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Beitrag von QUEnDo » 25.07.2006 16:24

Hallo!

Hab mich mal an die Kontrollfragen rangemacht - da ich gehört habe dass diese recht wichtig für die Prüfung sein sollen.
Was haltet ihr von meinen bisherigen Antworten:

1. Warum verwendet man den Logarithmus zur Bewertung der Information?
Zur Bewertung der Information wird ihr ein Zahlenwert zugeordnet - der umso größer ist, desto seltener das betrachtete Ereignis auftreten kann.
Außerdem bildet sich die Information 2er Ereignisse aus der Addition der Teilinformationen.
Das Informationsmaß, dass beiden Forderungen genügt, ist der Logarithmus der reziproken Wahrscheinlichkeit.


2. Welche Eigenschaften hat eine Binärquelle, die maximal Entropie aufweist?
Gleichverteilung: p(0)=p(1) = 0.5

3. Warum wird die Entropie einer Quelle mit Gedächtnis ohne Berücksichtigung der statistischen Bindungen zu groß bestimmt?
Entropie: Kenngröße der gesamten Ereignisse einer Quelle - mathematischer Erwartungswert.
gebildet aus: Einzelinformationen gewichtet mit ihren Auftretenswahrscheinlichkeiten.
Auftretenswahrscheinlichkeit bei Quellen mit Gedächtnis ist kleiner als ohne Gedächtnis! --> nicht Berücksichtigung --> zu große Entropie


4. Verletzt ein Markoff- Diagramm mit singulären Zuständen die Bedingung der Ergodizizät?
Warum?
singulär: flüchtig?
Ergodizität: Stationäre Quellen wobei Ensemblemittelwert= zeitlicher Mittelwert
(keine flüchtige, keine streng periodischen Zustandsfolgen)
Stationarität: Wahrscheinlichkeiten sind zeitlich stabil



5. Wodurch kann die Redundanz von Informationsquellen verringert werden?
Kompression


6. Was wird bei der Quellencodierung durch die mittlere Codewortlänge bewertet?
L Maß für die Effektivität des Codes
Man strebt kleines \"L\" an --> L = sum(p(i) * li,i,1,k)
k=Anzahl der Symbole
L=Lmin --> kompakter Code --> Codebaum hat keine freien Enden --> optimale Quellencodierung


7. Worin besteht der prinzipielle Unterschied zwischen Quellen- und Kanalcodierung?



8. Eine Quelle Q ohne Gedächtnis verfüge über k Symbole und habe die Entropie Hq.
Durch Zusammenfassen von je 2 Symbolen dieser Quelle wird eine Quelle Q* gebildet (erweiterte Quelle).
Wie viele Symbole hat Q*, und welche Entropie besitzt sie?

IMO:
Quelle mit 2 Symbolen: 0,1
gleichwahrscheinlich
Q(2) = 2* 1/2 * ld(1/1/2) = 1
--------------------------
Zusammenfassen 2er Symbole:
00, 01, 10, 11
--> 4 Symbole, gleichwahrscheinlich
Q(4) = 4* 1/4 * ld(1/1/4) = 2 = 2*Q(2)



-------------------------------------------------------------
1. Warum stellt der diskrete Übertragungskanal nur ein Modell dar?
Weil reale Kanäle komplexe Störungen haben (Bündelstörung, etc) die der diskrete Kanal außer Acht lässt.


2. Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Modellen der Markhoff- Quellen und der diskreten Kanäle?
Summer der Einzelwahrscheinlichkeiten (Übergangswahrscheinlichkeiten) = 1???
Wie Markoff-Quelle 1. Ordnung.....


3. Unter welchen Bedingungen wird das Maximum der Transinformation erreicht?
Transinformation: Über Kanal übertragbare Information (T(x,y) (auch Synentropie)
Maximal bei vollkommen ungestörtem Kanal???
So wie in der Übungsaufgabe...oder überseh ich da was?

bzw. Maximaler Eingangsentropie (Gleichverteilung am Eingang), da dies zur Gleichverteilung am Ausgang führt!
T(x,y) = H(x) = H(y)
laut Script


4. Was versteht man unter maximalem Informationsfluss und unter welchen Vorraussetzungen kommt er zustande?
IK > weiterer Verlust
müßte T(x,y)2 ergeben --> C halbiert
hinternanderschaltung 2er ungestörter Kanäle - C = konstant
1 Kanal vollkommen gestört C = 0
???


6. Welches Kanalmodell wird für die Datenübertragung vorrangig angenommen?
binär: Symmetrischer Binärkanal (SBK)



7. Wie unterscheiden sich bei gleicher Bandbreite und gleicher Störleistung die Kapazitäten eines binären und eines merhstufigen Kanales?
Kapazität bei mehrstufiger Übertragung und relativ großem Störabstand höher als das selbe Signal binär codiert.
beantwortet das die Frage richtig?

MfG

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Beitrag von QUEnDo » 26.07.2006 11:23

Ergänzung zu den letzten Fragen:
1. Warum ist der theoretisch günstigste Fall, Blocklängen mit n à oo zu nutzen, in der Praxis nicht anwendbar?
Ein Block muss vollständig empfangbar, also endlich sein.

2. Warum ist zur Fehlerkorrektur mehr Redundanz als zur Fehlererkennung erforderlich?
Weil man min. 2 Informationen zum Korrigieren braucht – eine zum Erkennen und die 2. zum tatsächlichen Beheben des Fehlers.

3. Bestehen Unterschiede bezüglich der Fehlererkennungsleistung für Linearcodes, die durch G- bzw. G* - Matrizen beschrieben werden?
G Generatormatrix – beliebige Kombination aus Informtions- uns Korrekturbits
G* Generatormatrix – Kombination aus Informationsmatrix (Einheitsmatrix) und Korrekturmatrix à eher praktisch angewendet
Gleiche Erkennungsleistung, kein mathematischer Unterschied


4. Wie kann man bei vorgegebener Forderung an die Korrekturfähigkeit eines Linercodes die Anzahl (n-k) der Prüfstellen abschätzen unter der Nebenbedingung möglichst geringer Blocklängen?
Forderung der Korrekturfähigkeit – x Fehler korrigierbar à k=2x+1
Anzahl der gewünschten Informationsbits: i à n = k + i = 2x+1 + i, geringste Blocklänge

Oder Hammingcode nach der Vorschrift: n=2^(n-k) - 1
???

5. Wie kann ein erkennbares Fehlermuster bei zyklischen Codes zur Anzeige gebracht werden?


6. Wie können Lineracodes der Blocklänge n unter Beibehaltung der Minimaldistanz auf eine Blocklänge n*<n verkürzt werden?
Durch Veringerung der Redundanz (Korrekturbits), Kompression unter Beibehaltung der Minimaldistanz, geht das Überhaupt???
Bei Verringerung der Information würde nicht mehr der selbe Code erhalten bleiben.


Keiner ne Meinung bisher?
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Beitrag von MrGroover » 26.07.2006 11:36

Als ISTler muss man viel Zeit haben :-D
Die ITler haben wohl noch TK und HFT vor sich, da werden wohl nicht so viele Kommentare folgen...

Aber wenn du soviel Zeit hast, beim FSR gibts ne Reihe Klausuren, dafür kannst du ja schon mal Lösungsvorschläge posten...

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Beitrag von QUEnDo » 26.07.2006 12:09

wir sind einfach multitasking fähig 8-)
und bereiten uns auf 4 prüfungen gleichzeitig vor - ach was rede ich 8 prüfunen gleichzeiteig :all:
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Beitrag von MrGroover » 26.07.2006 12:19

[quote]wir sind einfach multitasking fähig[/quote]
Jo, wenn man nach der Haarlänge urteilt sehen die meisten ISTler ja auch wie Frauen aus. :bounce:

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Beitrag von QUEnDo » 26.07.2006 13:20

:stinkefinger:
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Beitrag von Fster » 26.07.2006 16:33

7. Worin besteht der prinzipielle Unterschied zwischen Quellen- und Kanalcodierung?
Quellencodierung zur Datenkompression,
Kanalcodierung für Fehlerschutz

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Beitrag von MrGroover » 26.07.2006 16:51

Oder auch 7.:
Quellencodierung: Redundanzreduktion, Kanalcodierung: Redundanzerhöhung.
- Editiert von MrGroover am 26.07.2006, 17:57 -

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Beitrag von QUEnDo » 01.08.2006 10:39

bleibt ungeklärt:

3.5. Wie kann ein erkennbares Fehlermuster bei zyklischen Codes zur Anzeige gebracht werden?

hat da einer was gefunden (ausser der tollen Skizze auf Seite 50? - Hölli fragen was ;-) )

MfG
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Beitrag von MrGroover » 01.08.2006 15:04

Bei der Frage 5.4 ist noch ein kleiner Fehler drin. k ist laut Definition die Anzahl der Informationsstellen und nicht, wie es in der CT mal gelehrt wurde, die Anzahl der Korrekturbits. Somit ist n-k = 2x+1, wobei x dann die gewünschte Korrekturfähigkeit ist. Als Erklärung dazu möge man einfach die Erklärung zu Beispiel 26, Seite 43 lesen...

Hmm, bei der 5.5 bin ich fast der Meinung, dass man die Syndrome bildet und dann aufwendig auswerten kann... Das ist im Prinzip, was Bild 50 verdeutlicht...

Jo, und bei 5.6, also was man machen könnte, wenn man G* hat, dann nimmt man eine Zeile raus und erzeugt somit eine Spalte, die nur mit Nullen gefüllt ist. Diese Spalte kann man dann raushauen und verkürzt somit sein. Das klappt allerdings nur, wenn man aus Frage 5.4 \"weiß\", dass n-k = dmin ist. Und in den letzten n-k stellen der Generatormatrix wird ja eigentlich nix verändert...

Und nur zur Info, der TI ist erlaubt, es darf nur nix drin gespeichert sein.

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Beitrag von stth » 01.08.2006 15:17

[quote]Und nur zur Info, der TI ist erlaubt, es darf nur nix drin gespeichert sein.[/quote]
und wer hindert einem an letzterem? affengriff sollte wohl jeder vor der kontrolle drauf haben.
"jeden tag nen unqualifizierten kommentar" hab ich bei den fadfindern gelernt

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Beitrag von MrGroover » 01.08.2006 15:22

[quote]und wer hindert einem an letzterem? affengriff sollte wohl jeder vor der kontrolle drauf haben.[/quote]
Tja, da musste mal die Leute fragen, die letzteres in TK nicht so schnell gemacht haben...

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Beitrag von stth » 01.08.2006 15:47

hab ich schon. aber die haben nur abgewunken :(
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Beitrag von QUEnDo » 01.08.2006 16:36

heisst das die kontrollieren richtig?
mit in die hand nehmen....durch die proggys scrollen etc?
oder schauen nur ab und zu mal rum was man so macht -
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Beitrag von MrGroover » 01.08.2006 17:22

Also bei TK wurde im TI der Texteditor kontrolliert. Beim Casio, also nicht das Classpad, sondern den Rechner aus der Schule, is der Speicher und die Versteckmöglichkeiten ja begrenzt, aber beim TI, bei dem man 2,7MB zur Verfügung hat...
Was dann allerdings in CT kontrolliert wird, werden wir morgen ja sehen... In TK wurden jedenfalls alle fähigen TRs kontrolliert...

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Beitrag von QUEnDo » 01.08.2006 19:47

aber mit nem standard mäßigen reset des TIs muss man jetzt net unbedingt rechnen.....oder?
naja werd trotzdem mal alles sichern....
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Beitrag von Frankynstone » 01.08.2006 21:24

Ja, sichere alle Daten, die Du im Taschenrechner hast. Mit Reset in der Prüfung, oder sogar Rausschmiss aus der Prüfung ist immer zu rechnen, wie die Erfahrung in TK gezeigt hat.
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