Prüfungen/Angst/ LERNEN

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mzheizer
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Beitrag von mzheizer » 05.01.2006 18:39

nun isses ja nich mehr lange hin bis zu den prüfungen. wie haltet ihr das wann gehts los mit lernen? oder habt ihr schon alles drauf? wird alles auf den letzten drücker gemacht?

hab da irgendwie schon ganz schön schiss vor. wenn ich mir jetz die aufgaben anschaue muss ich sagen mein können ist da noch ganz schön beschränkt...

als erstes ist ja werkstoffe dran wie bereitet ihr euch am besten vor?

Frankynstone
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Beitrag von Frankynstone » 05.01.2006 21:43

Jaaa, also auf Prüfungen bereitet man sich mit Übungsaufgaben vor, möglichst entlang von Prüfungsschwerpunkten. Wenn es Prüfungen aus vergangenen Jahren gibt, lässt man die Übungsaufgaben weg und macht dafür so viele Prüfungen, wie irgend möglich.

Allgemein reichen 3 Wochen für die Übungen, falls man noch das Script durchlesen muss, eine weitere Woche.

Hardcore Lernaktion bis direkt vor die Prüfung, aber nicht mehr am Tag der Prüfung.
Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.

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Beitrag von MartinZippel » 05.01.2006 21:54

Also, ich werd das so wie vorm Abi machen: Jeweils eine Woche vor der Prüfung von acht bis acht alles rechnen, was man rechnen kann, bzw. lernen. Ich denke das sollte ausreichen.
Kann da allerdings nicht aus Erfahrung sprechen, hab ja keine, bis auf\'s Abi.
Aber wenn für 2 Jahre Abi je eine Woche gereicht hat, sollte das für nicht mal ein halbes Jahr auch machbar sein.
Und wenn ich mich recht erinner ist der Punktemaßstab wesentlich fairer als in der Schule.
Klar bin ich vor jeder Prüfung wieder monstermäßig aufgeregt und mache wieder \'nen Haufen Schusselfehler. Aber im Moment bleib ich da noch ganz cool, auch wenn ich (noch) nichts kann.

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Beitrag von Zeckenteppich » 05.01.2006 22:17

btw in 2 jahren ab hast du in einem fach soviel gelernt wie in einem semester uni
http://www.good-night.de.lv

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Beitrag von schwarze Pest » 05.01.2006 23:27

@Zeckenteppich: *zustimm*
Vorm Abi kaum was gemacht!
jetzt geht sowas nimmer! Bester Tip ist der altbewährte:
im Semester was machen und immer fein die Übungen selber rechnen dann wird das auch was!
Der beliebteste Fehler von Leuten, die etwas absolut idiotensicheres konstruieren wollen ist der,
dass sie den Erfindungsreichtum von absoluten Idioten unterschaetzen.
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Beitrag von mojo777 » 06.01.2006 02:02

martin, der vergleich mit dem abi ist etwas \"ungenau\" :-)
im abi kamen bei mir fast nur aufgaben, die der lehrer schon tausendmal erklärt hat, damit sie auch der letzte depp rechnen kann. :-P
post++;

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Beitrag von MartinZippel » 06.01.2006 03:12

Tja, auf der falschen Schule gewesen....;-)

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Beitrag von MartinZippel » 06.01.2006 05:36

Jaja, ihr habt ja recht.
Ich hab\' auch nicht behauptet, dass nix gemacht werden soll.
Aber mzheizer wollte wissen, wie wir die Prüfungen in den letzten Wochen vorher angehen werden und nicht, was wir sonst so im Semester treiben.
Also kühlt euch wieder ab Jungs:-)

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schwarze Pest
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Beitrag von schwarze Pest » 06.01.2006 06:12

Hmm eigentlich erhöht sich mein Kaffeekonsum um ca 100%, dann meist so von 8-9 uhr bis abends mit Pause lernen.
und hoffen, dass man das richtige macht!
Nachts hatten wir dann von 10-12/2 C&C gespielt zur entspannung! :-O
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JM Error
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Beitrag von JM Error » 07.01.2006 19:20

Uni kann man nicht mit Abi vergleichen . Wer denkt, sich auf sein 15 Punkte Abi auzuruhen zu können, fällt durch. Und eine Woche vor prüfung anzufangen zu lernen - der sollte entweder 36 stunden am tag arbeiten oder es lassen. Unter so üblen Zeitdruck zu lernen macht noch weniger spass , und an Stellen wo man stecken bleibt verliert man noch viel mehr Zeit. Deswegen Übungen immer gleich machen und 4 wochen vor den prüfungen anziehen mit dem arbeitsumfang aber nicht den kopf verlieren ;)
Wird schon schiefgehen- wer sich gut vorbereitet hat, braucht auch keine prüfungsangst zu haben.
http://www.flickr.com/people/jm_error/
Und dann auf photos klicken - Für alle Freunde der Fotographie :-)

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Beitrag von Brainiac » 07.01.2006 19:52

Also Ich finde immernoch Lernzettel eine prima Lösung (neben dem Rechnen von Übungsaufgaben). Am bestem macht man das gleich während des Semesters, da ich das aber auch verpeilt hab, hab ich wenigstens jetzt angefangen, das nachzuholen.

Idee ist einfach die: Jedes mal wenn man einen allgemeinen Lösungsweg für einen Typ Aufgabe gefunden hat, schreibt man sich den Lösungsalgorithmus im Stenogrammstil auf und lernt das immer wieder, bis man es wirklich auswendig kann.
Meiner Erfahrung nach rettet einen das sehr effektiv vor Blackouts in Prüfungen und spart auch Prüfungszeit, da man sehr oft kaum noch über den Ansatz nachdenken muss.
Außerdem lernt man (also jedenfalls ich) damit wesentlich schneller und effektiver als wenn man nur Aufgaben rechnet bis zum Erbrechen. Ich jedenfalls vergesse dann nämlich auch schnell wieder, wie ich was gemacht habe.

Bei Mathe bietet es sich natürlich auch an, häufig gebrauchte und neu gelernte Umformtricks für Formeln zu sammeln. Ich hab davon jetzt bestimmt schon eine ganze Seite und es wird definitiv noch mehr. Für Stammfunktionen und Ableitungen hab ich auch schon einen Zettel angefangen. Früher oder später kann ich die garantiert fast alle auswendig, wenn ich sie einfach noch häufiger lese. Und was ich nicht auswendig kann aber trotzdem wichtig finde, kann ich mir ja auf meinen in der Prüfung erlaubten Zettel übernehmen.

-----------------------------------------

Diesmal finde ich es aber eigentlich noch eher entspannt, muss ich einmal sagen. Im Wesentlichen könnte Mathe ein Problem werden, weil es wirklich viel neues und schweres ist.
ET und Info sollte man sich auch nochmal gut angucken, aber es ist halt einfach nicht so viel unterschiedlicher Stoff. Das schaffe ich auch noch gut in der Woche, die ich jeweils davor Zeit habe, wenn ich jetzt schonmal ein Bisschen vorarbeite.
Und FT... naja dafür hab ich im Semester mit fleißig mitschreiben fast schon genug getan.

Frage @ alle höheren Semester: Wie fandet ihr eigentlich so die Zeitbemessung für die Prüfungen? Eher ok oder doch stressig alles zu schaffen?

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Beitrag von MrGroover » 07.01.2006 20:26

[quote]Frage @ alle höheren Semester: Wie fandet ihr eigentlich so die Zeitbemessung für die Prüfungen? Eher ok oder doch stressig alles zu schaffen?[/quote]
Erstmal eins vorweg, auf die Antworten kannste dich zwar verlassen, aber du wirst viel damit anfangen können *ironisch mein*. Im Prinzip kann man sagen, dass es so und mal so ist, also \"viel zu viel\" Zeit und dann wieder viel zu wenig. Das hängt zum großen Teil davon ab, wie man vorbereitet ist. Wie du bereits erwähnt hast, wenn man die Algos intus hat, machen sich viele Sachen recht schnell. Man muss halt nur verschiedene Sachen sehen und diese Sicht für Dinge kommt enorm durch rechnen der Übungsaufgaben. Auch wenn man mal nen Algo hat, irgendwie gibts bei vielen Aufgaben noch Tricks und Kniffe, wie sich das ganze effizienter lösen läßt...
Im Großen und Ganzen ist die Zeit so kalkuliert, dass du jede Aufgabe vernünftig bearbeiten kannst, aber es reicht auf keinen Fall, sich noch mit den Grundlagen vertraut zu machen, zumindest nicht für jede Aufgabe :-O Zeit verbummeln sollte man trotzdem net...

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Beitrag von macoio » 07.01.2006 20:30

Die echten Profis gehn natürlich schon nach ner halben Stunde ;-), aber ich fands bis jetzt ganz schön knapp bemessen mit der Zeit, besonders in MatheI, MatheII und Info2.

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Beitrag von Frankynstone » 09.01.2006 12:01

Die Zeit ist so bemessen, das der Prof vom Studenten erfährt, was er über den Studenten nun mal wissen will. Manchen Prof interessiert halt mehr, wie leistungsfähig ein Student ist, den anderen interessiert mehr, was ein Student so weiß.

Wenn alle Unterlagen in einer Prüfung zugelassen sind, sollte man stutzig werden, dann ist meistens schnelles und exaktes Arbeiten erforderlich. Eine Prüfung ohne Hilfsmittel erfordert meistens Grundlagenwissen und die Kniffe für einfaches Lösen schwieriger Aufgaben.
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Beitrag von Simplimus » 09.01.2006 17:11

Schön analysiert, Herr Freud, aber so sieht meine Erfahrung auch aus.......
www.klatti.de.vu
Just because an OS holds 90% of the market doesn`t mean it`s superior.
Remember 90% of all animals are insects.

Brainiac

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Beitrag von Brainiac » 09.01.2006 18:31

Ach ja... weiß jemand übrigens, wo man noch gut an schon durchgerechnete Aufgaben kommt? Selber rechnen ist natürlich immer das beste, aber man schafft es ja nicht immer, überall eine Lösung zu finden und so unendlich viele Aufgaben kann man ohnehin nicht selber rechnen, aber anschauen kann man um einiges mehr.

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Beitrag von Smudo » 12.01.2006 21:13

Hat das in dem Thread eigentlich schonmal einer erwähnt, oder sag ich jetz zum ersten Mal, daß es beim FSR jede Menge nette Klausuren der vorigen Jahre gibt. Link : http://www.fsr.et.tu-dresden.de/?ubergabe=34

Noch dazu hier Vorder- und Rückseite unserer damaligen Matheklausur vom 12.02.2004 bei Prof. Sasvari.
Seite 1 : http://img178.imageshack.us/img178/7088/mathe7xf.jpg
Seite 2 : http://img178.imageshack.us/img178/852/mathe24zj.jpg

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Beitrag von netAction » 13.01.2006 09:16

Die haben wir auch hier im Downloadbereich.

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