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Mikromechatronik
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Dance
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Beitrag von Dance » 04.05.2007 19:18

Hallo,

kann bitte mal jemand zur A4 (FPY) eine Hilfestellung zu c / d geben ?!
Ich komme bei c) auf 0,015 :-(.

Danke

Fary
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Beitrag von Fary » 05.05.2007 21:58

hm, ich hab die aufgabe mit Poisson (FPY = 0,060699055) und mit Binomi (FPY = 0,060702238) berechnet, aber das weicht doch trotzdem noch von der gegebenen Lösung hab :( weiß jemand wo der Fehler liegt?
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meddle
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Beitrag von meddle » 06.05.2007 07:10

ich denke der fehler liegt in der lösung...
die 0.0607 kann ich auch zweimal bestätigen

ccu
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Beitrag von ccu » 06.05.2007 07:43

Hatte ich zuerst auch raus. Ihr müsst auch daran denken, andere Fehler also auch BE-Fehler und Bestückfehler auszuschließen. Genau ein Lötfehler heißt: 1 Lötfehler und keine anderen Fehler!
Wenn man nur mit Lötfehlern rechnet, dann kommen zwar Lösungen in der Größenordnung raus, aber eben nicht die exakte.

Habs so gemacht, dass ich die Poisson dann genutzt hab, wenn ich 0 Fehler errechnen wollte.
Für genau einen Fehler hab ich dann die Binomi genommen. Dann die Ergebnisse für die einzelnen Baugruppen und & oder verknüpfen. Der Mix machts.

meddle
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Beitrag von meddle » 06.05.2007 11:00

auf welches ergebnis kommst du dann? auf das exakte in der lösung?

ccu
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Beitrag von ccu » 06.05.2007 12:24

Ich komme bei Aufgabe 4c) auf P(X=1) = 0,060336. Genau wie es auch in der Lösung steht:

Vorgehen: (sorry, hab keinen Scanner und keine Zeit, mich groß in den Formeleditor zu lesen)

Wahrsch. berechnen, dass kein BE-Fehler auf Handy, für jede Baugruppe (BGA,QFP, Transistoren usw.)!

Dasselbe für die Bestückfehler für jede Baugruppe. Beides mit Poisson berechnen, geht schön einfach, weil Poisson einfach wird, wenn k=0 : e^{-np}
Für n hier die Anzahl der jeweiligen Bauelemente(5 BGA, 2 QFP, 20 Transitoren usw.) auf Handy einsetzen.

Jetzt Wahrsch., dass Baugruppe KEINEN Lötfehler auf Handy hat, wieder Poisson, aber für n hier die Anzahl der Gesamtlötstellen für eine Baugruppe(z.B.: BGA: 5x225 usw) einsetzen.
Nun haben wir also für jeden Baugruppen-Typ 3 Wahrsch., dass kein Fehler drauf ist.
Für jede Baugruppe diese 3 Wahrsch. multiplizieren, dann haben wir die Wahrsch.keiten, dass die jeweilige Baugruppe komplett fehlerfrei ist.

Jetzt noch die Wahrsch.,dass eine Baugruppe genau einen Lötfehler hat:
Hier die Binomialverteilung nutzen, p ist hier die angegebene Wahrsch.für Lötfehler (z.B. QFP: 70 DPM).
Das wieder für jede Baugruppe.

So letzter Schritt:

Wahrsch.für genau einen Lötfehler EINER Baugruppe mit den Wahr.keiten für KEINEN Fehler aller anderen Baugruppen UND-verknüpfen, das heißt multiplizieren.
Das für jede Baugruppe durchführen und diese dann ODER-verknüpfen, das heißt addieren.
Fertig.

ccu
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Beitrag von ccu » 06.05.2007 12:37

Wie siehts denn bei Aufgaben 4d) aus?
Habt ihr da eine richtige Lösung?

Ich komme auf n = 440 441 also 495 zu viel.

Keine Ahnung wo da der Fehler ist. Hab dort bei altem Handy für BGA und QFP mit zu erwartenen Lötfehlern gerechnet und bei neuen logischerweise nur für BGA, allerdings dort dann für 2 mehr, weil die QFP ja durch die BGA ersetzt wurden.
Die unterschiedlichen Kosten hab ich damit auch betrachten können.
Mein Grundansatz ist:

K_alt = zu erwartende Reparaturkosten/Handy für altes Handy
K_neu = zu erwartende Reparaturkosten/Handy für neues Handy
n = Produktionsstückzahl Handy


n \\cdot K_{neu} + 20000 !< n\\cdot K_{alt}

meddle
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Beitrag von meddle » 06.05.2007 12:42

zu 4c) bist du da von selbst drauf gekommen oder hast du altsemestrige lösungen?

Meines Erachtens gibt die Aufgabenstellung diese Lösung überhaupt nicht her, weil keine Aussage über die anderen Fehler gemacht wird. Es steht nur da genau ein Lötfehler.
Nicht: Genau ein Lötfehler und sonst fehlerfrei...

Wenn es wirklich so gedacht ist und du da von selbst und auf das richtige Ergebnis gekommen bist, dann großen Respekt... Ich würde die Aufgabe niemals so interpretieren... :(

zu d) hab denselben Wert raus

ccu
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Beitrag von ccu » 06.05.2007 12:55

Ne, keine altsemestrige Lösung. Der Respekt gebührt einem unserer Mitstudenten, also gleiches Semester. Er hat mir den Tipp gegeben, nachdem ich auch nicht weiterkam.

Ich finde auch, dass die Aufgabenstellung viel zu ungenau gestellt ist. Der Tipp, dass auch die anderen Fehler zu betrachten sind, fehlt völlig. Aber es geht halt nur so.


zu d) ich hab neben meinem obigen Ansatz auch versucht, die Kosten der BGA nicht nur durch Lötfehler, sondern auch durch die BE-Fehler und Bestückfehler abzuschätzen, da kommt aber ein Wert für n raus, der noch höher liegt. Bringt also nix...

Keine Ahnung, werde dann wohl mal die andere Bonusaufgabe versuchen.

meddle
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Beitrag von meddle » 06.05.2007 13:50

sag mal kann es sein, dass dein Vorgehen für die c) dann immernoch ungenau ist.

Du sagst, du multiplizierst die Wahrscheinlichkeit eine Lötstelle defekt * alle anderen Baugruppen Fehlerfrei

das reicht ja dann noch nicht, du müsstest ja dann auch noch sagen, dass an dem, wo die defekte lötstelle ist, gleichzeitig noch die Bestückung und die Bauelemente fehlerfrei sind.

Daher ist diese Art der Lösung meines Erachtens auch immernoch nicht wirklich richtig...

mann das ist doch scheißmist :( Können die keine präzisen Aufgaben stellen?

Fary
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Beitrag von Fary » 06.05.2007 14:06

hm, bei 4d hab ich auch nen höheren Wert raus :( n >=454150 .... sowas blödes
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Beitrag von ccu » 06.05.2007 14:10

Ja stimmt, eigentlich hast du Recht.
Wenn man das konsequent durchziehen wollte, müsste man an der Stelle auch noch ausschließen, dass andere Fehler neben dem Lötfehler auftreten.
Wenn die Kurzlösung mir nicht Recht geben würde, würde ich auch sagen, dass das noch zu ungenau ist, wenn man schon die anderen Fehler mitbetrachtet.

Und da soll einer wissen, wie genau man das machen soll ! Ich finde, wir sollten Herrn Wohlrabe bitten, die Aufgaben ausführlicher zu stellen. Dann kommt es nicht zu solch einem Mist!

-DC-
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Beitrag von -DC- » 06.05.2007 14:49

Könntet ihr bitte auch mal sagen wie man auf den Optimalen Erwartungswert bei der Aufgabe mit den Quantilen kommt ?
danke
Wus, du verschtist miech net? Guge e mol do -> http://de.wikipedia.org/wiki/Erzgebirgisch

meddle
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Beitrag von meddle » 06.05.2007 15:17

@Elektronentänzer: Die Kostenfunktion kriegst du sicher noch hin. Nun muss diese Minimiert werden also ableiten nach µ und 0 setzen. Deine Schwierigkeit ist sicher die Ableitung und den Tipp gab Herr Wohlrabe in der letzten Stunde:

x = (X-µ)/sigma

d PHI(x(µ)) / dµ = dPHI(x)/dx * dx/dµ

wobei dPHI(x)/dx nichts anderes ist als phi(x) = 1/sqrt2pi * sigma *exp(-x/2)

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Beitrag von -DC- » 06.05.2007 16:33

@ meddle Dank dir!

-> weg gelöscht habe die lsg gefunden
- Editiert von DmdEt am 06.05.2007, 18:18 -
- Editiert von DmdEt am 06.05.2007, 18:19 -


- Editiert von DmdEt am 06.05.2007, 18:34 -
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Beitrag von Fary » 06.05.2007 16:57

hat schon jemand die richtige Lösung für die 4d?? ich und bestimmt noch einige andere wären sehr dankbar für nen Hinweis :-O
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