Delphi-Prog für Linux compilen?

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Beitrag von Ex-Inf » 28.10.2005 18:31

Hab hier n kleines Prog in Delphi hingerotzt. Ist wirklich hingerotzt weil ich mir dafür keine Mühe geben wollte... Naja jetzt will das einer unter Linux nutzen ohne nen Emulator laufen zu lassen. Gibts da n Weg um das einfach für Linux zu compilen? Wenn ja womit und mit welchem Aufwand?
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Beitrag von KrisKelvin » 28.10.2005 18:34

Kylix ist ne proprietäre Delphi-Portierung von Borland selbst. Musste mal gucken, kenn ich auch nur vom Namen halber.
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Beitrag von Ex-Inf » 30.10.2005 10:23

Hm hab bis jetzt noch keine weiteren Infos dazu gefunden :(
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Beitrag von fabian » 30.10.2005 12:35

Keine weiteren Infos? Ist dein Google kaputt?
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Beitrag von Ex-Inf » 30.10.2005 14:28

Nee, freilich nich. Hab da einiges zu gelesen und aber nix gefunden, was mir jetzt ohne aufwand erlauben würde das für Linux zu kompilen. Allein schon weil die Delphi-Progs wegen Api & Co nur teilweise zu portieren sind. Außerdem müsste ich vermutlich Linux installen und mich damit auch noch rumärgern... Dachte nur es gäbe jemanden mit mehr Erfahrung dazu..
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Beitrag von KrisKelvin » 30.10.2005 19:09

für mich fällt delphi eigentlich in die selbe kategorie wie windows: dinge, die man besser hinter sich lässt
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Beitrag von Ex-Inf » 30.10.2005 19:59

Mag ja sein, hilft aber dennoch hier nicht weiter. Außerdem: So ungern ich Windows benutze, es gibt keine reale Alternative. Nur diverse Randgruppen-OS die versuchen, Windows den Rang abzulaufen...
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Beitrag von fabian » 30.10.2005 20:10

[quote]Mag ja sein, hilft aber dennoch hier nicht weiter.[/quote]
Ist es nicht moeglich das Programm, welches ja offenbar (\"hingerotzt\") nicht besonders umfangreich ist in einer vernuenftigen Sprache und portabel zu schreiben?

[quote]Außerdem: So ungern ich Windows benutze, es gibt keine reale Alternative. Nur diverse Randgruppen-OS die versuchen, Windows den Rang abzulaufen...[/quote]
Haha, vielleicht solltest Du doch lieber BWL studieren.
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Beitrag von Ex-Inf » 30.10.2005 20:55

[quote]Haha, vielleicht solltest Du doch lieber BWL studieren.[/quote]

Autsch, das hat gesessen... Stimmt hast recht. Die Apples haben große Entwicklungen verschlafen und können daher MAC OS nur auf den eigenen, von ihnen produzierten Systemen nutzen. Die ganzen Linuxderivate sind zwar schon und gut, wirkliche Marktanteile haben die doch aber eher nicht. Und wenn dann jagen die sich lieber gegenseitig noch die Markanteile ab die sie irgendwo haben. Dafür lassen sich aber immernoch genug \'Dumme\' finden, die Big Bill unterstützen.

Jetzt kommt wieder die übliche Hetze gegen Microsoft. Blabla, Linux ist so toll... Wir sind hier aber weder im Flameware noch im Hicknhack...
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Beitrag von MrGroover » 30.10.2005 21:02

Evtl solltest du deine Meinung zu Linux mal demjenigen an den Kopf werfen, der von dir die Portierung wünscht. Wenn du Glück hast, d.h. geschickt argumentierst, wird es ein Windoof-Nutzer und du bist das Problem los, da irgendwas portieren zu müssen...

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Beitrag von fabian » 30.10.2005 21:27

[quote]Autsch, das hat gesessen...[/quote]
Will ich meinen.
[quote]Stimmt hast recht.[/quote]
Natuerlich.
[quote]Die Apples haben große Entwicklungen verschlafen und können daher MAC OS nur auf den eigenen, von ihnen produzierten Systemen nutzen.[/quote]
Es gab kaum eine Entwicklung, die Microsoft vor Apple geleistet hat.
[quote]Die ganzen Linuxderivate sind zwar schon und gut, wirkliche Marktanteile haben die doch aber eher nicht. Und wenn dann jagen die sich lieber gegenseitig noch die Markanteile ab die sie irgendwo haben. Dafür lassen sich aber immernoch genug \'Dumme\' finden, die Big Bill unterstützen.[/quote]
Schon interessant, dass Du (und so auch viele andere Windows-Benutzer) es immer unter dem Gesichtspunkt siehst, dass die Benutzer von freier Software dies nur tun, um Microsoft Marktanteile abzujagen, und dafuer die Benutzung eines minderwertigen Betriebssystems in Kauf zu nehmen.

Das ist natuerlich voelliger Bloedsinn.

Ich benutze GNU/Linux und FreeBSD, weil ich ein stabiles, funktionierendes, sicheres, gut wartbares und nach meinen eigenen Vorstellungen erweiterbares Betriebssystem haben moechte.

[quote]Jetzt kommt wieder die übliche Hetze gegen Microsoft. Blabla, Linux ist so toll... [/quote]
Linux IST toll, aber das hat nichts mit irgendwelcher Hetze gegen MS zu tun.

Fuer Menschen, die kreativen Umgang mit ihrem Computer pflegen, sich dafuer interessieren, wie ein Betriebssystem funktioniert, an welchen Schrauben man drehen muss um etwas zu erreichen ist es nunmal nicht moeglich ein proprietaeres Betriebssystem zu benutzen. Besonders dann nicht, wenn die Programmierer sich alle Muehe gegeben haben ein nichtdeterministisches System zu programmieren :-)

Fuer alle anderen ist der Preis, den sie fuer Windows zahlen und der Frust und Aerger, den sie damit haben die gerechte Strafe.

Merke: Unix ist benutzerfreundlich, aber nicht idiotenfreundlich.

[quote]Wir sind hier aber weder im Flameware noch im Hicknhack...[/quote]
Solange man sich - wie ich es tue - an die Fakten haelt, sehe ich kein Problem.
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Beitrag von Ex-Inf » 30.10.2005 22:18

Naja was ich bei Apple meinte ist die vergabe der Nachbaulizenzen. Nicht zuletzt dadurch hat schließlich Microsoft genug Nährboden für seine Software bekommen. Apple hat dies aber unterbunden und wollte allein vom Bau profitieren. Wenn es mehr Drittlizenznehmer gäbe, die MACs nachbauen dürften, dann würde sich MacOS sicherlich auch weiter verbreiten.

[quote]Ich benutze GNU/Linux und FreeBSD, weil ich ein stabiles, funktionierendes, sicheres, gut wartbares und nach meinen eigenen Vorstellungen erweiterbares Betriebssystem haben moechte.[/quote]

Stabil: Hab ich mit XP noch nicht wirklich ein Problem gehabt. Wenn es nicht grad n uraltes System ist mit zig Treiberleichen.
Funktionieren: Auch noch nie n Prob gehabt. Was ich haben wollte hat unter WIn auch immer geklappt.
Sicher: Ok, böse Zungen behaupten Win würde andauernd nach Hause telefonieren. Mag sein, mir noch nicht aufgefallen.
Das Win gern von Hackern, Scriptkiddies und sonstigen Menschen mit böser Software gequält wird liegt nicht zuletzt an der hohen Verbreitung des OS. Wenn Linux es mal schafft mehr als nur nen Prozentsatz der PC-User zu erreichen, dann werden sich die Menschen, die Linux böses wollen, auch finden. Und sicherlich gibt es dann auch selbige die die Lücken in Linux ausnutzen. Darüber können wir aber noch vortrefflich ne Weile streiten.
Wartbar: Naja bis auf die Tatsache das Win gern mal in die Knie geht, wenn zu viele alte Treiber und Müll auf dem System liegt, ist es doch recht ok, denk ich.
Erweiterbar: Je nachdem was du drunter verstehst kann ich auch eher damit zufrieden sein.

[quote]Fuer Menschen, die kreativen Umgang mit ihrem Computer pflegen, sich dafuer interessieren, wie ein Betriebssystem funktioniert, an welchen Schrauben man drehen muss um etwas zu erreichen ist es nunmal nicht moeglich ein proprietaeres Betriebssystem zu benutzen.[/quote]

Interpretation:
Variante1: Wer Linux nutzt muss also kreativ sein um mit dem Computer auszukommen;
Variante2: Wer Linux nicht nutzt ist nicht kreativ, interessiert sich nicht dafür welche Schrauben er drehen muss um zu erreichen was er will;

Ob 1. nu ein Vorteil für Linux ist, kann wieder vortrefflich umstritten werden. 2. klingt ein wenig sehr überzeugt und hochnäsig...

[quote]Fuer alle anderen ist der Preis, den sie fuer Windows zahlen und der Frust und Aerger, den sie damit haben die gerechte Strafe.[/quote]

Ob man nu mit Linux weniger Ärger und Frust hat mag ich nicht einzuschätzen. Und ohne Rückschlüsse auf meine Person loszutreten: Man muss für Win nicht imense Summen zahlen. Meist sind die Lizenzen ja unabdingbar bei den PC-/Notebooksystemen dabei.

[quote]Merke: Unix ist benutzerfreundlich, aber nicht idiotenfreundlich.[/quote]

Tja ist Win nen Schritt vorraus. Beides scheint dort hinreichend der Fall zu sein, auch wenn in der Konsequenz für spezialisierte Anwendungen eben doch Grenzen gesetzt sind. Für Otto-Normal-Finanzbeamten in der Amtsklitsche und Daheim reicht es aber aus...
- Editiert von Ex-Inf@NB am 31.10.2005, 09:27 -
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Beitrag von Ex-Inf » 01.11.2005 16:56

Was mir noch so eingefallen ist, zu dem tollen, kompatiblen, wartungsarmen, benutzerfreundlichen proprietäre und deterministischen OS:

Aber wenn ich mal auf die Idee komm das CADsystem, welches ich im unipool finde, zu Hause für einen Konstruktionsbeleg zu brauchen, dann such ich mir einen Wolf oder halt einen Windoofsemulator. Was soll ich mit einem OS bei dem ich ein \"minderwertiges\" OS emulieren muss um für mein Studium grundlegende Software nutzen zu können???

Wenn ich nun mal annähme, dass ich nun eine Version dieses CADs für Linux fünde, würde ich mich diese spezielle Software als Einzelkunde (weiß ja nicht wieviele noch auf die Idee kommen, dieses CAD auf Linux zum rennen bekommen zu wollen) im Erwerb mit Sicherheit mehrere (1+1 für sehr große 1) tausend Euro kosten. Ich bezweifle doch sehr stark, dass auf den diversen Wohnheimnetzen eine \'befreite\' Version davon zu finden wäre, oder ein Kommilitone es ausversehen im Hörsaal liegen lassen wird.

Wenn ich natürlich, durch Emulation des besagten minderwertigen OSs für meinen A0-Plotter den Treiberkonflikt mit meinem \"viel besseren\" OS löse, bin ich natürlich nicht mehr darauf angewiesen genau dieses CAD System zu nutzen.

Und wenn ich mir dann noch die einschlägigen Erfahrungsberichte im Netz dazu angucke, wo berichtet wird, dass wenn man eine Frage zu einem technischen Gerät (das wie so ziemlich alle technischen Geräte aus Taiwan kommt) hat, damit man es unter Linux zum laufen bekommen kann, mit \'linux-support machen wir nicht. mal in Taiwan nachfragen!\' am telefon ausgelacht wird, dann ist für mich klar, dass ich mit diesem tollen OS nicht weit kommen werde. Das ganze Problem liegt da ja nicht nur an meinen geringen Sprachkenntnissen im Taiwanesischen. Da hilft es mir auch nicht, zu wissen, wo ich nun manuell die Bildwiederholfrequenz meines Monitor einstellen kann...

Ich gebe ja zu, dass dies einen von mir arg konstruierten Einzelfall darstellt, der lediglich für vereinzelte (1+1 für sehr sehr sehr große 1) Studenten der Randfakultät MW zutrifft.

Ich werd nun aber Ruhe geben, mir mal Linux installieren (nachdem ich aktuelle Treiber für meinen SATAn-Controler gefunden haben, nebst Treibern für meine PCI-Express-SLI-Grafikkarten von anno dazumal, die ja leider heute schon billiger Standard sind), mir für meine Distribution das passende DirectX 9.0c von MS runterladen und dann mal n stumpfen, vollkommen unkreativen Egoshooter daddeln...

Ich melde mich dann in 40min. mit den ersten Erfahrungsberichten. Man kann gespannt sein....
- Editiert von Ex-Inf@NB am 01.11.2005, 17:02 -
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Beitrag von fabian » 01.11.2005 21:26

[quote]Ich gebe ja zu, dass dies einen von mir arg konstruierten Einzelfall darstellt, der lediglich für vereinzelte (1+1 für sehr sehr sehr große 1) Studenten der Randfakultät MW zutrifft.[/quote]
Richtig. Haettest Dir dein Geschreibsel auch sparen koennen.

Mir war nur daran gelegen deiner laecherlichen Aussage
[quote]Außerdem: So ungern ich Windows benutze, es gibt keine reale Alternative. Nur diverse Randgruppen-OS die versuchen, Windows den Rang abzulaufen...[/quote]
zu widersprechen. Dass es in Einzelfaellen Software gibt, bei der man mit $NICHT-WINDOWS schlechter dran ist als mit Linux ist klar, aber da gibt es in beide Richtungen gleichermaszen Beispiele.

Fuer mich bedeutet Windows, mit mehr Einschraenkungen leben zu muessen als mit Linux, also benutze ich es nicht. So einfach ist das.
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Beitrag von MrGroover » 01.11.2005 21:37

@Ex-Inf: Man kann deine ganze Argumentation aufs einfachste wiederlegen: Ne Firma, die kein Linux Support anbietet wird über kurz oder lang ein Problem bekommen. Als positives Beispiel sei mal MatLab erwähnt, gibt es auch in ner Linux- (auch 64Bit), und man höre und staune, auch in ner MaxOSX Version. Dies zeigt ja eindeutig, dass es möglich ist, \'High-End\'-Software auch für nicht Windows-BSe verfügbar zu machen.

Die Graka-Treiber sind ein schlechtes Beispiel, mangelnden Treibersupport anzukreiden. Ich hab sowohl ne Ati als auch ne nVidia-Karte mit propreitären Treibern am Laufen. Damit is Quake oder UT auch sehr gut mit Linux spielbar. AFAIR gibts UT 2k4 auch als 64Bit Version...

Mit 64Bit siehts ja bei MS etwas dunkel aus. Klar, ne Version von XP is verfügbar, legal aber nur, wenn man nen neuen Rechner kauft. Treiber is dann schon eher ein Problem, nVidia mal wieder ausgenommen, die waren da eigentlich recht vorbildlich und hatten schon frühzeitig 64Bit Treiber am Start.
Jaja, 64 Bit brauch ma net, schon klar, Hinz und Kunz, sprich Ottonormalverbraucher, wohl net. Für Internet, DVD, MP3, Word&Excel, besser die OO Derivate ;-), laufen eigentlich auch auf nem P3 oder AMD Athlon ohne XP (der Athlon) recht vernünftig...

Bei Treibern ist eher das Problem, dass die Entwickler keine Notwendigkeit sehen, Treiber für andere BSe zu entwickeln. Beim PrismGT (WLan) Chipsatz war es ähnlich, doch dann fanden sich Leute, die nen Treiber dafür entwickelt haben. Mittlerweile is er standardmäßig im Kernel drin. Die Entwicklung von Treibern passiert auch neben den Herstellern, bei Grakas ist es allerdings etwas kritisch...

[quote]Ich melde mich dann in 40min. mit den ersten Erfahrungsberichten. Man kann gespannt sein...[/quote]
Ich weiß ja net, wie deine Windows-Uhr tickt, aber 40 Minuten nach 17:02 ist 17:42, und das is irgendwie schon lange Vergangenheit...

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Beitrag von Ex-Inf » 02.11.2005 00:16

Zu meinem letzten Post, da es anscheinend nicht auffällig genug ist:
PARENTAL ADVISORY - Contains ironic lyrics
So nun weiter:
[quote][quote]Ich melde mich dann in 40min. mit den ersten Erfahrungsberichten. Man kann gespannt sein...[/quote]

Ich weiß ja net, wie deine Windows-Uhr tickt, aber 40 Minuten nach 17:02 ist 17:42, und das is irgendwie schon lange Vergangenheit...[/quote]

Tja, das war gar nicht die Windowsuhr, ups. (wenn du da nochmal drüberliest wirst du es sicher auch endecken) Hab nach langer kreativer Beschäftigungstherapie zu Abend gegessen und und mich dann doch entschlossen einfach nochmal 45minuten zu investieren um nen neues, völlig problemlos, stabil laufendes Windoofs XP zu installieren.

[quote][quote]Ich gebe ja zu, dass dies einen von mir arg konstruierten Einzelfall darstellt, der lediglich für vereinzelte (1+1 für sehr sehr sehr große 1) Studenten der Randfakultät MW zutrifft.[/quote]

Richtig. Haettest Dir dein Geschreibsel auch sparen koennen.[/quote]

Vielleicht hat dich die Geschichte deiner Uni nie interessiert, aber die Fakultät MW ist nicht nur die größte sondern auch die älteste der TU. Da die Ironie zu überlesen und die eindeutig ironische Aussage in seiner wörtlichen Bedeutung zu bestättigen ist entweder nur dumm, oder einfach nur extrem ignorant der Uni gegenüber...

[quote]Dass es in Einzelfaellen Software gibt, bei der man mit $NICHT-WINDOWS schlechter dran ist als mit Linux ist klar, aber da gibt es in beide Richtungen gleichermaszen Beispiele.[/quote]

Komisch: mir wurde noch nie davon berichtet, dass jemand eine Software, die er für sein Studium brauchte nicht für Windoofs bekommen konnte.

[quote]Ne Firma, die kein Linux Support anbietet wird über kurz oder lang ein Problem bekommen.[/quote]

Hättest du auf den Link geklickt hättest du gemerkt, dass es dort um die unbedeutende Firma ASUS geht. Du liegst sicher mit deiner Einschätzung, dass es sich besagte Firma nicht leisten könne keine Linux-Support zu stellen, völlig richtig!

Matlab ist in dieser hinsicht sicher Vorbildlich. Das nutzt mir aber herzlich wenig wenn ich mal nen Solid Works, Catia oder Pro Engineer nutzen muss, um besagte Belege zu erarbeiten und! Matlab kann einach keine 3D CAD Modelle oder normgerechte Technische Zeichnungen erstellen.

[quote]Die Graka-Treiber sind ein schlechtes Beispiel[/quote]

Ich habe nie auf mangelnden Grafiktreibern rumgehackt! Dass es die gibt ist ja wohl jedem bekannt.

64Bit:
Nenn mir mal 3 Programme, die ich fürs Studium brauche, die 64Bit unterstützen, geschweigedenn davon real profitieren!!! Oben sind schliesslich auch 3 Beispiele, für Software, die ich mit Linux nicht nutzen kann, aber brauche.

Ich kenn genug leute, bei denne Windows XP auf uraltsystemen Stabil lief und zum Teil noch läuft. Beispiele: p3 933MHz 256MB RAM oder auch Athlon, der alte ohne XP, der sogar noch im SlotA steckt mit 320MB RAM.

[quote]Bei Treibern ist eher das Problem, dass die Entwickler keine Notwendigkeit sehen, Treiber für andere BSe zu entwickeln.[/quote]

Eigentlich geht es mir am Axxxx vorbei, wieso es den Treibermangel gibt! Für mich ist nicht entscheidend, ob nun das Linux oder die faulen Entwickler, die nur 92% der potentiellen Zielgruppe ansprechenwollen, daran Schuld sind. Sondern Fakt ist: ich will dass es einfach nur Funktioniert ohne dass ich erst ein paar Monate warten muss, bis jemand mal nen Treiber gebaut hat. Wobei sich durch die zitierte Aussage auch das benutzerfreundliche des Systems ziemlich in Frage stellt. Was nutzt mir halt ein Os, für das nichtmal Hardwarehersteller, die damit ihr täglich Brot verdienen, Treiber bauen wollen...
- Editiert von Ex-Inf@NB am 02.11.2005, 00:30 -
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Beitrag von MrGroover » 02.11.2005 15:03

Hmm, dazu fällt mir nur ein:
[quote]Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
A. Einstein, 1930, Funkausstellung in Berlin[/quote]

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Beitrag von rainyx » 02.11.2005 15:06

Das Zitat gibt es schon in unserem \"Elektronische Bauelemente\"-Skript vom Schröter, sollten wir also alle kennen.
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Beitrag von MrGroover » 02.11.2005 15:13

Ja, war auch bei uns so, aber es passte...

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Beitrag von fabian » 02.11.2005 15:30

[quote]Was nutzt mir halt ein Os, für das nichtmal Hardwarehersteller, die damit ihr täglich Brot verdienen, Treiber bauen wollen...[/quote]
Das hat fast schon Heiseforum-Niveau.

Ich ziehe mich aus diesem Thread zurueck. [Der Inf-Versager wird sagen, weil mir die Argumente ausgehen. Ich sage, weil mir die Zeit zu schade dazu ist.]
Mag jeder das OS seiner Wahl benutzen, wie schlecht es auch sei. Eigene Schuld.
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Beitrag von MrGroover » 02.11.2005 15:30

[quote][Der Inf-Versager wird sagen, weil mir die Argemente ausgehen. Ich sage, weil mir die Zeit zu schade dazu ist.][/quote]
Full Ack :-O

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Beitrag von netAction » 02.11.2005 17:28

Das, was Du von einem Rechner erwartest, kannst Du keinesfalls in 45 Minuten zu nutzen gelernt haben. Also investiere die gleiche Zeit in Linux, wie vorher in Windows.

Dass Du in Deinem Studium nicht auf Windows verzichten kannst, wissen wir. Haben wir auch schon gesagt. Aber auch ich bin der Meinung: Du bist eine Ausnahme! Die wenigsten (<10%) brauchen andere Software als das, was auf jeder Knoppix-DVD ist, zum Arbeiten.

[quote]Komisch: mir wurde noch nie davon berichtet, dass jemand eine Software, die er für sein Studium brauchte nicht für Windoofs bekommen konnte.[/quote]
Mir schon häufiger. In meiner Lehre als Fachinformatiker hatte ich mit den Netzwerktools, Boot-CDs und Update-Servern von Debian Möglichkeiten in den Intranets, die ich sehr vermisse, wenn ich an einer NT-Kiste sitze.

Ein Asus-Mainboard ist in der Regel unter Linux voll nutzbar. Und die Grafikkarten: Überlegst Du nie, was Du kaufst? Also ich schon. Und da nehme ich eben die Modelle, die gut unterstützt werden und die benötigte Leistung bringen.

Ich denke, 64 Bit kannst Du später gut für Simulationen gebrauchen, aber das wirst Du selbst besser wissen.

Zu den Treibern: Ich finde das Angebot unter Linux besser als unter Windows. Nicht nur, dass sie meistens schon Teil der Distribution sind. Sie tun einfach das, was sie sollen. Tolle kleine Programme, die unbedingt mitinstalliert werden wollen und außer Icons an diversen Stellen und überflüssigen Meldungen nichts leisten, stören nicht nur mich, sondern auch meine produktiv arbeitenden ehemaligen Kunden.

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Beitrag von klobs » 02.11.2005 18:23

1. Catia / Linux geht, muss man aber basteln. (Geht auch mit vielen anderen Unixen und dort nativ) Der Windowsport von Catia ist der letzte Scheiss.
2. Pro/E Linux geht auch.

Kommen für zu Hause aber dann doch nicht in Frage, weil zu teuer.

3. Delphiprog für Linux geht oft mit Wine, kommt darauf an, was es ist. Vielleicht hilft dir auch Freepascal weiter.

Aber um ehrlich zu sein, will man gar keine verkrüppelte Windowssoftware, die nur \"hingerozt\" ist unter Linux haben. Einfach mal hinsetzen und richtig machen (wie oben schon gesagt - schön portabel), dann braucht man auch keine Klimmzüge zu machen.

Gruss
klobs
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Beitrag von Ex-Inf » 02.11.2005 18:42

[quote]Der Inf-Versager wird sagen, weil mir die Argumente ausgehen. Ich sage, weil mir die Zeit zu schade dazu ist.[/quote]

Glückwunsch. Damit bist du der erste in diesem Thread, der es geschafft hat, persönlich zu werden. Tolle Leistung. Wieso weshalb und warum ich diesen Nick habe, wirst du vermutlich am besten beurteilen können. Also viel Spaß noch im weiteren Leben...

[quote]Aber auch ich bin der Meinung: Du bist eine Ausnahme! Die wenigsten (<10%) brauchen andere Software als das, was auf jeder Knoppix-DVD ist, zum Arbeiten.[/quote]

Schön. Ich bin eine Ausnahme von ungefähr 4% der PC-Nutzer. Wer ist da wohl die Ausnahme frag ich mich?

[quote]Das hat fast schon Heiseforum-Niveau.[/quote]

Ähnliches hab ich schon wesentlich früher als du bemerkt. Allerdings hab ich mit dem flamen nicht angefangen, also beschwert euch nicht. Die ersten Steine flogen von Seiten der Linuxunterstützer... Aber is klar. Erst n Streit anzetteln und dann wars der andere...

Und um das hingerotzt zu erklären: Hab die paar Zeilen weder ausführlich kommentiert, noch hab ich die anständig gekappselt und auf portabilität geachtet, da das Prog eigentlich nur für den privaten Gebrauch gedacht war.

Vielen dank noch an Klobs für den Hinweis auf Wine und Freepascal. Werd ich mal begucken. Den anderen Absatz hättest du dir aber sparen können.

Wie immer zeigt sich auch hier: Wenn man den Linuxnutzern auf den Schwanz tritt, versuchen sie nicht die Vorurteile und Probleme aus der Welt zu schaffen, nein sie beißen einfach nur wild um sich...
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Beitrag von MrGroover » 02.11.2005 21:22

[quote]Vielen dank noch an Klobs für den Hinweis auf Wine und Freepascal. Werd ich mal begucken. Den anderen Absatz hättest du dir aber sparen können.[/quote]
Was hier einer schreibt und was net, hast du ja wohl nicht zu entscheiden. Wine hat dir eher keiner empfohlen, da du irgendwie nix von emus wissen wolltest...

[quote]Wie immer zeigt sich auch hier: Wenn man den Linuxnutzern auf den Schwanz tritt, versuchen sie nicht die Vorurteile und Probleme aus der Welt zu schaffen, nein sie beißen einfach nur wild um sich...[/quote]
Was man nach deiner Aussage über intolerante Windowsnutzer sagen kann, fällt der Zensur zum Opfer...

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