Konstantstromquelle

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Easyrider
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Beitrag von Easyrider » 12.08.2006 23:13

Tja, ich brauch ne Konstantstromquelle der so max. 5mA abverlangen kann. Da ich Temperaturen messen möchte sollte sie höchst präzise sein (max 0.5% Schwankung). bekommt man das mit der Kombo Z-Diode und Transe gescheit hin? Wenn ja, welche Transen sind dafür geeignet? Ich denke mein \"Lieblings-Wald-und-Wiesentransistor\" BC547 scheidet aufgrund der verlangten Präzision aus oder?
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Simplimus
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Beitrag von Simplimus » 13.08.2006 07:10

Du könntest ja zur Kompensation eine temperaturabhängige Quasihalbbrücke verwenden.
Wenn du sie nicht zu sehr belastest, dann kannst du dir auch die ISDN-Dose zu nutze machen, das ist eine 20mA Konstantstromquelle, wenn man Prof. Schwarz trauen darf.
www.klatti.de.vu
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Beitrag von Easyrider » 13.08.2006 11:11

Aus meiner ISDN Dose kommen 20mA raus? Gut zu wissen. Das problem ist, dass das ganze Geschäft am Ende ein tragbares Gerät wird, und die ISDN Dose mitnehmen... ich weiß ja net.
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Beitrag von Frankynstone » 13.08.2006 17:24

Bipolartransistor mit Z-Diode ergibt sehr großen Temperaturkoeffizienten, fällt also aus.

Am besten geht Bipolartransistor mit grüner LED oder Stromspiegel, da sich da die Temperaturkoeffizienten aufheben. Suche nach einem Transistor mit sehr hoher Early-Spannung (falls die in Datenblättern je angegeben wird, ich hab mich bisher nicht drum gekümmert), die Du notfalls aus dem Kennlinienfeld ermittelst.

Verarmungs-MOSFET mit entsprechedem (einstellbaren) Source-Widerstand ist die einfachste Schaltung überhaupt. Über dem Widerstand fällt ungefähr die Schwellspannung Ut ab, so kannst Du die Größenordnung des Widerstandes schon mal bestimmen.

An Sonsten einfach mal die Vorlesungen \"Integrierte Analogschaltungen\" oder \"Schaltungen der Informationstechnik\" bezüglich hochpräziser Stromquellen durchsuchen oder mich im ICQ löchern.
Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.

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