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hiob
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Beitrag von hiob » 22.06.2006 14:36

[quote]oder meint ihr das dies irgendwelche chemischen reaktionen zurück zuführen ist?[/quote]

Ja!

[quote]weil es ja schließlich was mit dem Paragraphen 1 des GG zu tun hat![/quote]

Wie bitte?

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Hoffi
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Beitrag von Hoffi » 22.06.2006 16:12

Würde des menschen ist unantastbar usw...
denk mal drüber nach..
Lieber spät als nie!
Ich denke also bin ich..

Ich stand bis zum Hals in der Scheiße,da sprach eine Stimme zu mir:\"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!\"
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Beitrag von fabian » 22.06.2006 18:25

[quote]es muß sowas wie eine \"seele\" geben weil sonst alle menschen gleich werden in ihren reaktion auf das selbe ereigniss und alle hätten den selben geschmack in gewissen sachen..[/quote]

Der Mensch ist natuerlich kein kombinatorisches System ohne Gedaechtnis. Was Du als Seele bezeichnest ist eben dieses Gedaechtnis, welches dafuer sorgt, dass unterschiedliche Menschen bei gleichen Eingangsvektoren unterschiedliche Ausgabevektoren haben, um es mal technisch zu fassen ;-)

Das Problem dieses Gedaechtnisses, also dem was Du als Seele bezeichnest, ist eben, dass es fluechtig ist. Wenn man den Saft abdreht, ist es futsch. Dass dies der Fall ist, beweist die Tatsache, dass z.B. Menschen, die eine Weile lang keinen Sauerstoff mehr bekommen schwere Hirnschaeden davontragen. Dieser Speicher ist also rein physikalischer Natur, und damit definitv nicht was ich unter einer Seele verstuende.

[quote]ich finde es soll jeder seine meinung über dieses thema für sich behalten ob es einen gott gibt oder nicht![/quote]
Haha, ich faende es super, wenn dem so waere. Dann haette es naemlich nie etwas wie eine Religion gegeben, an die mehr als eine Person glaubt. Damit waeren in der Menschheitsgeschichte etliche millionen Menschen weniger gewaltsam zu Tode gekommen.
Die Zeit kann man aber nun nicht mehr zurueckdrehen, also muss das Thema zur Sprache gebracht werden.
[quote]mich wundert bloß das fabian es verneint da er sich ja für einen hält...[/quote]
Ich mag dich auch ;-)
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Beitrag von Oxygen » 22.06.2006 19:55

So, um nochmal ne Runde Senf abzugeben:

Vermutlich wird irgendwann (mit der entprechenden Technik, Rechenleistung und Forschungsdauer) die ganze Welt erklärbar sein. (Bevor das jetzt jemand in den falschen Hals kriegt: Auch ich hab meinen Glauben, aber man sollte die Realität schon immer irgendwie im Auge behalten.) Sobald das passiert, wird sich eventuell das Thema Religion und Glauben von selbst erledigen. Solange das aber noch nicht der Fall ist, lasst den Leuten doch die Freiheit, unerklärliche Phänomene (zu denen ich auch mal noch sowas wie Bewusstsein oder Seele zähle) so zu interpretieren, wie es ihnen am besten passt. Wenn sich ein paar Leute einig sind, was diese Interpretationen angeht, dann schließen sie sich zusammen und das nennt man dann Religion. Man darf natürlich bei aller Eigensinnigkeit die Toleranz nicht vergessen. Das aber ist das, was in den letzten Jahrhunderten zuhauf passiert ist (Kreuzzüge, Inquisition) und immer noch passiert (Jihad, Bush,...). Es exisitiert irgendwo ein Gesetz, dass Meinungsfreiheit garantiert (bin kein Jurist). Leider ist sowas nicht international festgelegt und wenn, dann wirds halt einfach ignoriert.

Ums auf den Punkt zu bringen (das Thema wird langsam lästig): Das Hauptproblem ist Intoleranz. Und die fängt halt bei den Religionen selbst an. Es gibt welche die sind offen für Alternativen (oder akzeptieren diese wenigstens) und es gibt welche, da ist das nicht der Fall. Und dass dann so ne Meinungen wie z.B. von Fabian kommen, wie man denn nach all dem Scheiß überhaupt noch so naiv sein kann, is auch verständlich. Also Leute: übt Euch in Toleranz und hackt Euch nich gegenseitig die Augen aus.
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Beitrag von mIST » 22.06.2006 21:06

Ich muss jetzt nochmal was zum Thema Kreuzzüge sagen. Fabian, du meintest weiter oben schon mal, dass man sich unmöglich einer Firma anschließen kann welche so viele Menschen auf dem Gewissen hat. Ich frag mich ernsthaft, ob du da nachgedacht hast als du das geschrieben hast.

Wenn ein Hitler vor 60 Jahren meinte, dass die Deutschen die Weltherrschaft übernehmen sollen, und dabei Millionen von Menschen umbringt, dann ist es OK dass ich heut deutscher bin, da ich nichts mit den Ideen und Taten von damals zu tun habe.

Wenn ich aber einer Kirche angehöre, die vor mehreren Jahrhunderten dazu instrumentalisiert wurde einen Glaubenskrieg zu führen, zu dem sich keiner der heutigen Kirchenvertreter in der Tat so wie in der Idee bekennt ist es auf einmal schlimm und verwerflich.

ist es nicht dumm sowas zu behaupten?

Der christliche Glauben, zu dem sich die heutigen Kirchen bekennen hat doch überhaupt nichts mit Kreuzzügen zu tun!! Ich werf doch auch keinem Thyssen-Mitarbeiter vor, er sei Antisemit, weil Thyssen-Krupp zu NS-Zeiten mal Juden als Zwangsarbeiter genötigt hat.

Achso: und wenn Bush meint im Namen des Herrn einen Krieg zu führen ist das nur die eine Seite. Ich kann auch sagen, dass ich im Auftrag der Familie Kurz ein paar Leute umlege, auch wenn keiner aus der Familie das je wollte.
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Beitrag von MrGroover » 22.06.2006 21:30

[quote][...]ist es nicht dumm sowas zu behaupten?[/quote]
Da sollte man nochmal genau lesen, was fabian so alles zu dem Thema geschrieben hat...

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Beitrag von fabian » 22.06.2006 22:08

Abgesehen davon, dass Dein Vergeich hinkt...

Ich schrieb:
[quote]Ich weiss nicht, wie man einer Firma (oder soetwas ist die Kirche ja), die in ihrer Geschichte mehrere Millionen Menschen auf dem Gewissen hat in irgendeiner Hinsicht Respekt zollen sollte.[/quote]

Ich sagte nicht, dass es schlimm und verwerflich ist, zahlender Mitarbeiter dieser Firma zu sein. Ich finde es lediglich absurd, wie man sich damit identifizieren kann.

Mit der kritischen Betrachtung der eigenen Vergangenheit tut sich die katholische Kirche leider besonders schwer.
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Beitrag von Saddam-at-home » 23.06.2006 01:07

Ähm also ich finds dann doch auch relativ albern den heutigen Kirchenmitgliedern die Sünden von vor Ewigkeiten vorzuhalten...

Mich stört es viel mehr, wenn Mensch aufgrund Ihrer Religion zu Einstellungen kommen die für nicht-religöse Menschen nicht nachvollziehbar sind (.......).

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Dieses tolle Gesetz soll das ohne schon nicht mehr wirklich freie Recht auf Meinungsäusserung in diesem Land noch ein Stück weiter beschneiden. Ich denke dieses Recht is eines der wichtigsten überhaupt! Und diese Reaktionen wie zb auf die Mohammed Karikaturen oder Demonstrationen von Rechten/Linken muss man halt einfach in Kauf nehmen. Auch wenn dabei \"Gefühle\" verletzt werden, es ist das einzige Recht was echte Freiheit sichern kann!
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Beitrag von MartinZippel » 23.06.2006 06:03

Recht hadder!
Man muss auch mal jemandem vor\'s Knie treten dürfen, ohne dafür in den Bau zu kommen. Richtig derbe Beleidigungen sind natürlich unzulässig, das ist klar. Aber Spitzfindigkeiten, wie die Karikaturen gehören für mich zum Erträglichen.
Natürlich natürlich, für jeden ist das Erträgliche anders. Aber ich seh das so, dass die Menschen heutzutage viel zu weichgespült sind und sehr oft schon bei der kleinsten Andeutung an die Decke gehen.
Wer austeilt muss auch einstecken, wie das eben immer so ist.
Wenn ich über Schwabenwitze lachen kann, dann muss ich eben auch diese schlechten Sächsisch-Imitationen vertragen. Da forder ich auch nicht gleich eine Abspaltung des Freistaats vom Bund oder etwas ähnliches.
Oder folgendes: Ich bastel gern. Das ist nicht gerade meine Religion, aber schon eine Passion.
Allerdings muss ich ich mir ständig sagen lassen, dass mein Bastelzeug Elektroschrott ist...

So ist das nun mal in meinen Augen mit der Rede- und Meinungsfreiheit.
Ich lache und lästere über andere, genau so, wie die über mich.
Die Kirchen dürfen sich gern über mich lustig machen und mich als Gottlosen beschimpfen, aber ich möchte sie im Gegenzug auch als Kreuzfanatiker oder ähnliches bezeichnen können, ohne dass mich hinterher einer von ihnen an selbiges nagelt.

Die Leute im allgemeinen sollten sich von dummen Sprüchen nicht immer gleich angepisst fühlen:fliessband:

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Beitrag von Dori » 23.06.2006 07:12

[quote]Allerdings muss ich ich mir ständig sagen lassen, dass mein Bastelzeug Elektroschrott ist...[/quote]
- das ist schon gemein :keks:

Siehst das aber alles sehr allgemein. Ich glaube, die Menschen, die sich über die Mohammed Karikaturen beschwert haben, die kennen keine Pressefreiheit wie wir sie hier haben und können gat nicht richtig nachvollziehen wie das ist... (und das Verb glauben bezieht sich in diesem Kontext auf den ganzen Satz!)
Deshalb ist für die das auch nicht so erträglich...

[quote]Die Leute im allgemeinen sollten sich von dummen Sprüchen nicht immer gleich angepisst fühlen[/quote]

Tja, das ist die Jugend von heute, die sehen immer alles so locker und einfach... :bounce:

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Beitrag von AnSi » 24.06.2006 12:48

Zu dem Thema kann ich nur den Film \"Stigmata\" empfehlen. Er enthält sehr viele Wahrheiten und interessante Thesen.

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Hoffi
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Beitrag von Hoffi » 26.06.2006 10:48

[quote]Haha, ich faende es super, wenn dem so waere. Dann haette es naemlich nie etwas wie eine Religion gegeben, an die mehr als eine Person glaubt. Damit waeren in der Menschheitsgeschichte etliche millionen Menschen weniger gewaltsam zu Tode gekommen.
[/quote]

eben deswegen ja!
Lieber spät als nie!
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Beitrag von Dori » 26.06.2006 22:18

[quote]Vermutlich wird irgendwann (mit der entprechenden Technik, Rechenleistung und Forschungsdauer) die ganze Welt erklärbar sein.[/quote]

Genau das glaube ich nicht! Immer wenn jemand zu mir sagt: \"Was du studierst Philo? Ist doch alles nur gequatsche!\" Dann kann ich auch sagen, dass gerade in der Naturwissenschaft fast nichts bewiesen ist. Wenn ich an mein Chemie-Leistungskurs denke, von dem ich mir viele Wahrheiten erhofft hatte und wir verschiedene Atommodelle kennengelernt haben (denn die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen), an denen wir entweder das eine oder das andere Phänomen erklären konnten, dann kann mir niemand sagen, dass Wissenschaft wirklich fundiert ist. Hat mir übrigens auch ein Physiker bestätigen können, wegen der Quantentheorie, was ich hier nicht mehr erläutern kann.
Wie möchtet ihr eure Welt vollständig erklären?
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Beitrag von Saddam-at-home » 26.06.2006 22:43

[quote]\"Was du studierst Philo? Ist doch alles nur gequatsche!\"[/quote]

ich würd mal sagen du hast den satz einfach nur falsch gedeutet. ich würde ihn dahingehend verstehen, dass das was philosophen tun nichts weiter ist, als \"gequatsche\" zu produzieren. nun ist \"gequatsche\" nix womit mein auto schneller fährt, man einen computer bauen kann o.ä. es ging demjenigen, der das gesagt also einfach nur darum den wert deiner studienrichtung festzustellen. und ich glaube er hat recht: im gegensatz zu philosophen haben naturwissenschaftler nicht unerheblich dazu beigetragen, dass es uns heute besser geht. bei den philosophen dagegen sieht es da ziemlich düster aus. ausser der leistung, einen begriff fuer eine logische und jedem mensche klare verhaltensweise zu finden (kant, kategorischer und hypothetischer imperativ), haben sie glaub ich nix nützliches erreicht.
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Beitrag von Dori » 26.06.2006 22:58

Dafür das du weißt, wer Kant ist, hast du ganz schön wenig Ahnung...
Beispiel: Rawl Gerechtigkeitstheorie - wichtig für Politik und unsere Gesellschaft
Staatstheorien: Hobbes, Platon, Aristoteles...
Psychologie hat die Grundlage in der Philosophie.... usw.

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Beitrag von Saddam-at-home » 26.06.2006 23:12

[quote]Dafür das du weißt, wer Kant ist, hast du ganz schön wenig Ahnung...[/quote]

ich glaube ich hab mich nur nicht deutlich genug ausgedrueckt: Diese Gerechtigkeitstheorien und Staatstheorien sind ja keine Erfindung oder Entdeckung dieser Philosophen sondern einfach nur Zusammenhänge die wirklich schnell jedem klar sein sollten von eben diesen Philosophen in Worte gefasst. Ich kann darin keinen konkreten Nutzen sehen.
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Beitrag von Frankynstone » 27.06.2006 10:06

Dori, Du bist in gewisser Weise ungerecht.

In der Schule lernt man über Kant und Konsorten im Ethikunterricht wirklich sehr wenig. Von Kant weiß ich gerade mal, dass er den Begriff \"kathegorischer Imperativ\" geprägt hat, und wir haben auch mal gelernt, was das ist. Was Philosophie ist, könnte ich auch noch grob definieren. Aber mehr haben wir wirklich in der Schule nicht darüber gelernt. Hobbes, Platon, Aristoteles sind mir zumindest von Namen her noch geläufig, sind im Vorbeigehen noch vermittelt worden, jedoch könnte ich nicht behaupten, ich wüsste etwas über sie.

Die Weltreligionen sind schon etwas ausführlicher gelehrt worden, ich kann mich relativ gut an Buddhismus erinnern, Judentum auch, die übrigen weniger. Selbst über die christlichen Kirchen, was in Deutschland nun mal die vorherrschenden Organisationen sind, würde ich mich nur als oberflächlich informiert einstufen.

Was ich weiß, ist, dass der 2. Weltkrieg im Laufe meiner Schulzeit in drei verschiedenen Fächern insgesamt über fünfmal in aller Ausführlichkeit gelehrt worden ist. Ich hasse es, aber wir haben jeden Schuss, jede Bombe, jeden Kanonenschlag auswendig gelernt.

Das Schulsystem in Deutschland ist vollkommen am Arsch. Es wird fast keine Kultur und zu wenig anwendbares Wissen vermittelt. Dafür wird man mit Informationen zugestopft, die nur für einige Interessenten von Bedeutung sind. Das Problem, dass die Kids nicht reden und schreiben können, dass sie auch im Gymnasium mühevoll mit den Fingern zählen und ohne Taschenrechner vollständig geplatzt sind, wächst.
Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.

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Beitrag von MartinZippel » 27.06.2006 10:18

Dito!
Weniger WWII(das Thema kommt mir mittlwerweile zu den Ohren wieder raus)
--> mehr interessante - und endlich auch mal wichtige - Sachen

Und öfter mal selbstständig ein Buch lesen, das hilft ungemein:idea:

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Beitrag von Quentin » 27.06.2006 16:50

Meint ihr nicht dass es daran liegt dass man sehr viel aus der Schulzeit schon soweit verdrängt und jetzt behauptet es nie gehabt zu haben? Wir hatten ein recht breites Spektrum Wahlfächern (u.a. auch Philosophie) und dass der gerade unser Geschichtsunterricht sehr WWII lastig ist liegt wahrscheinlich auch mit daran, dass es das am besten dokumetierte und aufgeklärteste, geschichtliche Ereignis überhaubt ist. Wenn jeder seine Interessen und Bildung komplett aus der Schule beziehen würde wär es ja sowieso sehr traurig. Und wer da sagt dass die Einseitigkeit in der Schule daran Schuld ist läuft mit angelegten Scheuklappen.
\"Ihr versaut mir die Ozonschicht!\"

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Beitrag von Dori » 27.06.2006 16:59

[quote]ch würde ihn dahingehend verstehen, dass das was philosophen tun nichts weiter ist, als \"gequatsche\" zu produzieren.[/quote]
Ich bin gemein? Ich hab nur argumentiert! Ich mag es nun mal nicht, wenn die Menschen über Sachen urteilen, wenn sie keine Ahnung haben und das war damit gemeint. Wie kann MIR jemand sagen, was Philosophie ist, wenn ICH es doch studiere und nicht er. Außerdem habe ich richtig tolle Beispiele gebracht, dass eine gewisse philosophische Bildung uns auch im Leben weiterbringen kann, auch wenn davon kein Auto fährt. Ich finde nicht, dass ich ungerecht bin.
Ja, mit der Schule ist das Problem: ein Fach steht und fällt mit seinem Lehrer...
Aber wer sich hobbymäßig mal was über die Philosophie reinziehen möchte, dem empfehle ich das Buch: Das Philosophenportal von Robert Zimmer

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Beitrag von luna » 27.06.2006 18:45

also hobbes hat der welt nutzen gebracht...

und wenn ihr anfangen wollt über irgendwen zu schimpfen... dann könnt ihr auch auf bwl schimpfen... das is auch nur gebrabbel, und ist auch bei näherer betrachtung recht logisch... also warum kann man das studieren??? davon fährt doch auch kein auto schneller...

da merkt man mal, wie beschränkt leute sein können... und ich bin der meinung ingeniere bilden sihc sonstewas ein...

aber ich sag da nur: HAHA manager verdienen viel mehr *G*

und nochma zur philosophie... physik und philosophie gehen sowieso ineinander über... sicher, mit dem laufe der zeit kann man immer mehr sachen erklären, aber es kommen auch immer wieder neue fragen dazu...
und damit wir uns nich alle gleich zerstreiten, brauchen wir politik, und dazu auch philosophie!

so far... der Manager
Gebäude- und Infrastrukturmanager
-------------------------------------------------

In Statik immer nur Einsen bekommen...
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Beitrag von mIST » 27.06.2006 19:09

[quote]physik und philosophie gehen sowieso ineinander über[/quote]

Das musst du näher erklären! Ich weiß, dass Philosophen das gern behaupten. Ich konnte es nur noch nie nachvollziehen!
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Beitrag von Saddam-at-home » 27.06.2006 20:08

ich denk mal das bleibt auch so ;)
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Beitrag von schwarze Pest » 27.06.2006 20:30

Langsam muss ich mich auchmal was sagen!
Ich hab mir das hier erstmal durchgelesen und mich gewundert, dass hier solche so nen kleinen Horizont haben!

@m!ST: warum muss dir das jemand erläutern? du bist doch über 7 und kannst lesen? Dann lies mal und informier dich!

@ Saddam: Deine Meinung ist arg beschränkt! Aber denk weiterhin so, warum schaffen wir dann net Lehrer ab? Die Produziern ja auch net Praktisch oder?

Sorry aber manche haben einen Horizont wie ne Kugel mit dem Radius der gegen 0 geht!

So ne Einstellung die von null Algemeinbildung zeugt erwarte ich an vielen Orten aber an der Uni???????
Na ja Fachidioten halt!
Der beliebteste Fehler von Leuten, die etwas absolut idiotensicheres konstruieren wollen ist der,
dass sie den Erfindungsreichtum von absoluten Idioten unterschaetzen.
Douglas Adams
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Beitrag von Saddam-at-home » 27.06.2006 20:48

ist eigentlich schlimm, dass man so banale Dinge erklären muss: Lehrer produzieren zukünftige Arbeitskräfte. x-over noob
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