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[DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 28.02.2012 16:42
von Gammalyse
Hallo Allerseits !

Ich benötige die Hilfe von Kundigen der Elektrotechnik.

Aufgabe III-4.8c:

Ich habe alle Zeiger soweit zeichnen können (siehe Anhang). Jedoch kommt mir die Frage auf, wie man alle Zeiger in einer Gauß'sche Zahlenebene abbilden kann.

Welcher Zeiger liegt auf der reellen Achse oder auf der imaginären ? Kann man dies herausfinden ohne einen Bezugszeiger zu besitzen ?

Ich bin dankbar für jede Hilfe.

Re: [DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 28.02.2012 18:26
von washmaster
Du hast ja einen Bezugszeiger, die Gesamtspannung fällt ja auch komplett über R3 und R4 ab, also muss die komplett reell sein.

Re: [DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 28.02.2012 18:46
von Gammalyse
Soweit ich weiß ist die Zeigerrichtung an einen Widerstand nicht in jeden Fall nur reell. Vieles hängt von der Zeigerrichtung der Quellenspannung ab, deren Winkel wir nicht gegeben haben.

Widerstand bedeutet nur, dass reinfließender Strom und anliegende Spannung parrallel zueinander sind.

Re: [DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 29.02.2012 08:09
von Gammalyse
Langsam habe ich das Gefühl, dass du Recht hast.

Der Strom teilt sich in einen rein reellen (links) und einen teils reell und teils imaginär (rechts) auf, weil nur Widerstände im linken Zweig existieren.

Dennoch fließt durch den Widerstand im rechten Zweig ein teils imaginärer Strom, weil er in Reihe mit einigen komplexen Bauelementen liegt.

Danke für die Hilfe. :)

Re: [DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 29.02.2012 13:18
von rumpelstielzchen
ich hoffe ich kann noch ein bisschen helfen.
Für das Zeigerbild braucht man immer einen Bezugspfeil (Spannung oder Strom) den man beliebig einzeichnen kann solange nichts vorgegeben ist. Alles andere ergibt sich dann von selbst. Ich habe im Anhang gezeigt was ich mein
Aufgabe iii 4.8c.jpg
Sry, dass die schrift so klein ist. habe ich vorher nicht dran gedacht.

Re: [DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 29.02.2012 13:51
von Gammalyse
Zitat von Herr Mögel:
die Quelle gibt den Bezug vor. Da aber das Zeichnen weitaus einfacher möglich ist, wenn man mit einem “inneren” Zeiger beginnt, legt man diesen halt willkürlich fest und richtet die anderen danach aus. Damit ergibt sich ein bestimmter Phasenwinkel für die Quelle. Wenn die Phase der Quelle fest vorgegeben und so im Zeigerbild erscheinen soll, kann man das gesamte Zeigerbild entsprechend drehen.

In der Klausur wird bereits ein Zeiger vorgegeben sein, so dass die Verhältnisse eindeutig sind.
Damit ist das noch einmal 100% abgesichert. Nochmals Danke Rumpelstielzchen. Hier hast du komplett recht behalten. :)

Re: [DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 29.02.2012 15:59
von rambo
Hallo,
ich häng mich mal hier dran. Ich suche eine Lösung für die Z6 Aufgabe. Speziell teil b.
Hat da jemand was?

Re: [DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 29.02.2012 18:44
von Lyra
Man setzt den Mittelpunkt der Ortskurve auf 0.Somit kann man die beiden Schnittpunkte der Ortskurve mit der Y-Achse ablesen, nämlich wC und -1/(2wL) .Diese ergeben aufaddiert 0 (durch die Verschiebung des Mittelpunktes).Deshalb kannst du es jetzt einfach nach C umstellen und erhälst somit C=1/(2w^2L). So hab ich mir das zumindest aufgeschrieben.

Re: [DNW] Fragen zu Schwerpunktaufgaben

Verfasst: 29.02.2012 19:12
von goetz
Naja das eigentliche Problem ist ja warum man das macht! Die Impedanz Z soll unabhängig von R sein, dem Parameter der sich ändern kann. D.h. der Zeiger der Impedanz muss immer die gleiche Länge haben. Dass ist nunmal nur der Fall, wenn der Mitttelpunkt der Ortskurve im Nullpunkt liegt. Und das ist der Fall wenn, wie schon gesagt, \omega\cdot C=-(-\frac{1}{\omega}\cdot L+\omega\cdot C) ist. Also praktisch die beiden Strecken gleich lang sind.