Bleibt das Studium bis zum ende so trocken?

Sprachausbildung, Studium generale, Grundpraktikum usw.
LoveBuzz
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Beitrag von LoveBuzz » 10.01.2007 20:08

Hallöchen...
ich hatte neulich ein gespräch mit einem fünftsemestler und habe ihn gefragt, ob das studium im hauptstudium dann endlich mal praxisnah wird. zu meiner entäuschung erzählte er mir dann, dass es das eben nich is... immer nur rechnen, rechnen, rechnen... ich wollte nur mal ein paar andere meinung hören.
wenn jetzt jemand sagt \"wenn du praxis willst geh an die htw\" oder sonstwas ist das ja wohl kein konstruktiver beitrag... praxis ist einfach das (haben mir genug \"aktive\" ingenieure versichert) was man später braucht.

also danke schonmal für euer feedback

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Hoffi
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Beitrag von Hoffi » 10.01.2007 20:36

das neunte semester..
da du dich ja spezalisierst lernst du schon einiges über die praxis, aber da zubehaupten das nicht trocken ist wäre falsch du bekommst auf alle fälle einblicke in den aufgaben bereich des ingenieurs!
Aber ohne theorie keine praxis, weil schließlich mußt du ja wissen was du ungefähr machen sollst oder willst und in vielen richtungen geht das nicht ohne rechnen!
Lieber spät als nie!
Ich denke also bin ich..

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Beitrag von LoveBuzz » 10.01.2007 20:49

[quote]Aber ohne theorie keine praxis[/quote]
das is mir auf jeden fall klar, gewisse sachen müssen sitzen...
ich persönlich habe das gefühl, dass es das studium an sich wesentlich erschwert, wenn man keine ahnung hat was man macht. wenn man ein bisschen draht (was für ein wortspiel :-O ) zu basteln/löten & elektronik hat macht es die ganze sache schon wesentlich angenehmer. aber wenn ich so in die reihen schaue (vllt. nur vorurteil) glaube ich nicht dass alle das haben. es ist eben blöd, wenn man zum ersten mal im praktikum irgend ein bauelement zum ersten mal sieht oder zum ersten mal ne schaltung aufbaut... aber wie gesagt meine meinung

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Beitrag von MartinZippel » 10.01.2007 20:56

Genau das hab ich vor einem Jahr auch mal geschrieben, ich such den Thread raus, wenn ich das nächste Mal munter bin.

Bommel
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Beitrag von Bommel » 10.01.2007 21:01

Das Aufbauen einer Schaltung im Praktikum gestaltet sich wesentlich leichter als die Mathe2 Klausur. Das is einfach das was man bringen muss wenn man denn Dipl. Ing. sein will. Das musst du genauso im Hauptstudium noch bringen (zumindest denk ich mir das). Es liegt doch auf der Hand auf was man sich da einlässt. Oder willst du Hobbylöter werden?

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Beitrag von -DC- » 10.01.2007 22:13

Es kommt sehr auf die Fachrichtung an die du im Hauptstudium wählst, ich denke zwischen Informationstechnik und Feinwerktechnik/Hochspannungstechnik liegen Welten ..
Aber manch einer will das ja auch gar keine Praxis, und so finde ich es gut wenn man sich das ein wenig aussuchen kann.
Anhaltspunkte liefert auch die Hauptstudienordnung.
Wus, du verschtist miech net? Guge e mol do -> http://de.wikipedia.org/wiki/Erzgebirgisch

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Beitrag von Tingeltangelbob » 10.01.2007 23:04

Hmm dennoch find ich es komisch...
Ich bin nun im 7. Semester aber dennoch bereitet mir gerade das Analysieren von Schaltungen große Probleme. Habe auch alle Prüfungen recht gut bestanden.
Jeder HTW-ler würde mich wohl bei meinen umständlichen Versuchen, eine Schaltung zu erklären, auslachen...
Also voll praktisch und so is hier nich.
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Beitrag von Easyrider » 10.01.2007 23:06

[quote]es ist eben blöd, wenn man zum ersten mal im praktikum irgend ein bauelement zum ersten mal sieht oder zum ersten mal ne schaltung aufbaut...[/quote]
geh zu Conrad, kauf dir nen paar Bauteile und bau was uff. und such dann den Fehler, dabei lernste am meisten. Mir gings jedenfalls so.
Wer glaubt, dass ein Bauleiter einen Bau leitet, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
http://server6.das-arbeitslosenspiel.de ... p?id=15333

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Beitrag von LoveBuzz » 10.01.2007 23:41

[quote]Oder willst du Hobbylöter werden?[/quote]
klasse kommentar... warscheinlich hat jeder \"hobbylöter\" mehr plan von schaltungen als wir alle zusammen.
[quote]Jeder HTW-ler würde mich wohl bei meinen umständlichen Versuchen, eine Schaltung zu erklären, auslachen...[/quote]
danke dass du mich verstehst... das ist genau das was ich meine

[quote]geh zu Conrad, kauf dir nen paar Bauteile und bau was uff. und such dann den Fehler, dabei lernste am meisten. Mir gings jedenfalls so.[/quote]
ich mache sowas auch, ich spreche nur mal für ALLE leute, die ET studieren... ich glaube eben das, wie DmdEt sagte... mancher will es nicht anders

Dennis
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Beitrag von Dennis » 10.01.2007 23:51

Ich denke auch, es liegt an Dir Dein Wissen praktisch einzusetzen, Du lernst von Semester zu Semester mehr über Elektrotechnik. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, solange Du Eigeninitiative zeigst. Der Vorschlag mit Konrad is doch ganz gut.
Ich bin dafür meist nicht kreativ genug, habe allerdings Freunde von anderen Hochschulen, die ich schon bei diversen Projekten mit meinem Wissen unterstützt habe (bin der einzige \"reine\" ETler bei denen).
Ansonsten kann ich Dir, unter Berücksichtigung Deines Studienfortschrittes, nur das mit auf den Weg geben:


Es kommen härtere Tage.
Die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.
Bald musst du den Schuh schnüren
und die Hunde zurückjagen in die Marschhöfe.
Denn die Eingeweide der Fische
sind kalt geworden im Wind.
Ärmlich brennt das Licht der Lupinen.
Dein Blick spurt im Nebel:
die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.

Drüben versinkt dir die Geliebte im Sand,
er steigt um ihr wehendes Haar,
er fällt ihr ins Wort,
er befiehlt ihr zu schweigen,
er findet sie sterblich
und willig dem Abschied
nach jeder Umarmung.

Sieh dich nicht um.
Schnür deinen Schuh.
Jag die Hunde zurück.
Wirf die Fische ins Meer.
Lösch die Lupinen!

Es kommen härtere Tage.

(Ingeborg Bachmann, die gestundete Zeit)
;-)

Dennis
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Beitrag von Dennis » 10.01.2007 23:55

[quote]klasse kommentar... warscheinlich hat jeder \"hobbylöter\" mehr plan von schaltungen als wir alle zusammen.[/quote]

Das glaub ich weniger. Meinst Du denn, Du kannst das beurteilen?

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Beitrag von Drölf » 10.01.2007 23:57

man sollte mal anmerken, dass man das rad nicht neu erfinden muss und kann, wenn man ein auto bauen will.

interessanter ist dann schon, wie man aus einem baukasten mit vorhandenen sachen so ein ding zusammenpuzzelt

mein eindruck vom 5. sem.: haargenauso wie die 4 davor.
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Beitrag von LoveBuzz » 11.01.2007 02:05

[quote]Meinst Du denn, Du kannst das beurteilen?[/quote]

meinst du denn, du kannst das beurteilen?
ich weiß zumindest dass zum bleistift funkamateure ne verdammte menge ahnung von elektronik haben, obwohl sie im \"echten leben\" vieleicht maurer sind. manch ein mann vom fach (z.B. mein vater, amateurfunker und studierter elektrotechniker hat mir das versichert) kommt da nicht hinterher! es kommt hier so ein elitäres gefühl zum vorschein, als ob man nur als absolvent einer uni wirklich ahnung hat... ich hab einfach kein bock nach dem grundstudium z.B. immer noch kein wirklichen plan von der materie habe. (ich hoffe das ich so weit komme)
ich hab mir den studiengang ja nicht aus spaß an der freude augesucht...

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Beitrag von para » 11.01.2007 06:46

also ich bin ja momentan noch an der Hochschule Bremen, also einer FH und muss sagen, dass das was wir im ersten semester machen, ich so nicht erwartet hätte.
natürlich ist es theorie...mathe, etechnik und so weiter, aber wir haben eine art projektfach dazu bekommen, in dem wir, zur abwechslung, mal was interessantes machen.
ein kommilitone und ich bauen zum beispiel eine funkuhr auf basis eines atmega 8 mikrocontrollers und programmieren das ganze in C...im ersten semester.

das ist ein punkt der mich an der fh gefreut hat und den ich eigentlich an der tu dd (will ja dahin wechseln) nicht wirklich erwarte.

gruß para
(juhuu gleich 4.5 stunden physik am stück.......)

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Beitrag von Hoffi » 11.01.2007 08:17

@all: ich bin der meinung das es schon erstmal einen gravierenden Unterschied zwischen FH und Uni gibt und der liegt eindeutig im allgemeinen ziel und der späteren verwendung im berufsleben!
die uni soll keine reinen praktiker aus uns machen sondern welche forschen,entwickeln und anderen leuten sagen sollen was sie machen und wie (z.B.:den leuten von der FH (bitte versteht das jetzt nicht als abwertung von fh`lern, aber das ist nun mal in vielen fällen die realität)
also ist es ja zwangsläufig so das wir mehr theorie haben und vieles praktisch noch nie gemacht haben,deswegen sollte man sich eigenverantwortlich um seine Praxis kümmern(HIWI,praktikas,Nebenjobs).
oder in dem Glauben das die FH`s praxisbezogener sind dort hin gehen!
@para: bei uns gibt es auch solche sachen die dann doch mit Parxis zutun haben: z.B. Projekt Elektronik (bau Kapazit. Taste), dann gibt es in der Richtung Automatisierung(dafür kann ich sprechen) viele Seminare die Praxis orientiert sind, entwurf bzw entwicklung ,umsetzung von flugobjekten usw.)

Also wer praxis sucht wir Praxis finden
Lieber spät als nie!
Ich denke also bin ich..

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Beitrag von Chrischan » 11.01.2007 08:22

Siehste: eine Funkuhr auf Microkotrollerbasis hab ich in meiner Freizeit auch gebaut.
Allerdings erst nach dem 6. Semester. Die Praxis selbst in die Hand zu nehmen, ist wahrscheinlich die beste Idee, um nicht in Formeln zu verstumpfen.

Aber es wird auch praktischer . Kommt wie schon gesagt wurde auf deine Spezialisierung an. Wir angehende Informationselektroniker haben eine sehr interessantes Schaltungstechnik Praktikum. Wir bauen dieses Semester einen MP3-Dekoder und einen ASIC und nächstes Semester einen Prozessor. Ich denke auch in anderen Spezialisierungsrichtungen gibt es solche Möglichkeiten: wie zum Beispiel: Schallmeßpraxis oder so.

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Beitrag von LoveBuzz » 11.01.2007 15:05

[quote]Die Praxis selbst in die Hand zu nehmen, ist wahrscheinlich die beste Idee, um nicht in Formeln zu verstumpfen. [/quote]
jo, ich denke das ist wohl das einzige was sinnvoll ist...
danke @ all auf jeden fall für die resonanz... das studium ist eben so wie\'s is, wer weiß wie es bald in dem bachelor-studiengang wird. die reform wird ja sicherlich nicht mehr so lange auf sich warten lassen.

gruß LoveBuzz

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Beitrag von andi » 11.01.2007 15:54

Ich muss da mal ganz neugierig fragen, da ich hinsichtlich Löt- und Bastelpraxis völlig unbeleckt bin: nehmt ihr euch da \'n Schaltkreis ausm Netz und lötet das Ding zusammen, oder denkt ihr euch das komplett selber aus oder guckt ihr immer die Sendung mit der Maus oder wie oder was oder wo und wieso überhaupt, wa Junge? Ich wüsste ja bei so ner Funkuhr nichtmal was ich dafür bräuchte.. außer einer Antenne. o.O

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Beitrag von seRGe.oOo » 11.01.2007 16:29

[quote]Ich muss da mal ganz neugierig fragen, da ich hinsichtlich Löt- und Bastelpraxis völlig unbeleckt bin: nehmt ihr euch da \'n Schaltkreis ausm Netz und lötet das Ding zusammen, oder denkt ihr euch das komplett selber aus oder guckt ihr immer die Sendung mit der Maus oder wie oder was oder wo und wieso überhaupt, wa Junge? Ich wüsste ja bei so ner Funkuhr nichtmal was ich dafür bräuchte.. außer einer Antenne. o.O[/quote]
hehe das könnte auch ich geschrieben haben ;)

@topic: ich mache FMT und muss sagen die fächer konstruktionselemente, konstruktionstechnik und 3d CAD finde ich sehr interessant und praxisbezogen, liegt viell auch daran dass es maschinenbau is, da kriegste halt mal ein rillenkugellager in die hand gedrückt zum anfassen 8-)...
und ich denke wenn du irgendwas mikromechanischelektrisch konstruiert hast, sieht man das ergebnis, was mir in anderen studienrichtungen fehlt
imba ud

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Beitrag von LoveBuzz » 11.01.2007 18:00

ich denke, wenn man ein bisschen basteln will, muss man nicht als erstes ne funkuhr bauen... rom wurde ja schließlich nicht an einem tag gebaut. es gibt an sich da recht gute bastelbücher, wo dem aufbau und funktion der schaltung und auch die theorie ein bissel beleuchtet wird, sich selber was als ersti zu überlegen is glaub ich zu viel verlangt. wenn man mit einfachen schaltungen (z.B. mit der wahnsinnig tollen blinkschaltung von FSR) anfängt, kann man dann langsam immer mehr machen, und irgendwann wird sicher auch das studium das nötige know-how bieten (denk ich mir mal so) um sich selbst ne schaltung zu überlegen.

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Beitrag von andi » 11.01.2007 18:11

[quote]ich denke, wenn man ein bisschen basteln will, muss man nicht als erstes ne funkuhr bauen... rom wurde ja schließlich nicht an einem tag gebaut.[/quote]

Read-only-memory? ... (ein Brüller :-O)

Ja macht natürlich Sinn. Aber ich hoffe doch, dass ich die \"einfache\" Blinkschaltung nicht schon verstehen müsste? :(

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Beitrag von Chrischan » 11.01.2007 19:37

Jo die Funkuhr war auch ein großes Projekt mit vielen Recherchen und Vorplanungen. Nichts für den schnellen Erfolg. Sollte nur zeigen, was \"wir\" Studenten so können (sollten):
Microcontroller programmieren, Multiplexen, Umcodieren, Empfangsalgorithmen erarbeiten, digitale Schaltungen bauen und natürlich SMD und THD löten.

Und nichts gegen die Blinkschaltung. -> Das ist Stoff aus dem 6. Semester

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Beitrag von MrGroover » 11.01.2007 19:59

[quote]Das ist Stoff aus dem 6. Semester[/quote]
Aber auch nur bei den ITlern oder MELs, alle anderen können das schon vor uns, sollten sie zumindest.

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Beitrag von AnSi » 12.01.2007 00:28

Ja, auch bei FMT wird es praktischer. Hatten ja letztes Semester (6.) unseren Komplexbeleg, in dem wir ein Gerät komplett selbst konstruiert und auch gefertigt haben. Das beinhaltete dann auch, dass 3D-CAD-Modell zu erstellen, Festigkeitsrechnungen zu machen und eben sich die Finger bei Fräsen, Drehen etc. schmutzig zu machen. Sehr schöne Sache, der Beleg :-O

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Beitrag von Quentin » 12.01.2007 11:20

Wer sich in puncto Praxis untergebildet sieht kann auch freiwillige Praktika machen.
\"Ihr versaut mir die Ozonschicht!\"

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