Eingangstests

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Hans Oberlander
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Eingangstests

Beitrag von Hans Oberlander » 14.05.2008 10:45

Schaltungstechnik - Praktikum
Sooo jetzt werd ich mal die bisher gesammelten Erfahrungen bzgl. Eingangstest/Kolloquium hier preisgeben, Ergänzungen erwünscht.

ST1: beim Prof. Jörges
man sollte wissen:
- Kennlinien von Transistoren (MOS, Bipolar, SFET)
Er fragt scheinbar gern die etwas ungewöhnlicheren Typen(also P-Mos, pnp, SFET usw.)
- Transferkennlinie der Emitter/Sourceschaltung mit den zugehörigen Bereichen
- Aufgaben der Stromgegenkopplung, Auswirkungen
- Kleinsignal/Großsignalverhalten, Arbeitspunkt, Aussteuerung
- besonders wichtig ist, dass man haarklein das Zustandekommen des Arbeitspunktes beim Versuch 1 bis 4 erklären können muss (dabei ist es sehr hilfreich, wenn man weiß, aus welcher Kennlinie man was ablesen kann und wie man grafisch auf den Arbeitspunkt kommt).

Zu den Vorbereitungsaufgaben: Er schaut sie sich schon an, insbesondere das Geschriebene(Wie beeinflusst Widerstand sowieso die Kennlinie) interessiert ihn.
Das sollte man also nicht nur abgeschrieben, sondern auch verstanden haben.

Zusatz: nicht traurig sein, wenn er euch etwas beleidigt, das macht er bei fast jeder Gruppe

Ergänzungen vom SS 2007:

Das vom vorigen Jahrgang können wir im Wesentlichen bestätigen. Wir haben beim Sourcefolger ein v von 0,5 bis 0,6 gemessen (theoretisch 1), beim Emitterfolger kam dagegen fast 1 raus. Das liegt daran, dass die Transistorparameter beim FET nicht so gut herstellbar sind, wie beim BJT.
z.B. Ist gm wesentlich kleiner. Die Näherung v=1 gilt beim FET nur für gm*Rs>>1 (siehe Formelsammlung). Bei uns war jedoch gm*Rs=1,5 und damit stimmt die Näherung nur noch schlecht. Das erklärt die Abweichung von der Theorie.
Zur VA4 (Dimensionierung der Widerstände):
Man geht von einer nicht gegengekoppelten Schaltung aus (Emitterschaltung) und hofft, dass rce>>Rc gilt (siehe Formelsammlung). Dann kann man aus dem v das Rc ausrechnen. Dann geht man zur gegengekoppelten Schaltung über. Da soll man die beiden angegebenen Näherungsformeln vergleichen, die dann unterschiedliche Re ausspucken. Und nun kann man recht leicht R1 und R2 berechnen...scheint jedenfalls so zu stimmen, der Jörges hat nix negatives gesagt...
Bei 4. kam bei uns bei re nur mit schief aufs Messgerät sehen was halbwegs brauchbares raus. Durch den Spannungsteiler hat man so winzige Spannungen und Ströme, dass man fast nur Mist misst. Bei ra wars noch schlimmer, das war größer als Rc und wenn man sich das Kleinsignalersatzschaltbild anschaut sieht man: ra=rce||Rc. Also ist ra>Rc totaler Quatsch.
Offenbar weiß das Herr Prof. Jörges, denn es schien ihm egal zu sein...
Noch ein Wort zu den Messgeräten:
Ihr habt einen Analogoszi und ein gutes Digitalmultimeter von Voltcraft. Beide SIND FEST GEGEN MASSE VERSCHALTET. Das heißt ihr habt nur noch das rote Kabel und messt immer alle Spannungen gegen Masse! Also mal irgendwie die Spannung über Rc messen ist nicht! Bei sowas müsst ihr immer vor und hinter dem Bauteil jeweils gegen Masse messen und die Differenz bilden. Außerdem gibt es noch ein billiges Digitalmultimeter zur Strommessung (könnt ihr aber für re und ra vergessen, zu kleine Ströme!).
Denkt bitte auch dran, das Koppelkondensatoren im KSESB als Kurzschlüsse aufzufassen sind.
Generell zu den Spannungen und Frequenzen: Keine Koppelkondensatoren: Niedrige Frequenzen von ca. 70-100 Hz
Koppelkondensatoren: mittlere Frequenzen von ca. 10 kHz
Transferkennlinie: hohe Aussteuerung von ca. 2 V
Kleinsignalfall: kleine Aussteuerung von ca. 5-10 mV

Prof. Jörges stellt Fragen, die sehr einfache Lösungen haben, wenn man's begriffen hat. Also wenn die Antwort komplex zu sein scheint, lieber nochmal nachdenken. Er bohrt schon nach, ob man es wirklich verstanden hat und bewertet recht streng. Allerdings war er bei uns nett und geduldig und hat eigentlich keinen beleidigt.
In der vorgegebenen Zeit war keiner fertig. Deshalb durften wir zum Glück bis 12:30 machen.
Ich hoffe das hilft weiter.

weitere Ergänzungen: Beim Versuch 2 auf jeden fall weit über die 60 Hz gehen, Prof Jörges Empfiehlt 1khz Wir mußten den Arbeitspunkt bei der Schaltung 2 erklären, er wollte auch wissen wenn man bei Bipolartransi den vorgegeben gegen einen mit einer doppelten verstärkung auswählt was mit dem arbeitspunkt passiert -> nichts, da ube gleich bleibt beim arbeitspunkt immer schon auf die ugs/ube spannung aufpassen das will er immer hören dann sollte man als zusatzfrage sagen was mit gm passiert wenn man den arbeitspunkt ändert > beim fet geht Id quadratisch ein, beim bipolar linear in gm
Er hat uns auch ne Stunde länger arbeiten lassen und da das was noch entstand alles richtig war um 0,3 besser bewertet

ST2: Jo dieser Versuch läuft sehr locker ab. Es ist sehr viel Zeit zum Experimentieren da.

Manchmal macht er scheinbar einen Eingangstest und manchmal ein klitzekleines Kolloquium am Schluss.
Die Fragen sind jedoch immer die gleichen: (Original von heldvomerdbeerfeld)

Aufgabe1: Gegeben sind die 3 Grundschaltungen nicht-inertierender OPV,
invertierender OPV und idealer Spannungsfolger (alle im Aufgabenheft, Seite 8 & 9).
Ausserdem das Blockschaltbild eines Rückgekoppelten Systems gegeben
(ebenfalls Aufgabenheft, Seite 7). Gesucht sind k, k1 und daraus dann g und v'
für jede der Schaltungen.

Aufgabe2: Gegeben ist der Amplitudengang (log) eines Verstärkers als Tiefpass
2ter Ordnung (0dB/dek, dann ab omega0 -20dB/dek und ab omega1 -40dB/dek).

2a) Zeichnen des Phasenganges. (2 Tiefpässe)

2b) Phasenreserve kennzeichnen

2c) wie muss omega0 verschoben werden, um eine Phasenreserve von 45° zu
erreichen?
-> omega0 muss kleiner werden, so dass die Amplituden-Kennlinie die 0dB-Linie
bei -135° schneidet. Omega1 bleibt dabei an seiner Stelle.

ST3: edit by MrGroover (19.12.06): Im Kolloquium werden einige Eigenheiten der aufgenommenen Kennlinien erörtert, also wo diverse Eigenschaften her kommen. Bei uns war der Betreuer bei diesem Kolloquium sehr hilfreich und gab interessierende Schaltungskomponenten sowie Kennlinien vor.

ST4: edit by MrGroover (19.12.06): Das Kolloquium beschränkte sich auf die Vorbereitungsaufgaben und ging bei uns nicht darüber hinaus. Beim Messen sollte man sich wie immer ran halten. DI Carls nimmt sich das Protokoll mit und es kann 2 Wochen später benotet wieder abgeholt werden.

ST5:

Wie funktioniert eine Schottky Diode, Kennlinie?
Welche Komponenten sind für die Speicherzeit relevant und wie verändert sich das mit Schottky Diode(am Übersteuerungsschalter)
Warum weicht das Ubex in der Messung(MA1) vom berechneten Wert ab? (weil das Bn des Transistors praktisch nicht stimmt)

Vorsicht: Hier sind die Vorbereitungsaufgaben abzugeben, d.h. man sollte sie gewissenhaft machen, denn der schaut sich das wirklich ganz genau an und verteilt dafür auch Punkte.

ST6:

Hier wurde die Funktionsweise der Schaltung des Versuchs 2,3 und 4 gefragt. Sehr erschöpfend kam die Aufgabe 3 dran. Da sollte man absolut sattelfest sein.
Wie wird die Stromquelle gesteuert, was ist die Stromquelle für eine Schaltung?(Basischaltung)
Wie werden die C's geladen/entladen?(das erfolgt übrigens linear, da I0 konstant ist)
Verläufe der Spannung an der Basis von T1 bzw. T2 zeichnen, Verlauf der Spannung Ua zeichnen.
Versuch 5 und 6 haben wir hier nicht geschafft, es schien den DI Krupar auch nicht zu interessieren.

Hier mussten wir die VA's auch abgeben, also ordentlich machen.

ST7:

Es werden gefragt: Was ist der Stabilisierungsfaktor?
Schaltung zum Versuch 2,3 und 4 (bei Versuch 4, die Diode ist ein Schalter und könnte auch durch einen Transistor(MOS) ersetzt werden)
Die Schaltung zum Bild 7.6 wird auch gefragt, nur das grobe Schaltungsprinzip.

Der ist eigentlich recht locker drauf, wenn man's nicht sofort weis, hilft er nach und führt einen auf den richtigen Weg.

VA's waren hier nicht soooo wichtig, er hat sie sich kurz angesehen, aber nicht eingesammelt.

hanspeter
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Re: Schaltungstechnik - Praktikum

Beitrag von hanspeter » 04.12.2008 15:03

ST2: Er guckt sich die Messergebnisse während des Versuchs an (beim Kolloqium) und fragt wie man vorgegangen ist.

LoveBuzz
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Re: Schaltungstechnik - Praktikum

Beitrag von LoveBuzz » 22.05.2009 13:51

zu ST 1 nochmal:
bei uns war professor jörges eigentlich nett und hilfsbereit. man muss den kram eben verstanden haben. zum spannungsteiler: der ist zum schutz da weil irgendwelche vollinger ständig die transistoren zerschossen ham. also wenn man ein ue von 5-10mV haben will, braucht man am eingang 500-1000 mV (Teiler 1:100).

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dany
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Re: Schaltungstechnik - Praktikum

Beitrag von dany » 22.03.2010 21:35

Protokollvorlagen für alle Praktikumsversuche (Ausgabe 10/2009) ohne Lösung.
Für Anregungen und Berichtigungen bitte PM an mich
Atzen=hirnlose Musik , hör lieber: http://soundcloud.com/daniel-dresden

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Lika
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Re: Eingangstests

Beitrag von Lika » 12.11.2011 14:47

ST6 Sequentielle Schaltungen beim Hrn. Wolf
Anwendungen ganz wichtig ; was bedeutet DCTL

ST7 Stromversorgung beim Hrn. Wagner
einfache Schaltungen für Linearregler, LAdungspumpe und Drosselwandler-aufzeichnen und erklären. bei dem letzen den Diodenstrom ausrechnen

hayns
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Re: Eingangstests

Beitrag von hayns » 14.11.2011 06:17

ST2 Blockschaltbild mit Rückkopplung gegeben(siehe AT): Übertragungsfunktion bestimmen. Schwingbedingung anwenden auf ne andere gegebene Übertragungsfunktion, letzte aufgabe: f'0 berechnen, wenn Verstärker als Tp 1.Ordnung modelliert werden kann (exakt die aufgabe aus VA1)

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Re: Eingangstests

Beitrag von felix_2.0 » 15.10.2012 13:13

ST5: Kein Eingangstest nur kleines Kolloquium am Ende. Sehr sehr netter Betreuer, endlich mal etwas gelernt während eines Praktikums und nicht nur unter Stress und Leistungsdruck irgendetwas Undurchsichtiges ohne gute Betreueung aufs Blatt geschmiert.
Man sollte aber die Vorbereitungsaufgaben gelöst und verstanden und eventuell die Diagramme vorbereitet haben um zeitlichen Stress zu vermeiden.

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ThatGuy
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Re: Eingangstests

Beitrag von ThatGuy » 30.10.2012 10:36

Zum Versuch ST1 (Verstärkergrundschaltungen) in diesem Semester:

Prof. Jörges fragt im Kolloquium gerne wieder Dinge wie die Einstellung des Arbeitspunktes in den jeweiligen Schaltungen der vier Versuche. Den Inhalt der Vorbereitungsaufgaben sollte man also verstanden haben, das heißt welche Bauelemente haben einen Einfluss auf den Arbeitspunkt und wie genau verhält sich dieser bei Änderung der Bauelementwerte. Es kam auch die oben bereits erwähnte Frage zur Schaltung 2 dran, wie sich der Arbeitspunkt bei einem Austausch des gegebenen BJT gegen einen mit doppelter Verstärkung verhält.

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Re: Eingangstests

Beitrag von AcIDVayEX » 29.11.2012 18:26

ST3: Leistungsverstärker

Name lässt zwar was anderes vermuten, doch der Betreuer ist sehr nett und zuvorkommend. Er erklärt viel, auch jeder Gruppe noch einmal einzeln und mit viel Geduld. Zudem lässt er auch überziehen, was jedoch zu (kaum merklichen) Punktabzug führt.
Mir fehlt jetzt nur noch ein Praktikum und ich muss sagen, dass ich bei diesem am meisten gelernt habe. Nicht zuletzt im Umgang mit den Geräten. Es gab kein Eingangstest oder Kolloquium.

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ThatGuy
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Re: Eingangstests

Beitrag von ThatGuy » 10.12.2012 10:45

Eingangstest zum Versuch ST2 (Rückkopplung) bei Dipl.-Ing. Ander mit Lösungsweg.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von ThatGuy am 02.09.2015 09:52, insgesamt 3-mal geändert.

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ThatGuy
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Re: Eingangstests

Beitrag von ThatGuy » 08.01.2013 13:12

Versuch ST3 (Leistungsverstärker): kein Antestat, kein Kolloquium. Lediglich für die Versuchsdurchführung nimmt sich der Betreuer sehr viel Zeit und erklärt z.T. recht ausführlich die Funktionsweise der Verstärkerschaltungen und das Messen mit dem Oszilloskop etc. Pro 15 Minuten Überziehen bewertet Dr. Henker um 0,3 schlechter. Er nimmt sich das Protokoll mit und man kann es ca. eine Woche später bewertet wieder abholen.

Versuch ST4 (Operationsverstärker): DI Richter fragt im Kolloquium nach den Eigenschaften idealer und realer OPVs (Ein-, Ausgangswiderstand, Verstärkung, Bandbreite etc.) und Details zu einigen Vorbereitungsaufgaben (Schaltungsfunktion, Gleichtaktunterdrückung, Slew Rate, Logarithmierer etc.).

Versuch ST5 (Digitale Grundschaltungen): gegen Ende des Versuches führt DI Dohndorf ein Kolloquium durch, dessen Themen u.a. die detaillierte Funktionsweise des Übersteuerungsschalters (Arbeitsbereiche des Transistors anhand der Transferkennlinie, Wirkung der Schottky-Diode), die quasistatische Verlustleistung der CMOS-Schaltung anhand der Stromaufnahmekennlinie (Zustandekommen erklären; durch welche Teile der Schaltung fließt in dem Fall der Strom und welche Bedeutung haben die Schutzdioden?), die Bedeutung der Bulk-Drain-Diode in der Pegelwandlerstufe (am Aufbau des MOSFET) und die Logikschaltung mit Hazard beinhalten. Der Betreuer nimmt sich das Protokoll nach dem Versuch zur Bewertung mit.

Versuch ST6 (Sequentielle Schaltungen): Im Kolloquium bei M.Sc. Kostack wird u.a. nach der Funktion eines Schmitt-Triggers, der Schaltung aus Versuch 2 und 3 (monostabile und astabile Kippstufe), den Stromspiegeln in der Schaltung des DCTL-Multivibrators (Wie könnte der Ausgangswiderstand erhöht werden? Z.b. mit Kaskoden-Stromspiegeln. Warum wird der externe Spiegel T5,T6 verwendet? Da so die Steuerspannung U_e von der Betriebsspannung U_{CC} unabhängig ist. Somit ist keine negative Spannung zur Regulierung von I_0 notwendig), den verschiedenen Logikfamilien (TTL, CMOS, jeweils Vor-/Nachteile) und kombinatorischen/sequentiellen Automaten gefragt.

Versuch ST7 (Stromversorgung): Im Kolloquium will DI Wagner verschiedene Möglichkeiten zur Spannungsstabilisierung (Linearregler, Ladungspumpe, Drosselwandler) und deren jeweilige Vor- und Nachteile (Schaltungskomplexität, Belastbarkeit, Wirkungsgrad bzw. Verlustleistung, HF-Störeinflüsse) genannt und erklärt haben. Beim Linearregler soll die Funktionsweise anhand der Prinzipschaltung mit dem Transistor (Basisschaltung, im Wikipedia-Artikel) erläutert werden. Zum Drosselwandler soll der Zeitverlauf des Spulenstromes wie in der Vorbereitungsaufgabe hergeleitet werden. Bei guter Vorbereitung ist die Versuchsdurchführung zeitlich im Prinzip recht unkritisch.

canhamo35
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ST 4 Kolloquium

Beitrag von canhamo35 » 22.10.2013 19:59

Im Versuch ST4 wurden alle Gruppen in einem Kolloquium separat befragt.
Es lief so ab, dass es zu jeder Aufgabe jeweils eine schwere und eine leichte Verständnisfrage gab.
Hat Teilnehmer 1 die schwere Aufgabe zum Experiment 1 bekommen, hat er bei Experiment 2 die leichte bekommen usw.

Einige Schwerpunkte hab ich mir noch gemerkt:

Versuch 1: Eigenschaften idealer und realer OPVs
Versuch 2: Wie das Messen an der Schaltung funktioniert, wo rdiff vorliegt
Versuch 3: Wo sich der Ausgangswiderstand befindet
Versuch 4: ...keine Ahnung mehr
Versuch 5: Art der Schaltung, die Definitionen aus VA5
Versuch 6: Wann fängt ein System an zu schwingen
Versuch 7: ...weiß ich leider auch nicht mehr
Versuch 8: Welche Diode schaltet bei negativer Spannung U1
Zuletzt geändert von canhamo35 am 25.10.2013 15:22, insgesamt 2-mal geändert.

Leesha
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Re: Eingangstests

Beitrag von Leesha » 23.10.2013 19:48

Versuch ST2 bei Dipl.-Ing. M. Ander:

Das Wichtigste zuerst: Es gab keinen Eingangstest und auch kein Kolloqium!

Ablauf des Praktikums:
Wir durften, nach ein paar Erklärungen, sofort anfangen zu messen.
Den Nachbarn um Hilfe fragen durfte man nicht, man konnte aber einfach ihn fragen.
Gibt (soweit ich weiß) auch keine Punktabzüge am Ende.
Am Ende des Praktikums geht er alle zu bearbeiteten Aufgaben durch und vergibt darauf max. 36 Punkte.
Man benötigt 14,5 Punkte um zu bestehen. Die Vorbereitungsaufgaben schaut er sich nicht an, sind aber hilfreich für das Praktikum.

Protokoll: Folgt später in einem anderem Thema. :)

Wichtig:
Am Anfang wird er euch sagen, dass ihr die Betriebsspannung auf 6,5 V wählen sollt. Dies gilt aber nur für den ersten Teil der Aufgabe 1. Danach müsst ihr darauf achten, dass ihr den OPV nicht übersteuert. Ansonsten gibt es Messfehler und damit am Ende auch keine Punkte.

Viel Erfolg! :)

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!

Azzemeen
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Versuch ST 7 Kolloquium

Beitrag von Azzemeen » 24.10.2013 19:23

Hier ein paar Dinge die so im Kolloquium abgefragt wurden.

1. Beim Linearregler kommt eine Schaltung mit dem Namen MAX667 zum Einsatz.
Uns wurde der Schaltplan dieser Schaltung vorgelegt und wir sollten diese erklären.
Wichtig zu wissen ist, dass die Schaltung einen "Default-Modus" und einen einstellbaren Modus besitzt.
Man kann zwischen den Modi mit dem eingezeichneten Schalter wechseln.

Wo ist der Ist- und wo der Soll-Wert?
A: Ist-Wert ist out und Soll-wert wäre z.B. set.
Welche Grundschaltungen kommen bei den Transistoren zum Einsatz?
Was ist bei dem Transistor oben links der Eingang und was der Ausgang?
A: Basis ist Eingang, Kollektor ist Ausgang
Es ist auch nicht schlecht sich nochmals grob anzusehen, welche Grundschaltung eine große Spannungsverstärkung etc. hat.
Welcher Transistor ist größer? PNP oder NPN? A: PNP F: Warum? Um die geringere Mobilität der Löcher zu kompensieren.
Was ist die Drop-Out Spannung?
Hier der Link zum Schaltplan:
http://html.alldatasheet.com/html-pdf/7 ... AX667.html

2. Wie kann man bei der Ladungspumpe der Strom vergrößern?
A: Die Frequenz hochdrehen oder die Kapazität vergrößern.
Wie groß kann Ua maximal werden? A: 2Ue
Was passiert mit Ua, wenn man die Frequenz erhöht? A: Bei zu hoher Frequenz sinkt Ua, da der linke Kondensator nicht mehr auf Ue geladen werden kann. Somit addiert sich nach dem Umschalten Ue und die Spannung über dem linken Kondensator, welche eben noch nicht Ue ist.

3.Wo entstehen beim DC/DC Wandler die meisten Verluste? A: In der Diode?

Man sollte die Funktionsweise jeder Schaltung erklären können.

Mehr fällt mir gerade nicht mehr ein

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Master
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Re: Eingangstests

Beitrag von Master » 05.12.2013 11:45

Zu ST7:

Das Kolloquium besteht zu einem großen Teil darin, das Schaltbild des MAX-667 zu erklären. Damit hat man dann so gut wie bestanden. Daher hier mal eine kurze Erläuterung (hoffe, es haben sich keine Fehler eingeschlichen!).

Es gibt zwei Betriebsmodi, zwischen denen über den eingezeichneten Schalter umgeschaltet werden kann. Mit der eingezeichneten Schalterstellung befindet sich die Schaltung im Default-Modus, bei dem der interne Spannungsteiler verwendet wird (die beiden Widerstände). Bei diesem Modus liegen konstant 5 V am Ausgang an (OUT) und der Set-Eingang liegt auf Masse. Die Spannung vom Ausgang liegt ebenfalls am positiven Eingang des Komparators A1 an. Dieser vergleicht über den negativen Eingang die Spannung mit einer Referenzspannungsquelle (1,255 V). Am Ausgang des OPVs liegt damit eine postive Spannung an, die die Basis der beiden PNP-Transistoren speist. Diese liegen als Emitterschaltung vor und nicht, wie oben fälschlicherweise angegeben, in Basisschaltung. Die Basis-Emitterspannung ist negativ, weshalb der Transistor durchschaltet.

Schaltet man nun einen externen Spannungsteiler an (einen Widerstand je zwischen Out und Set, sowie Set und Masse), liegt an Set eine positive Spannung an. Ist diese größer als die Referenzspannung der Batterie (50 mV) am negativen Pol von C1, ändert sich das Ausgangspotential von C1 und der Schalter schaltet um. Nun liegt das Potential von Set auch am positiven Eingang von A1 an, der wieder die Differenz mit der Referenzspannugnsquelle bildet. Damit ändert sich dann das Potential an der Basis des PNP-Transistors. Je nach Dimensionierung des externen Spannungsteilers ist es so möglich eine Ausgangsspannung von 16 V zu erhalten. Die Spannung am Ausgang ist also auch manuell einstellbar.

Es wird hier ein PNP-Transistor verwendet, da die minimale Kollektor-Emitter-Spannung (= Drop-Out-Spannung) nur etwa 0,2 V beträgt. Bei einem NPN-Transistor beträgt diese etwa 0,6 V, aber man möchte eine geringe Drop-Out-Spannung erzielen. Nachteil des PNP-Transistors ist jedoch die größere Bauweise, um die Trägheit der Löcher im Vergleich zu den Elektronen auszugleichen.
Bricht die Spannung am Ausgang (aus welchem Grund auch immer) ein, so regelt die Schaltung die Spannung selbständig wieder hoch, gleicht Schwankungen also aus.

Die Emitterschaltung des PNP-Transistors hat eine hohe negative Verstärkung.

Zu den anderen Schaltungselementen werden keine Fragen gestellt, trotzdem der Vollständigkeit halber eine kurze Erläuterung:

SHDN = ShutDown: Normalerweise liegt hier ein niedriges Potential an. Steigt dieses über 1,5 V, so wird die Schaltung ausgeschaltet. OUT und SET werden auf 0 V gesetzt und der Ausgangsstrom beträgt nur noch 1 µA.

LBI und LBO = Low Battery Detector: Sinkt die Differenz am OPV C2 unter 1,22 V (Batterie ist leer) , so wird LBO des MOSFETs auf Masse geschaltet und die Batterie wird wieder aufgeladen.


Beste Grüße
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Re: Eingangstests

Beitrag von Master » 13.12.2013 16:28

Zu Praktikum ST1
Hier mal einige Links mit Erklärungen für das Kolloquium. Vor allem das Video ist zu empfehlen, in dem es um Arbeitspunkteinstellung und damit verbundene Kennlinien und Zusammenhänge geht.

http://www.uni-saarland.de/fileadmin/us ... _06_08.pdf

http://www.elektronikinfo.de/strom/sourceschaltung.htm

http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/m ... 6_4_3.html

http://et-tutorials.de/5611/bipolare-tr ... lisierung/


Beste Grüße
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Re: Eingangstests

Beitrag von AAO » 16.04.2014 19:07

Versuch ST7:

Beim Eingangstest wird auch einiges an Basiswissen aus ET2/3 abgefragt.
Ihr müsst folgendenes Wissen:
- Vor- und Nachteile von Linearregler, Ladungspumpe, Drosselwandler sowie ein Einsatzgebiete
- Funktionsweise des Drosselwandlers sowie Verlauf des Stroms über die Induktivität(bei lückenlosen und lückenhaftem Betrieb)
- Linearregler: Einfluss bei Veränderung der Eingangsspannung auf gesamte Schaltung
- Funktionsweise einer Schottkydiode
- Verstärkerschaltungen mit OPVs(invertierender, nicht-invertierender)
- Funktionsweise eines Tiefpasses, 2.Ordnung
- Aufstellung einer Fourierreihe

pschyrum
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ST4

Beitrag von pschyrum » 10.11.2014 16:19

ST2 -> kein Kolloquium, netter Betreuer
ST3 -> kein Kolloquium, sehr kompetenter Betreuer, erklärt während dem Praktikum vieles nochmal sehr gut! Ich schätze bei dem Praktikum habe ich am meisten gelernt!

zum ST4 Kolloquium: Wie canhamo35 schon beschrieben hat:
Immer eine schwere und eine leichte Frage abwechselnd.

V1
Was ist die Offsetspannung?
Wie entsteht sie? (-> Transistor nicht exakt baugleich)

V2
Wo liegt r_diff?
Wie funktioniert die Schaltung? (-> Spannungsteiler R2 und R1, I_diff über Transimpedanzwandler in Spannung u_M)

V3
Warum ist u_m_Last größer als u_m_Leerlauf?
Wo liegt der Ausgangswiderstand?

V4
Wie ist die Gleichtaktunterdrückung definiert?
Was ist Gleich-, was Gegentaktverstärkung?

V5
Was ist das für eine Schaltung (-> Impedanzwandler)
Was ist die Slewrate?

V6
Wann wird eine Schaltung instabil / schwingt?
Wie messe ich die Phasenreserve?

V7
Was ist größer, open-loop oder closed-loop Verstärkung?
Wo ist die Bandbreite größer?

V8
Welche Diode leitet bei negativer Eingangsspannung?
Für welche U_1 gilt die Diodengleichungnäherung?

V9
Welche Steilheit hat der Filter?
Welchen Nachteil hat die Schaltung? (-> Welligkeit)

Alles in allem sehr locker wenn man die Vorbereitungsaufgaben gemacht hat.

ST5:
Wofür ist die Schottkydiode? (-> T bleibt im aktiven Bereich)
Was für Eigenschaften hat sie?
Was bedeutet Übersteuerung??
Wie ist ein selbstsperrender / leitender MOSFET aufgebaut?
Wo sind die entstehenden Dioden der PN Übergänge, welche verbleiben?
Wo ist der Hazard in der Schaltung, wie entsteht er, wie kann er verhindert werden?

Hanso
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Registriert: 03.06.2014 15:05

Re: Eingangstests

Beitrag von Hanso » 29.04.2015 14:25

ST1 - Prof. Jörges
Legt sehr viel wert auf die Arbeitspunkteinstellung - über Formeln und Kurven freut er sich. Bohrt nach, wenn er merkt, dass man etwas nicht verstanden hat.

ST2 - Partzsch
Sehr nett und hilft auch, wenn etwas an der Schaltung nicht klappt. Erklärt auch noch weitere Hintergründe. Gab kein richtiges Kolloqium, war eher nen kurzes Gespräch in dem er dann noch nen bisschen mehr erklärt zu den Schaltungen.

ST3 - Henker
Netter Betreuer, hilft während des Praktikums sehr viel. Gerade was das Einstellen des Oszilloskops angeht. Es gibt KEIN KOLLOQIUM. Nimmt sich das Protokoll mit und man kann es sich später wieder abholen.

ST4 -
Die gleichen Fragen, wie schon weiter oben beschrieben. Immer eine schwere und eine leichte Frage.
Zuletzt geändert von Hanso am 25.05.2015 12:55, insgesamt 2-mal geändert.

Aklex
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Geschlecht: männlich
Studienrichtung: Elektrotechnik
Matrikel: 2012
Angestrebter Abschluss: Dipl-Ing.

Re: Eingangstests

Beitrag von Aklex » 06.05.2015 15:18

ST7 bei Dr. Herricht:

ACHTUNG! Es sind dieses Semester bereits mindestens 6 von 15 Gruppen bei ihm durchgefallen! Das nicht unbedingt weil der Eingangstest sehr schwer ist (die Fragen decken sich sehr stark mit denen von seinen Vorgängern), sondern weil er auf die Protokolle eine 5 gegeben hat.

Er bewertet jede einzelne Antwort und jedes einzelne Messergebnis mit einem Punkt (kommt dann auf ca. 90) und zieht für jeden Wert der nicht zu 99% mit den von ihm gemessenen übereinstimmt einen Punkt ab. Meine Gruppe hatte zum Beispiel den dummen Fehler gemacht Stromrichtig anstelle von Spannungsrichtig zu messen (ich weiß ziemlich dämlich), woraufhin alle gemessenen Spannungswerte ein bisschen zu niedrig waren. Er hat sie komplett als falsch bewertet und uns ne 5 gegeben. Auf Nachsprache mit ihm, meinte er, das der Sinn des Praktikums genaues Messen ist und deshalb da auch kein Folgefehler angenommen oder ein Auge zugedrückt werden kann. Er hat jedoch eingesehen, dass er sich kein einziges Mal bis jetzt einen Versuchsaufbau angeschaut hat, und dementsprechend auch nichts korrigieren konnte, meinte aber er wird jetzt demnächst ein wenig mehr darauf achten.
Es ist daher zu empfehlen, definitiv schon vor dem Versuch alles zu messen und "Musterlösungen"/"Richtwerte" dabei zuhaben, damit man merkt, wenn seine eigenen Messergebnisse abweichen oder schlichtweg keinen Sinn machen.

Zum Eingangstest: Er fragt die Funktion der Schaltung und deren Aufbau ab. Wichtig dabei sind ihm auch die Regelungswege. Er hat eine vereinfachte Form der MAX667 Schaltung und will diese genau erklärt haben und noch ein paar andere Sachen. Aber wie gesagt, deckt sich das sehr gut mit den Fragen, die andere Betreuer schon vor ihm gefragt haben.

Anti-Snak
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WS 15/16

Beitrag von Anti-Snak » 04.11.2015 12:06

ST1 : Es gab wie immer eine mündliche Befragung zum Experiment von Prof. Jörges. Er wollte hören, dass man die Zusammenhänge und das Zusammenspiel der Gegenkopplung versteht, und auch die Verläufe aus den Transferkennlinien richtig zuordnen kann ( linear, quadratisch und expotentiell)

ST2: Nach dem Messen der Aufgabe 1, wurden wir zum mündlichen Kolloquium beiseite genommen. Es wurde
unter anderem das Frequenzverhalten anhand eines Bode-Diagrammes von einem TP2 Glied abgefragt.
Außerdem sollten wir noch Möglichkeiten zum angeben der Verstärkung aus den gemessenen Ua(Ue) Kurven nennen. Der Betreuer wollte auch die Unterschiede in der Verstärkung eines reellen und eines idealen nichtinvertierenden OPV wissen. Anschließend wurde anhand der Schaltung von V0 noch diskutiert, warum die Ausgangsspannung begrenzt ist.
Klingt schlimmer alles, als es ist ;), der Betreuer hilft bei allen Fragen während des Messens!

ST3: Wie bei den vorherigen Jahrgängen. Netter Betreuer, viel Zeitstress, aber man lernt echt viel dabei !
Bei überziehen gibt es bis zu prozentual zur überzogenen Zeit Punktabzug. Für die Auswertung des Protokolles sollte man bis zu 1.5h einplanen !

ST4: Es gibt ein Kolloquium bei dem zu jeder Aufgabe Fragen drankommen. Meistens werden nur 2 bis 3 Aufgaben besprochen. Es kam zB. die Frage dran, was sind aktive und passive Filter.

ST5: Eigentlich alles was hier genannt wurde, wurde auch abgefragt... Eine Kleinigkeit vielleicht noch, man sollte die Abkürzung für CMOS kennen und wissen das am CMOS die Oxidschicht der gefährdete Bereich ist, der bei einem Überspannung, auf Grund der hohen Feldstärke, beschädigt werden kann.

ST6: Vieles was im Forum geschrieben wurde, kam auch so wieder bei uns dran. Die VA's wurden während des Messens schon eingesammelt und durchgeschaut. An Fragen kamen z.B. ran:
VA1:- Wie funktioniert der Schmitt Trigger in der Schaltung
- Was heißt Rail-to-Rail-OPV
VA2: -Was macht der Kondensator, wieso Univibrator ?
VA3: -Einfluss von Rm bei Messungen mit dem Oszilloskop und erklären der Schaltung.
VA4: -Erklären eines Schaltzyklus der Transitoren T1,T2.
- Wie ändert man Io (Re erhöhen z.B.)
- Wie kann man Eingangswiderstand erhöhen -> Kaskodenstromspiegel aufzeichnen
VA5: Wie schalten die Gatter -> Schaltschwellen durch Spannung und NICHT durch Flanken.
VA6: Was ist ein sequentieller Automat ?
Alles in allem, wenn man lernt,ist es sehr gut machbar.
Kleiner Tipp zum Messen: Externer Trigger nutzen, meint den Trigger von Oszilloskop mit der extra Leitung vom Gerät nutzen, diese auf den Signalgeneratorausgang Trigger schalten, und dann noch in den Triggereinstellungen auf Extern stellen.

Luc_
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Re: Eingangstests

Beitrag von Luc_ » 09.12.2015 20:48

Also, hier sind mal meine Erfahrung vom Ende 2015:

ST1:
Das Colloqium bei Prof. Jörges läuft ab, wie hier geschildert. Dabei ist er sehr fair und übt auch keinen Druck aus. Bei dem Versuch selbst sollte man einen Ausgangswiderstand messen, dabei sollte man beachten, dass man nur die Leerlaufsausgangsspannung und die Spannung über Rm messen kann. Aus der Ersatzschaltung von Rm in Reihe mit ra und einer Spannungsquelle mit der gemessenen Leerlaufspannung kann man dann über einen Spannungsteiler die Spannung über ra berechnen und den Strom kann man ja auch berechnen.

ST2:
Der Versuch ist sehr entspannt und es ist auch eine sehr gute Note möglich. Hr. Partzsch ist für Fragen offen und dadurch lernt man auch eine Menge. Das Colloquium ist nur ganz kurz und was man können muss wurde schon weiter oben beschrieben.

ST3:
Hr. Henker hält kein Colloquium ab. Allerdings ist der Versuch auch in der Zeit kaum zu schaffen. Allerdings gibt es Punktabzug fürs Überziehen. Dennoch ist der Betreuer für Fragen offen und man lernt auch hier eine ganze Menge. Die Auswertungsaufgaben sind teilweise, ohne sie schon vorher vorzubereiten, nicht zu beantworten. Die Erklärungen kommen eigentlich alle aus dem Vier-Quadranten-Kennlinienfeld. Am beste ein Protokoll besorgen, wo das drin ist. Ansonsten kann man den Versuch auch ohne vollständige/ungenügende Auswertung locker bestehen.

ST4:
Der Praktikumsbetreuer (Chr. Albrecht) ist sehr nett und entspannt. Das Colloquium besteht exakt aus den schon hier genannten Fragen. Die Versuche sind in der Zeit möglich, aber auch wenn man überzieht macht er keinen Stress. Auch hier ist eine sehr gute Note mit guter Vorbereitung möglich.

ST5:
Der Versuch ist in der Zeit auf jeden Fall machbar. Das Colloquium ist machbar, wenn man die Vorbereitungsaufgaben gewissenhaft gemacht hat. Zum Beispiel Fragt er auch, wie man die CMOS-Schaltungen aus der Vorbereitung entwickelt hat ( man muss ein NOR und noch was aufmalen).
Auch braucht man zur Erklärung mancher Fragen den Aufbau eine MOS-FET's. Unser Betreuer war DI Dohndorf.

ST6:
Hatte ich leider noch nicht.

ST7:
Colloquium genau wie hier schon angesprochen.
Der Versuch ist zeitlich auch eher knapp. Betreuer war M. Kreißig.

Viel Erfolg allen, für die das Praktikum noch ansteht!
Es scheint sehr viel, aber es ist machbar und eigentlich kommt man auch locker durch :)
Grüße

leuchtturm
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Registriert: 16.08.2013 21:16

Re: Eingangstests

Beitrag von leuchtturm » 14.12.2015 15:11

ST1: Prof. Jörges
- gute Erklärung Gegenkopplung: http://www.elektronik-kompendium.de/sit ... 204134.htm
- AP-Einstellung in Schaltung 2 und 4
- Wie misst man Ausgangswiderstand
- Kennlinien der Bauteile, Schaltungstransferkennlinie
- Was passiert mit Arbeitspunktgrößen, wenn man Widerstände vergrößert/verkleinert
- Seine Fragen bauen auf einander auf, um zu schauen wie gut man etwas verstanden hat, insgesamt sehr faire Fragen und lässt genug Zeit zum Nachdenken. War bei uns auch sehr nett und hat bei den versuchen gut geholfen.
- er will vor allem sehen, dass man sich vorbereitet hat
- es empfiehlt sich hier, vorher bereits alles mal aufgebaut und grob gemessen zu haben, Zeit war sehr knapp

ST2: Dr. Partzsch

- einige Fragen zu Aussteuerbarkeit, Frequenzverhalten
- eher lockeres Gespräch, erklärt auch sehr viel
- zeitlich alles locker machbar in dem Versuch
- Frequenzgang mit Oszi messen, da DVMs selbst Frequenzgang haben

ST3: Dr. Henker
- kein Kolloquium
- erklärt sehr viel, vor allem wie man richtig misst
- auf jeden Fall sehr viel gelernt
- zieht Punkte ab für überzogene Zeit, Versuch ist auch nicht in der Zeit zu schaffen
- plant auf jeden Fall eine Stunde Zeit zum abholen das Protokolls mit ein

ST4: Dr. Albrecht

- war den Fragen, die hier schon genannt wurden sehr ähnlich
- Gain Bandwith Product sollte man vielleicht noch wissen
- Versuch selbst vergleichsweise entspannt, aber Zeit zum bummeln bleibt natürlich trotzdem nicht

ST5: DI Dohndorf

- sehr nett und fair
- Übersteuerungsschalter sollte man grob verstanden haben, Rolle der Diode und verschiedene Betriebsbereiche des Transistors
- MOSFET Querschnitt
- Hazards und deren Vermeidung
- fragt auch sehr detailliert teilweise, und auch auf Bauelementeebene, aber führt auch gut zur Antwort

ST 6: M.Sc. Kostack

- abwechselnd die Schaltungen erklären, die sollte man auf jeden Fall verstanden haben
- bisschen zusätzliche Sachen, TTL/CMOS, Was sind sequentielle Automaten

ST 7: DI Kreißig

- MAX 667 erklären, auch was passiert, wenn OPVs nicht ideal
- Spannungsverhältnisse in Schaltung
- Dropoutspannung, wo messen?
- Barkhausenkriterien
- Strom- und Spannungsverläufe an Spule im V3
- generell Fragen mit relativ einfachen/kurzen Antworten

Generell alles Praktika, in denen man etwas lernt, anders als den meisten anderen, die man bis dahin im Studium hatte.

poulet2070
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Re: Eingangstests

Beitrag von poulet2070 » 04.05.2016 13:16

ST2:
-Versuch von einem Vertreter des Betreuers betreut, der die Protokolle mitgenommen hat, damit es der zuständige Betreuer selber korrigiert.
-Dieser war sehr Nett
-Es gab weder Eingangstest, noch Kolloquium
-Versuch gut in der Zeit zu schaffen

fizze
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Re: Eingangstests

Beitrag von fizze » 13.06.2016 11:23

Zu St04 bei Herr Stärke:

Kolloquium:
Jede Gruppe bekommt Fragen zu drei Versuchen. Man sollte die Vorbereitungsaufgaben schon gemacht haben und auch nen Überblick haben, wozu man was berechnet. Auch die Ergebnisse die man bis dahin schon ermittelt hat, werden einbezogen. Die Benotung des Kolloquiums ist aber mehr als fair.

fragen waren unter anderem:
Was versteht man unter dem Ausgangswiderstand eines OPV. Wodurch unterscheidet sich dieser von dem Innenwiderstand einer "normalen" Spannungsquelle. Warum wird die Spannung Um größer, wenn die Last hinzugeschaltet wird.
Woran sieht man an der Übertragunsfunktion in Versuch 5, dass das Ausgangssignal instabil werden kann. Was hat es mit der Kapazität Ck auf sich. Bodediagramm, Phasenreserve, Stabilitätskriterien...
Wie kommt die Logarithmische Kennlinie in Versuch 7 zustande. In welchen Bereichen und warum sind die Abweichungen vernachlässigbar? Was haben die Eigenschaften eines realen OPV damit zu tun? Wie könnte man aus der Schaltung einen Exponenzierer machen (durch Vertauschen der Dioden mit dem Widerstand).
Vorteile des Tschebyscheff-Filters.
Slewrate erklären.

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