung in deutscher sprache zu kommunizieren. schriftlich und mündlich :-) )

LameM
ps.: ich schreib übrigens immer alles klein :-)
pps.: aber nur hier :-O
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