Eingangstests - Elektrische Maschinen 4

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Franzium
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Eingangstests - Elektrische Maschinen 4

Beitrag von Franzium » 31.01.2013 21:39

EM4-Praktikum
Kein Eingangstest, dafür aber ausführliches Kolloquium:
- Querschnitt von Schenkel- und Vollpolmaschine zeichnen und Bauteile benennen
- Wirkungsweise Schenkel- und Vollpolmaschine erklären (anhand von Zeichnungen: Polausbildung)
- Anlaufverfahren
- Funktion und Aufbau Dämpferwicklung
- Zeiger-Diagramm für Last und Leerlauf als Motor über- und untererregt (Strom, Spannung, Fluss, Poladwinkel, Phasenverschiebungswinkel)
- Anordnung Nuten mit darin befindlichen Wicklungen
- Ausführung der Wicklungen
- Warum sind Wicklungen verdrillt? (wegen Stromverdrängung)
- Was geschieht bei plötzlicher Belastung der SM? (Verschiebung des Rotorfeldes, läuft kurzfristig nicht mehr synchron mit Stator)
- Darf Rotor bei Vollpol-SM komplett bewickelt sein? (Nein, sonst keine Polausbildung)
- Abhängigkeit der Leistung von geometrischen Daten ( P=C*d²*l*n)
- Erregungsarten: Fremd- und Eigenerregung erklären (mit Blockschaltbild)
- Worauf ist beim Synchronisieren mit Netz zu achten? (gleiche Frequenz, Spannung, Phasenlage, Phasenfolge)
- Was geschieht beim Anlaufen der SM bzw. wie entsteht Drehfeld?
- Funktionsweise bei Generatorbetrieb erklären
- Einsatzgebiete Voll- und Schenkelpolmaschine?
...

pschyrum
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Re: Eingangstests - Elektrische Maschinen 4

Beitrag von pschyrum » 15.12.2014 08:56

Eingangstest:
- Verschiedene Aufbauformen von Synchronmaschinen zeichnen
- Vor/Nachteile von elektrisch und permanenterregten SM
- Ersatzschaltbild zeichnen, beschriften
- Zeigerdiagramm für Spannungen
- Zeigerdiagramm für Flüsse bei über / unter erregtem Generator / Motor / Phasenschieberbetrieb zeichnen und erklären
- Synchronisationsbedingungen

Kolloquium (die gleichen Fragen wie im Eingangstest sowie ein paaar weitere):
- Wann nehme ich elektrisch / permanenterregte SM?
- Vorteile / Nachteile / Einsatzgebiete der Schenkel / Vollpolmaschine?
- Leerlauf / Kurzschlusskennlinie zeichnen, erklären und daraus bestimmbare Verluste aufzeigen

Gong_Wendi
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Re: Eingangstests - Elektrische Maschinen 4

Beitrag von Gong_Wendi » 26.11.2018 13:56

Beim heutigen Versuch gab es keinen Eingangstest sondern ein eher ausführliches Kolloquium. Der zuständige Vesuchsbetreuer war Herr Dr. Hildebrand.

1. Bauformen von SM nennen, zeichnen und deren Funktionsweisen jeweils kurz erklären. (Voll- u. Schenkelpol, Außenpol- u. Innenpol, fremderregete u. durch Permanentmagneten erregete... )
2. räumliche Feldverteilung(aka. Polradfeld) von 2-poliger Vollpolmaschine und 2-poliger Schenkelpolmaschine zeichnen.
Wie kriegt man sinusförmige Feldverteilung bei Schenkelpolmaschinen?(hat etwas mit dem sich sinusförmig verändernden Abstand zwischen Polschuh und Ständer zu tun)
3. Wie kann man Wicklungen in den Nuten vom Rotor gegen Fliehkraft befestigen.(Schutzkeil)
4. Rotor aus Blechpaket, wozu braucht man das? (am starren Netz, kein Blechpaket nötig; beim Umrichterbetrieb, Oberwellen verursachen Durchflutungen, die schneller od. langsamer als das erwünschte Hauptfeld drehen...usw)
5. Unterschiede zwischen Vollpol- und Schenkelpolmaschinen (Polzahlen und Drehzahlen betreffend) und deren Einsatzgebiete nennen.
6. Wie kann man Erregerstrom einspeisen? (verschiedene Erregersysteme wie zB. Stromrichtererregung und Bürstenlose Erregung usw.)
7. Auslegung des Rotors einer durch permanentmagnet erregten SM zeichnen. (wie die Magnete in den Rotor eingebaut werden)
8. Vor- und Nachteile der permanent erregten SM aufzählen und erklären. (vor: keine Fremderregung, niedrigere Verlustleistung... nach: Entmagnetisierung infolge des Kurzschlussstromes im Anker; Erregerfluss schlecht beeinflussbar)
9. Synchronisationsbedingungen nennen, welche Reihenfolge ist zum Synchronisieren einzuhalten. (Frequenz, Amplitude, Phasenlage...)
10. Zeigerbild von Flüssen und Spannungen bei der Synchronisation aufzeichnen; wie wäre es dann, wenn der Erregerstrom vergrößert wird?
(mit dieser Frage bin ich noch verwirrt :? , man muss sich fragen, aus welchen Teilen setzen sich jeweils der resultierende magnetische Fluss und die Ankerspannung aka. die Klemmenspannung)
11. ...(noch eine oder zwei Fragen, an die ich mich nicht erinnern könnte)

Da dies Kolloquium ganz praxisorientiert war, würde ich vorschlagen, dass man die empfohlenen Literaturen detailliert durchgeht und versucht, nachzuvollziehen.
Während der Durchführung des Versuchs war Herr Hildebrand total nett und hilfsbereit und am Ende wurde die Note fürs Kolloquium großzügig gegeben.

Viel Erfolg bei der Vorbereitung! ;)

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