Geräteentwicklung war ...

eleto
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Re: Geräteentwicklung war ...

Beitrag von eleto » 31.08.2010 12:56

Ich kann auch beisteuern, schwer ist was anderes!

Und wer es nicht einsieht auch paar Formeln zu lernen hat es auch nicht verdient Ingenieur zu werden.

Aber auch die Leute, die denken, dass in Prüfungen die Übungsaufgaben mit anderen Zahlenwerten dran kommen ... Good Bye.
104% der BILD-Leser wollen dass zu Guttenberg weiter als Arzt praktizieren darf.

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MACianer
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Re: Geräteentwicklung war ...

Beitrag von MACianer » 31.08.2010 17:13

Hm, toller Post. Arroganz pur... :twisted:

Wer Konstruktionsingenieur sein will, für den mag das alles zutreffen, nur das werden eben nicht alle und wollen schon gar nicht.
Das Fach "Geräteentwicklung" lebt vom technischen Zeichnen, und wer da massive Probleme hat von wegen räumlichen Vorstellungsvermögen, der wird sich das auch sicher nicht in der Vertiefung aussuchen. Aus genau dem Grund gibt es ja sage und schreibe 5 (in Worten: Fünf :lol: ) mögliche Vertiefungsrichtungen.

Und warum soll so jemand nicht Ingenieur werden dürfen? :?:

All denjenigen mit "Schmeiß' hin!" oder "Hast es nicht verdient!" sei gesagt: Behaltet eure Weisheiten doch für euch.

Allen anderen seien die Daumen gedrückt.
\"Ein Zeichen für die Mittelmäßigkeit des Geistes ist es, immer nur zu rechnen.\" Jean de La Bruyère -

"Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn ich bin die absolut gemeinste Drecksau in diesem verdammten Tal!"

spieler65
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Re: Geräteentwicklung war ...

Beitrag von spieler65 » 31.08.2010 21:46

Ehrlich gesagt, ich hasse auch technische zeichnungen, aber du hast dann ja immer noch die möglichkeit deine punkte über die thermischen dimensionierung zu bekommen sowie über wahrscheinlichkeit oder verständnis.
Ich hatte die ersten 2 aufgaben damals auch fast ignoriert und nur die brechnungen vorrangig gelernt, wobei ich da aber auch alles an punkten abgeräumt habe. aber so kann man auch locker bestehen, auch ohne technische zeichnungen

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thodel
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Re: Geräteentwicklung war ...

Beitrag von thodel » 01.09.2010 08:46

hey,

also von der schwierigkeit wird es (komme ins 7. semester) bis zum 6. stetig(was danach kommt weiß ich noch nicht ) schwieriger bzw. kommen immer mehr fächer dazu, d.h. man hat weniger freie zeit bzw muss mehr investieren. auch wenn man anfangs vielleicht schwierigkeiten hat oder es auf die leichte schulter genommen hat, so muss man eben mehr ranklotzen. wenn man aber komilitonen hat, mit denen man das ding durchziehen kann, so kann man das schaffen, haben wir ja auch ;)

einige fallen sicher durch, aber wenn einem die themen wenigstens halbwegs zusagen und denkt, dass et seine zukunft ist(im hauptstudium wirds interessanter, gibt aber sicher noch einige pflichtsachen, die nicht so gefallen (bin FMT)), so sollte man sich durchs grundstudium kämpfen und die zähne zusammen beißen. wers gar nicht auf die reihe kriegt, sollte über einen wechsel nachdenken.

im endeffekt hatte ich bisher im grundstudium noch die meiste zeit, wenns auch manchmal nicht soo interessant war :)
also: lasst euch nicht entmutigen, nicht jeder ist ein et-nerd!

etliebhaber
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Re: Geräteentwicklung war ...

Beitrag von etliebhaber » 01.09.2010 11:29

ACHTUNG:
der gute thodel spricht im Namen vieler ETler, hört auf Ihn :shock:

Die Frage "wozu brauche ich das?" oder "später wollen nicht alle technische Zeichner werden!" bzw. dort hin Vertiefen ist nicht wirklich angebracht im zweiten Semester. Es sollen die Grundlagen aller Bereiche vermittelt werden, um dann später mal aus einem breiten Wissensbereich an die Arbeit gehen zu können und keine Fachidioten zu sein und überhaupt, stellt euch mal vor, alle Zeichnungen wären wie bei IKEA.
Nebenbei: die TU Dresden hat genügend gute Bewertungen in der Elektrotechnik, aber wer denkt, hier ists mistig, kann auch ne Elektrikerausbildung machen und Fahrstühle oder Waschmaschinen reparieren, da muss man dann meistens auch keine technischen Zeichnungen erstellen.

Es kommen noch ganz andere Prüfungen, wo man sich dann wirklich mal fragen darf wofür - und die müssen dann selbst im Hauptstudium alle Vertiefungen schreiben ( oft auch mehr als nur einmal oder zweimal).


Also Kopf auf Rakete schalten, Abends Bier und / oder Wein trinken und Übungen machen.
Dann klappts auch mit dem Diplom.


Liebe Grüße und hoffentlich beendet sich diese luftige Diskussion dann mal, die Sonne scheint doch garnicht :cry:

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Hans Oberlander
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Re: Geräteentwicklung war ...

Beitrag von Hans Oberlander » 01.09.2010 11:31

MACianer hat geschrieben: Das Fach "Geräteentwicklung" lebt vom technischen Zeichnen, und wer da massive Probleme hat von wegen räumlichen Vorstellungsvermögen, der wird sich das auch sicher nicht in der Vertiefung aussuchen. Aus genau dem Grund gibt es ja sage und schreibe 5 (in Worten: Fünf :lol: ) mögliche Vertiefungsrichtungen.
Ein Ingenieur, der keine Technische Zeichnungen kann, ist kein Ingenieur. Ganz simpel. Das ist ja wohl das Mindeste, dass man das beherrschen sollte, auch wenn man ME oder IT macht.

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MACianer
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Re: Geräteentwicklung war ...

Beitrag von MACianer » 01.09.2010 13:22

Ein Ingenieur, der keine Technische Zeichnungen kann, ist kein Ingenieur. Ganz simpel. Das ist ja wohl das Mindeste, dass man das beherrschen sollte, auch wenn man ME oder IT macht.
Nö, braucht man nicht und das weißt du auch. Es ging ja vordergründig darum, ob die Sache schwer ist. Ist sie nicht und wer's nicht will, braucht's nicht. Die meisten "Grundlagen" macht man im Grundstudium nur, weil's der Studienplan verlangt, ansonsten ist vieles nutzlos, in Abhängigkeit davon, was einen interessiert. Es sucht sich ja keiner ET raus, weil er da Grundstudium so furchtbar toll findet, sondern wegen der jeweiligen Spezialisierungsmöglichkeit.

Die Leute sollen das entsprechend bestehen und danach wieder vergessen oder eben nicht und vertiefen.Ganz simpel.
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