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Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 17:17
von Simplimus
Bill Gates wurde von der Queen geadelt
Heise

Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 17:22
von MrGroover
So ein schönes Thema... für den Flamewar :-O
Aber naja, die auf der Insel kennen schnell nicht, da sind die mit Windows voll zufrieden ;-) Naja, Bill Gates spendet ja ordentlich unser Geld...
Achja, das Sir ist nicht Bestandteil des Namens, steht aber auch gleich im ersten Absatz.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 17:57
von Simplimus
ja, ich hab den Artikel erst hinterher gelesen.....aber sonst wäre der Thread-Name uneindeutig gewesen.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 18:01
von MrGroover
Und nu is der Thread auch noch im Flamewar... Juhu
Naja, Bill Gates kennen die meisten eigentlich nur von Microsoft und wissen gar net, was der von seinem Reichtum alles spendet. Genaue Zahlen kenn ich nicht, ich weiß nur, dass es nicht wenig ist... Nunja, aber was kann man mit so ner Ehrung schon anfangen?

Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 18:27
von fabian
Sicher spendet er einiges, schafft viele Arbeitsplätze und so weiter. Aber vorallem ist er dafür verantwortlich, daß heutzutage mehr als 90% der Arbeitsplatzrechner auf der Welt mit einem schlechten, unstabilen, langsamen Betriebssystem laufen, welches eine völlig kranke und sinnlose Architektur hat und effektives Arbeiten im Wesentlichen verhindert.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 18:36
von netAction
Der Mann kann hervorragend programmieren und brachte viele Technologien sowie Standards auf den Computermarkt. Wenn Ihr seit dem Erscheinen von OS/2 immer noch Windows benutzt, seid Ihr selbst Schuld.
Daß so viele Manager von Rechnern keine Ahnung haben, krasses Mismanagement betreiben und Windows kaufen, liegt wirklich nicht an Gates.
Das ist übrigens keine Parole. Nach sieben Jahren professioneller Arbeit in diversen Firmen weiß ich, wovon ich rede.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 20:13
von KrisKelvin
Die wollte ja auch Arthur Harris adeln...

von daher...

Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 22:26
von Micha
[quote]Der Mann kann hervorragend programmieren und brachte viele Technologien sowie Standards auf den Computermarkt[/quote]

Da stimm ich gerne zu. Letztendlich hat er auf seinem Gebiet so manches Rad erfunden. Und seine Firma tut das ja auch heute noch. Das er was auf dem Kasten hat müsste eigentlich selbst der Überzeugteste Hauptsache-anti-Microsoft-Freak eingestehen.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 02.03.2005 23:09
von fabian
Ich bin mir gerade nicht sicher: Ist dein Humor so trocken, daß man Gefahr läuft die Ironie in deinem Beitrag zu übersehen, oder bist Du einfach nur dumm wie Brot?

Sir William Henry Gates

Verfasst: 03.03.2005 01:55
von KrisKelvin
ich glaub er hat einfach nur keine ahnung...

bill gates hat schon im studenten-alter angefangen, seine kommilitonen um software zu bescheißen. in diesen kreisen damals vollkommen unüblich.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 03.03.2005 12:33
von kleiner_muc
Ich glaub Gates selbst ist ein hervorragender Programmierer, doch wird er spätestens bei Windows 2.x seine letzte Zeile Code beigesteuert haben. Okay, ich hab mir vor geraumer Zeit mal Windows 1.x und Windows 2.x (müsst ich nachschaun) angeschaut, also damit hat man tatsächlich kein Geld verdienen können (hat er ja auch nicht)... aber seit Windows 3.0 ist Gates ja nur noch fürs Management zuständig. Die Politik die er bis heute betrieben hat ist durchaus kritikwürdig. Bildungseinrichten bekommen fast alle Microsoft Produkte hinterhergeworfen, Firmen zahlen sich dumm und dämlich und den Titel MCSE hab ich selbst bei Siemens nirgendwo gelesen. Aber Microsoft zeigt damit, dass sie eines verstanden haben - Kunden zu gewinnen und auch zu behalten. Die Qualität der Software sei mal dahingestellt, die Kosten ebenfalls. Microsoft hat auf die billige, wenn auch undurchdachte, x86 Architektur gesetzt und damit auf die Wahl der Masse.
Der Lobhudelei setz ich aber entgegen, dass ich grad mit Linux arbeite und es mir mitlerweile egal ist ob Windows oder Linux -- die Schnittmenge der unterstützten Hardware und der angebotenen Software wird immer größer, tja und wenn ich mal was brauch, was es nur für Windows gibt, geh ich halt ins Windows und andersrum ...

in diesem Sinne,
schöne Ferien, muc

Sir William Henry Gates

Verfasst: 03.03.2005 15:32
von fabian
Ich glaube nichtmal daß Bill Gates ein überdurchschnittlicher Programmierer ist, aber er ist sicher ein genialer und skrupelloser Geschäftsmann.

kleinweich = brech

Verfasst: 03.03.2005 18:05
von derMuttiIhrSohn
da fällt mir spontan ein daß microsoft es bisher noch nicht geschafft hat, eine ordentliche PGP - implementierung fürs Outlook zu programmieren bei der man sich die signaturen eines Keys selbst anschauen kann. Kaum war Thunderbird draußen gabs auch das passende Plugin nebst Möglichkeit zur Betrachtung der Keysignaturen.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 01:56
von Saddam-at-home
man kann ja windows hassen wie man möchte aber für absolut trottelige einsteiger issesn nunmal um welten einfach kennenzulernen als LINUX zb...von daher......

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 17:56
von fabian
[quote]man kann ja windows hassen wie man möchte aber für absolut trottelige einsteiger issesn nunmal um welten einfach kennenzulernen als LINUX zb...von daher......[/quote]
MacOS X ist natürlich noch einfacher, ganz zu schweigen von AmigaOS und DOS.

Abgesehen davon, daß Du Pferdeäpfel (Windows) mit Glühbirnen (Unix-Derivate) vergleichst, bin ich der Meinung, daß letztere, besonders die Bedienung über die Shell deutlich intuitiver und einfacher zu erlernen ist als der Umgang mit dem total aufgeblähten Windows.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 18:31
von stth
joar.. genau.. erzähl mal allen anfängern, die noch die tasten einzeln zusammen suchen, dass sie textbearbeitung nur in der kommandozeile machen sollen *lol*

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 20:36
von fabian
Du machst deiner Signatur alle Ehre:
[quote]\"jeden tag nen unqualifizierten kommentar\"
hab ich bei den fadfindern gelernt[/quote]
Die Konsole ist das optimale Interface eines Computers, und das nicht nur für Poweruser. Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, suche ich Dir mal einen Artikel heraus, in dem diese Tatsache nicht nur gut erklärt, sondern auch anhand einer Anfängergruppe von Rentnern, denen man zuerst nur eine Konsole vorsetzt praktisch bewiesen.
- Editiert von fabian am 08.03.2005, 21:05 -

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 20:42
von netAction
Das möchte ich aber auch mal wissen.
Dann hätten ja die Geldautomaten und Bahnhofsinfos Konsolen!

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 21:04
von fabian
da ist es nicht praktikabel, da nur *eine* aufgabe erledigt werden muss. sprich der user will geld, oder ein ticket. das ist vergleichbar mit einer spielekonsole, auf der man nur pong spielen kann: da würde es keinen sinn ergeben erst \"pong\" eingeben zu müssen, damit man pong spielen kann.

aber wenn man an einem rechner viele verschiedene sachen machen will, ist die konsole einfach ideal. wie oft sehe ich, daß irgendwelche windows-spassemacken stundenlang im \"Startmenü\" herumklicken um calc.exe zu starten etc. Auf der Konsole (oder auch unter der von Dummusern kaum bis gar nicht benutzten \"Ausführen ...\"-Funktion von Windows) gebe ich \"calc\" bzw. \"xcalc\" ein, drücke Enter und habe mein Programm. Das gleiche mit x beliebig vielen anderen Programmen, die ich mit ein paar Tastatureingaben starte. Wenn ich alles, was ich auf der Konsole in sekundenschnelle starten kann in meinem \"Startmenü\" unterbrächte, wäre dies (selbst bei thematischer Ordnung) so groß, daß sich niemand mehr drin zurecht fände.

natürlich ist am anfang die lernkurve ein wenig steiler, aber wenn man einmal die ersten 10 befehle kennt, erschließt sich einem der rest von alleine. wollen wir mal aufzählen:

ls, cd, cp, cat, less, mv, find, man, apropos, whatis, whereis, grep.

Ein Mensch ohne jegliche Computerkenntnisse aber mit einem gewissen Maß an Intelligenz, dem man das Prinzip der Konsole und die Funktionsweise jeder dieser Befehle beibringt (das ist eine Sache von maximal ein paar Stunden) wird (als Benutzer!) mit einem Unix/Linux-System glücklich. Wer das nicht schafft, soll bei Windows bleiben. Und wenn er nicht gestorben ist, dann klickt er noch heute.

Tja. Jeder verwendet die Software, die er verdient hat.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 21:15
von netAction
Ich habe selbst zwei Workstations und zwei Server unter Linux.
Alle Kernel seit 2.2 schon kompiliert und locker 10 mit zehn Distributionen auseinandergesetzt.

Aber ich habe weder apropos, noch whatis, noch whereis jemals eingegeben.
Ich starte aber auch nahezu alle Programme über ausführen, was ich im Zeitalter der Objektorientierung für Schwachsinn halte. Ein Kontext zur Datei bring viel mehr Sinn.
OK, auf der Konsole ist man wenigstens im Verzeichnis der Daten und nicht der Programme, aber die simplen Windowmanager ermöglichen einfach kein flüssiges Arbeiten über Programmgrenzen hinaus.

Übrigens braucht ein Anfänger nur sieben Programme, um die Aufgaben gleich komplett zu erfüllen. Mehr kennt meine Mutter gar nicht:
Dateimanager, Dialer, Office, Browser, Mailer, PDF-viewer, Druckmanager.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 21:42
von fabian
Ich kann mich da nur wiederholen: Jeder verwendet die Software, die er verdient hat.

[quote]aber die simplen Windowmanager ermöglichen einfach kein flüssiges Arbeiten über Programmgrenzen hinaus.[/quote]
Sprichst Du auf so Sachen wie \"drag and drop\" an? Wo kann man das sinnvoll gebrauchen? Mir fiele da höchstens die Grafikbearbeitung ein, wobei es da üblicherweise innerhalb des Programmes bleibt, daher keine besondere Schnittstellen nötig sind.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 21:57
von netAction
Nein. Ich meine, daß Du für eine Datei mehrere Programme zum Bearbeiten brauchst. Deshalb liegt es nahe, die Programme im Kontext anzubieten, als erst einzeln zu starten und die Datei umständlich zu öffnen.

Code: Alles auswählen

Screenshotprogramm
Gimp
Zeichenpgrogramm
2. und 3. könnte im Kontext stehen.

Code: Alles auswählen

cd
ls
mkdir
cd
touch
vi
latex
xghostview
lpr
Also, ich finde das umständlich und würde vor allem den Überblick völlig verlieren. Jedem das Seine.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 22:26
von fabian
Ähm ich weiss ja nicht genau, was du mit dem screenshot anfangen willst (Drucken?!, wer macht denn sowas?), aber wenn ich einen screenshot machen will und ihn der staunenden Öffentlichkeit präsentieren will, mache ich

Code: Alles auswählen

cd ~/pu -> ~/public_html/
import -window root bla.png ; chmod a+r bla.jpg
und fertig. Wenn es nicht auf dem heimischen Rechner ist, dann eben

Code: Alles auswählen

cd /tmp
import -window root bla.png
scp bla.png @:./public_html/
Wenn ich das mit GUI-Schrott hätte machen wollen:

Code: Alles auswählen

Klick aufs Startmenü
Klick auf Grafikprogramme
Klick auf Gimp
mehr als 2 Sekunden warten bis Gimp geladen ist; Mordgedanken
Datei -> Holen -> Screenshot -> Klick \"ganzer Bildschirm\" -> Klick \"OK\"
Rechtsklick auf Bild -> Datei -> Sichern -> Verzeichnis wählen, Dateinamen eingeben
Klick aufs Startmenü
Klick auf Internetprogramme
Klick auf (S)ftp-Klient
Klick auf richtige Verbindung, falls überhaupt gespeichert
[evtl ins richtige Verzeichnis lokal und remote wechseln]
Datei aus einer eventuell langen Liste heraussuchen
Herüberklicken
Klickibunti-Programme beenden
Wie Du siehst, das kann man darstellen wie man will. Meine Version ist natürlich die richtige.

Es ist ja nicht so, daß ich ein GUI-Gegner bin, aber es geht eben fast immer schneller und intuitiver über die Konsole (obige Befehle hätte ein Unwissender schnell per apropos gefunden!).

Sir William Henry Gates

Verfasst: 08.03.2005 23:46
von stth
[quote]Die Konsole ist das optimale Interface eines Computers, und das nicht nur für Poweruser. Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, suche ich Dir mal einen Artikel heraus, in dem diese Tatsache nicht nur gut erklärt, sondern auch anhand einer Anfängergruppe von Rentnern, denen man zuerst nur eine Konsole vorsetzt praktisch bewiesen.
[/quote]

fabian: ich bitte darum. ich glaube aber mal, dass das eine sache der wahrnehmung einzelner ist. es gibt bestimmt menschen, die sich kurze zeichenketten merken können, um mit einer komandozweile ordentlich arbeiten zu können. ich zum beispiel vergesse dauernd argumente, pfade etc, die ich für befehle brauche, während ich vorherige eintippe. und da in eine konsole meist net ewig viel reinpasst, steht sie auch meist exakt eine zeile überm rand. die automatische vervollständigung hilft mir da auch meist net viel weiter. deswegen mag ich graphische oberflächen, weil sie mir für das, womit ich arbeite modelle gibt, die mit meinem denken konform gehen. ich weis/lerne auch, was dahinter steckt, aber ich bin froh mir darüber nicht jeden tag gedanken machen zu müssen.
und jetzt erklär mir bitte mal, wie du ne datei schneller kopierst, als mit klick ctrl-c alt-tab ctrl-v. viel spass beim pfade tippen. es hat alles vor- und nachteile, und du wirst nicht jeden umpolen können. die gui\'s hätten sich nicht verkaufen lassen, wenn sie keine vorteile hätten (oder dafür einfach gutes marketting betrieben worden wär, was du jetzt einbringen wirst)

und weist du was: ich muss das immo auch sehr schmerzlich lernen, also verrat ichs dir auch: \"der wille ist dem menschen sein himmelreich!\" werd glücklich mit deiner konsole und wenn ich ins ausführenfenster von windows cmd tippe, denk ich an dich.

Sir William Henry Gates

Verfasst: 09.03.2005 00:21
von Polygon
Na, dann sag mal den ganzen Grafikern, dass die jetzt doch bitte ihren Kram auf der Konsole machen sollen ;-). (Wobei ich einräumen muss dass sich grad im Bereich 3D-Grafik die GUI und diverse Konsolenmodi der Programme sehr gut ergänzen, aber letztere alleine bringens dann doch nicht)