MX1000 Ersatzakku

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MartinZippel
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Beitrag von MartinZippel » 25.02.2008 17:37

SoKinder, da ich jetzt langsam die Schnauze voll hab von Dynamischen Netzwerken und Regelstrecken und Differentialgleichung, hab ich mir grad Gedanken über meine Maus gemacht(die für\'n Rechner, nich die für\'s Bett):
Ich hab eine Logitech MX1000. die ist jetzt 2 Jahre alt, glaub ich. Das Problem ist, dass der Akku langsam nachlässt. Ersatzakkus gibt es offiziell nicht, auf der Logitech-Seite hab ich absolut nichts gefunden. Scheint also ein Einweg-Akku zu sein. Hab mir dann gedacht, bei Reichelt oder sonstwo einen ähnlichen LIo-Akku zu kaufen und den dann dranzuwursteln. Laut einem Forum hab ich rausgefunden, dass der 3,7V und 1700mAh hat. So, nun meine Frage(n):
1. Hat das vielleicht schon mal jemand gemacht?
2. viel wichtiger: Wenn ich einen Akku auftreibe, der meinetwegen 2500mAh oder auch nur 1000mAh hat, denkt ihr, dass das dann funktionieren wird? Ich mein, ist die Ladeelektronik so gebaut, dass sie das \"erkennt\"?
Das Dranbasteln selbst wird sicher eher nicht so das Problem. Hab da Forum grad wiedergefunden, die Beiträge findet ihr hier

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Beitrag von Psychodoc » 25.02.2008 20:49

ohne mich wirklich auszukennen... ich denke eine gebräuchliche Ladungsregelung ist die Delta-U Abschaltung... (so beworben auf dem Mikropozessorgesteuerten Akkulader von Aldi)... die wahrscheinlich super simple zu realisieren ist... ich würde denken, dass dann in einer Maus dann auch son simpler Ladungsmechanismus drinne sein wird, so dass der einfach dicht macht, wenn der Akku seine normspannung erreicht hat, egal ob der da nun 2500 mAh reingepumt hat oder nur 1700 mAh

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Beitrag von Santaclause » 25.02.2008 21:21

Psychodoc hat Recht,die Ladeelektronik schaltet bei 4,1V ab, egal wieviel Kapazität der Akku hat. Aber glaub nicht, das wenn da 1700mAh draufstehn du auch 1700mAh rausbekommst. Die integrierte Elektronik des LiIon Akkus schaltet nach Entnahme von ungefähr 600mAh einfach ab...könnt aber auch daran liegen, daß mein Akku (Ersatzakku für ein Siemens C45) ziemlich billig war und der einfach beschissene Qualität hat, wer weiß...
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Beitrag von MadCyborg » 25.02.2008 22:12

Ich habe grade die Tage Zellen in einem Notebookakku getauscht, das läuft problemfrei. Allerdings ist die Kapazität sehr ähnlich. Vorher waren 6 Zellen verbaut (ohne genaue Kapazitätsangabe, aber schätzungweise an die 1,2 Ah), jetzt sind 3 (moderne ;) ) mit je 2,4 Ah. acpitool sagt, das ich damit 2490mAh erreiche.
Wie Lithiumzellen geladen werden steht zB bei Wikipedia. Würde ich mir mal durchlesen, dann gibt es noch die \"battery university\" oder so ähnlich, auch sehr informativ.
Wie ein Gerät (bzw die Schutz-/Ladeschaltung im Akku) das im einzelnen behandelt ist unterschiedlich. Es gibt einfache Schutzschaltungen, die über 4,2V und unter 2,6V dicht machen, das reicht im Prinzip schon für einen Akku (habe ich so in zwei verschiedenen Fahrradlampen). Man könnte aber eine Schutzschaltung bösartigerweise so bauen wie eine Druckerpatrone, so das sie von selbst erkennt, das der Akku nicht auf einmal wieder eine wesentlich größere Kapazität erreicht.
Ansonsten: wasn da überhaupt für eine Zelle drin? Wie heißt die, wie sieht sie aus?
Wenns eine 18650er ist habe ich rein zufällig noch 3 neue hier rumliegen.
Was Handyakkus angeht: ich bezweifel einfach mal ganz stark, das es da in der üblichen (Bau-)Größe mehr als eine Ah gibt. 600mAh klingt eigentlich ganz plausibel.

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Beitrag von MartinZippel » 25.02.2008 22:55

Ok, das klingt ja optimistisch. Ich wende mich nun wieder den Störgrößen zu. Danke euch, Jungs!

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Beitrag von schwarze Pest » 28.02.2008 18:55

Hmm Ich müsste auch ma meine Zellen des Notebooks tauschen, was würde denn das kosten?
Mein Notebook kann die Kapazität des Akkus testen, was wahrscheinlich heißt das ich wieder nen ähnlichen einbauen müsste, wäre für hilfe dankbar, da das sch*** Amerikanische Stromnetz meinen alten auf dem gewissen hat!
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Beitrag von Moerf » 28.02.2008 19:04

Sry für OT, da Anti-Basteln ^^
Aber Logitech ist bei sonen Sachen eigentlich immer recht kulant. Einfach mal nen paar nette Mails schreiben oder vielleicht auch anrufen und schwupps haste entweder ne neue Maus oder dann doch noch nen neuen Akku. Wenn du dich da nich zu blöde anstellst ^^ Die ham ja auch nicht umsonst 5 Jahre Garantie eigentlich.

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Beitrag von MadCyborg » 28.02.2008 19:07

Es lohnt sich nicht. Ich habe das nur gemacht, weil ich die Zellen über hatte und das Notebook ein altes ist, wo mir egal ist wie der Akku aussieht.
Ordentliche Zellen kosten etwa 5 Euro/Stück (Ich habe seinerzeit für 20 Stück und zwei Schutzschaltungen 95 Euro bezahlt, war bei ner Sammelbestellung).
Man kann sich auch Camcorder-Packs holen (Canon bp-945 oder so ähnlich), aber da ist man bei vielleicht 3 Euro/Stück bei äußerst zweifelhafter Qualität (ist so),
--> normalerweise fährt man garantiert besser wenn man sich nen neuen holt.

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Beitrag von schwarze Pest » 28.02.2008 21:29

Neuer Akku kostet hier(Amerika) 129$ und in Deutschland 189¤. Also orginal von HP. Zweithersteller möchte ich nicht haben, da man da wirklich mit mieser Qualität rechnen kann (wahrscheinlich nicht immer).
Als beispiel: Kumpel ist beinahe das Handy abgebrannt wegen schlechtem Akku!
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Beitrag von MartinZippel » 28.02.2008 21:48

Ja, du hast Recht. Aber ich glaube, die Maus war damals recht neu auf dem Markt. Da müssten ja jetzt langsam alle mit den Problemen kommen...also beeilung :-O

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Beitrag von MadCyborg » 28.02.2008 22:16

8-) was sind schon 130$ ;-)
Ja nee, wenn du in den USA sitzt kommst du evtl besser an die Zellen ran.
In D gibts die eigentlich garnicht, entweder man bestellt beim Chinamann (wie ich) oder man nimmt halt Camcorderakkus. Musste halt sehen. Du müsstest rausfinden welche Zellen du brauchst, höchstwahrscheinlich sind die schon genannten 18650er (18mm Durchmesser, 65mm lang).
Aber wenn an deinem Akku irgendwas hin ist, das nicht mit der Zyklenzahl oder dem Alter zusammenhängt, dann würde ich mich erstmal darum kümmern ob die Elektronik die drinsteckt überhaupt noch zu gebrauchen ist. Ansonsten solltest du Löterfahrung haben und einen Lötkolben >=50 Watt und dicker(er) Spitze. Ich habe meine 48W-Lötstation auf 400 Grad gedreht und ne Meißelspitze benutzt, ging ganz gut. Li-Ion-Zellen sollte man nur einmal und möglichst kurz löten, und eigentlich sowieso punktschweißen. Am besten isses, wenn du eine bebilderte Anleitung zum Zerlegen hast, sowas zickt ja gerne mal rum mit allerlei Nasen und Haken und versteckten Klebestellen (in meinem Notebookakku war ein gummiartiger Kleber drin, man konnte kaum feststellen was da nu nachgibt). Naja und dann macht man am besten Fotos vom inneren Aufbau, damit man nach dem zerlegen noch weiß, was wo hingehört. Und man muss ziemlich aufpassen was man macht, denn man lötet ja quasi direkt unter Spannung. Ich hatte beim Basteln einmal nen Kurzen und einmal hat was geraucht, zum Glück ist die Schuscha beide Male ganz geblieben.

Also wenn du (ihr ;) ) fragst: nimm den Akku auseinander, kaputt isser sowieso. Ihn dann nicht wieder aufbauen kannste dann immernoch.

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