Lötkolben

Löten, Basteln, Tippen, Schrauben.
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andi
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Beitrag von andi » 20.06.2007 14:12

Ich bin auf der Suche nach einem preisgünstigen Lötkolben für kleinere Basteleien. Da ich was das Basteln angeht fast unbeleckt bin, weiß ich nicht genau, worauf es bei so einem Lötkolben wirklich ankommt. Der billigste Kolben, den ich bei Reichelt gefunden habe ist der Weller SP 25L für 12,10 ¤. Allerdings sieht er nicht so aus, als ob man mit dem einen IC anlöten könnte, bzw. alles andere mit nur 1/10 Zoll Abstand. Dann den mit einer anderen Spitze oder gleich einen anderen Kolben? Welchen? Oder lieber mal bei Conrad gucken?

Nachtrag: Lohnt sich gar der Lötwerkzeugkoffer für 30 ¤ von Conrad oder der mit 13,50¤ etwas teuere, dafür regelbare Lötkolben mit 60 Watt?

Quak.
- Editiert von andi am 20.06.2007, 15:44 -

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Beitrag von Stormbreaker » 20.06.2007 14:45

Ich finde die Fakultät sollte sowas verticken. Warum vertickt die Fakultät sowas nicht?
Kann doch en masse einkaufen, und dann günstiger an die Studenten abtreten.
Einen Tag nachdem Bundespräsident Köhler in China war, wird zB der Bau einer Transrapidstrecke über 750km abgesagt. Dieses Jahr, vor wenigen Wochen ist das ThyssenKrupp-Siemens-Konsortium getrennte Wege gegangen. Dies kann und darf nicht sein und genau deshalb nehme ich ab jetzt das Ruder in die Hände!

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Beitrag von netAction » 20.06.2007 14:54

Weil alles, was die öffentliche Hand macht, eine Misswirtschaft wird. Egal was. Vollkommen geschäftsunfähig.

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Beitrag von netAction » 20.06.2007 15:02

Zu Deiner Frage: Ich habe einen Fünf-Euro-Kolben aus dem Baumarkt, dessen Spitze ich so feile, wie ich sie gerade brauche. Den benutze ich von SMD bis Wasserleitung für alles und ich möchte meinen, dass sich meine Lötstellen sehen lassen können. Das nur zur Relativierung der Preisfrage.

Eine Lötstation von Weller ist natürlich toll, schnell warm, Temperatur und Spitze frei wählbar, dünnes Kabel, handlicher Lötkolben. Wenn ich Geld ausgeben wollte, würde ich wegen der letzten Gründe unbedingt eine Station nehmen.

Zu den Preisklassen kann ich nicht viel sagen. 50 Euro solltest Du mindestens investieren, sonst ist das Teil sofort im Arsch. Viele Geräte sind mit Sicherheit auch ihre 200 Euro wert.

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Beitrag von fabian » 20.06.2007 15:24

[quote]Ich finde die Fakultät sollte sowas verticken. Warum vertickt die Fakultät sowas nicht?
Kann doch en masse einkaufen, und dann günstiger an die Studenten abtreten.[/quote]
Genau. Wenn sie gerade dabei sind, koennten sie auch Kaffee, Klopapier und Kartoffelsalat guenstig anbieten.

Hier ist seit Jahren ein Ersa Multitip C15 (mit vernuenftiger Dauerloetspitze) im Einsatz, Kostenpunkt um die 25 EUR.

Fuer die groben Sachen habe ich noch einen billigen 100W-Pruegel aus dem Baumarkt.
Le Netaction est mort, vive le Netaction !

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Beitrag von Stormbreaker » 20.06.2007 15:39

[quote=schakkeline][quote]Ich finde die Fakultät sollte sowas verticken. Warum vertickt die Fakultät sowas nicht?
Kann doch en masse einkaufen, und dann günstiger an die Studenten abtreten.[/quote]
Genau. Wenn sie gerade dabei sind, koennten sie auch Kaffee, Klopapier und Kartoffelsalat guenstig anbieten.

Hier ist seit Jahren ein Ersa Multitip C15 (mit vernuenftiger Dauerloetspitze) im Einsatz, Kostenpunkt um die 25 EUR.

Fuer die groben Sachen habe ich noch einen billigen 100W-Pruegel aus dem Baumarkt.[/quote]
Völlig unangebrachte, disqualifizierende critique.
Kaffee & Klopapier & Konsorten mit fachspezifischem Material zu vergleichen ist absolut albern.
Außerdem soll die Fakultät damit nicht per staatlichem Auftrag reagieren, sondern mehr oder weniger privat agieren.
Ich bleibe dabei: Wenn die Fakultät solche Angebote machen tät, wäre das in beiderseitigem Interesse.
Einen Tag nachdem Bundespräsident Köhler in China war, wird zB der Bau einer Transrapidstrecke über 750km abgesagt. Dieses Jahr, vor wenigen Wochen ist das ThyssenKrupp-Siemens-Konsortium getrennte Wege gegangen. Dies kann und darf nicht sein und genau deshalb nehme ich ab jetzt das Ruder in die Hände!

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Beitrag von andi » 20.06.2007 15:40

[quote=netAction]Zu den Preisklassen kann ich nicht viel sagen. 50 Euro solltest Du mindestens investieren, sonst ist das Teil sofort im Arsch. Viele Geräte sind mit Sicherheit auch ihre 200 Euro wert.[/quote]

Wie im Arsch, soviel kann doch da eigentlich gar nicht kaputtgehen, oder? Und du sagst selber du arbeitest mit 5 Euro Lötkolben ausm Baumarkt, aber ich soll mindestens 50 Euro investieren? 50 Euro sind bei mir nicht drin für einen Lötkolben. :(

[quote]Hier ist seit Jahren ein Ersa Multitip C15 (mit vernuenftiger Dauerloetspitze) im Einsatz, Kostenpunkt um die 25 EUR.[/quote]
Jo, 21,..¤ bei Reichelt. Aber wie gesagt werde ich nur kleinere Basteleien damit machen, und daher sollte es meinem Portemonaie möglichst gut angepasst sein. Ich glaube ich werde wirklich mal im Baumarkt gucken. Vielleicht hat auch die AGE ein paar zuviel? Hm...

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Beitrag von netAction » 20.06.2007 18:51

Das ist kein Vergleich. Ich hatte eine billige Lötstation von Unrat, die ist zweimal auseinandergefallen, hatte keine Temperaturregelung (Nur Einstellung der Effektivspannung) und eine minderwertige Schraube zum Wechseln der Spitze. Das ist nicht besser als ein schlechter Lötkolben.

Deshalb meine Meinung: Wenn Geld ausgeben, dann Station, und zwar eine gute.

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Beitrag von heg86 » 20.06.2007 19:22

Also ich hab mir vor kurzem nen Ersa 30S, 40W zugelegt, dazu noch ne bleistiftfeine Spitze, da nur ne Meißelspitze dabei ist. Hab zwar bis jetzt noch net viel gemacht, bin aber doch sehr zufrieden. Ich denke mal, 40W sind wahrsch. für diverse empfindliche BE schon relativ viel, wenn man die Lötzeiten aber in Grenzen hält sollte es gehen. Und so sind auch mal paar größere Sachen drin, nicht nur kleines Leiterplattenzeug.

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Beitrag von MadCyborg » 20.06.2007 19:45

ich hab n voltcraft ls50 (conrad glaube ich, 70 euro? ka...hat der weihnachtsmann seinerzeit gebracht). seid ich die das erste mal benutzt habe ist mein billiglötkolben ganz hinten in der schublade geblieben. also so man vorhat öfter als alle 6 monate was zu löten, oder die projekte mehr als sagen wir mal 20 lötstellen beinhalten lohnt sich sone investition. allen schon wegen dem oben angesprochenen kabel.

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Beitrag von Stormbreaker » 20.06.2007 19:47

[quote=netAction]Das ist kein Vergleich. Ich hatte eine billige Lötstation von Unrat, die ist zweimal auseinandergefallen, hatte keine Temperaturregelung (Nur Einstellung der Effektivspannung) und eine minderwertige Schraube zum Wechseln der Spitze. Das ist nicht besser als ein schlechter Lötkolben.

Deshalb meine Meinung: Wenn Geld ausgeben, dann Station, und zwar eine gute.[/quote]
Man ist halt zu arm, um sich das Billigste zu leisten.
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Beitrag von LoveBuzz » 21.06.2007 08:50

naja ich denke was den kolben an sich angeht is es ziemlich egal weil du eh erst jetzt anfängst. ich hab so en billig-ding das geht aber für SMD und solche späße nicht. das prob ist das der ewig bracuht eh er heiß ist. naja... die spitze kann mann sich selbst machen: kupfer in gewünschte form bringen (zurecht \"schmieden\" mit nem hammer) und beim ersten mal erwärmen ständig ins kollophonium halten, dann verzinnen. funktioniert... ich würde mir nicht gleich ne lötstation holen da du ja im basteln \"unbeleckt\" bist. erstmal löten lernen ist denke ich der beste weg!

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Beitrag von MartinZippel » 21.06.2007 13:40

Kannst ja auch mal diesen Thread lesen.

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