[ME] Klausur von 2007 1.c)

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Mytho
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Beitrag von Mytho » 08.02.2009 12:34

Hallo
ich arbeite mich gerade durch die Klausur aus dem Jahr 2007 Maschinenelemente.
Aber ich habe nun schon Probleme bei der 1. c), wie kann man den eine Festigkeistberechnung für einen Passfederauslauf machen. Hab sowohl im Buch (vom Schlecht) also auch in den AH nachgeschaut und nix richtiges gefunden. Im Ah1 im Teil FB steht lediglich etwas zu Kerbwirkungszahl Beta für Passfedern aber nichts genaues ob das nun für die Nut oder den Passfederauslauf oder was genau diese Zahl gilt. Die Festigkeitsberechnung für die Welle aus der letzten Übung hab ich verstanden, kann mir aber nicht vorstellen wie man das nun für den Passfederauslauf durch ziehen kann.
Hoffe hier hat jemand ein ähnliches Problem wie ich bzw. kann mir nen Tipp geben wie ich das Problemlösen kann. Vielen dank im Vorraus.

Mytho

Philson
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Philson » 08.02.2009 14:32

Man kann sich ja die Welle an der Stelle, wo die Passfeder sitzt, als ein abgesetztes Stück vorstellen. Mit dem Passfederauslauf ist somit die Kerbe in der Welle am Ende der Passfeder gemeint, die dann ja zwangsläufig auftritt. An dieser Stelle ist eine Sicherheitsberechnung erforderlich, weil es einmal die Stelle mit dem geringsten Durchmesser der Welle ist und zum anderen noch die Kerbwirkung die auftretenden Spannungen erhöht. Genaueres dazu (Um \beta zu bestimmen) wird sich mit aller Wahrscheinlichkeit im Arbeitsheft bei Passfeder Form A finden lassen.

Ich hoffe, ich konnte soweit erstmal helfen.

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Mytho
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Mytho » 08.02.2009 15:02

Danke jetzt kann ich mir zumindest etwas unter dem Passfederauslauf vorstellen, werds mal damit durchrechnen.

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Mytho
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Mytho » 09.02.2009 10:23

Hab die 1. c) jetzt nochmal durchgerechnet. Als Sicherheit gegen Dauerbruch habe ich 9,68 erhalten und gegen bleibende Verformug 28,7.
Zur Berechnung des Dauerbruchs hab ich verwendet:
-die Kerbwirkungszahl für Passfeder von AH1 S.91 (FB5)
-Sicherheitsnachweis bei einfacher Beanspruchung AH1 S.90 (FB4)
-und den Fahrplan für Torsion AH1 S. 102 (FB16)
-für Tau(ta) habe ich den Wert 12,2 N/mm^2 verwendet
-den Einflussfaktor der Oberflächenrauheit hab ich 1 gesetzt da die Rauheit nicht gegeben ist

Zur Berechnung der Sicherheit gegen beleibende Verformung:
-die Formeln im AH1 S.89 (FB3)

Und natürlich die Werte für C60 aus AH1 S.106 (WS2)

Würde mich freuen wenn jemand anderes hier auch noch seine Lösung reinstellt und nen kleinen Abriss des Rechenweges zum vergleichen.

Faber
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Faber » 09.02.2009 12:53

also was die 1 c) angeht müsste laut dem Thread aus alten Zeiten viewtopic.php?f=172&t=5701 S_D = 27 sein.

Wir kommen aber auf eine Sicherheit gegen Dauerbrucht von S_D = 8,7.

Wir haben auch mit tau_ta = 12,2 gerechnet und tau_ADK ist bei uns 106,8 N/mm2

Wie hasst du denn die Rautiefe behandelt? Und kannst du vielleicht mal ein paar Zwischenwerte posten?

Bei S_F kommen wir auch auf 27,4 also das sollte passen.

Gaylord
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Gaylord » 09.02.2009 16:00

Ich komm auch auf 28.6465 also fast 28,67 bei fleißmist, aber das weicht auch ab von den 27 die ja angeblich richtig sind. Könnt ihr ma paar werte ausgeben: wie d oder so weil ich weiß da teilweise ni ob ich 50 mm oder halt nochma die tiefe abziehen muss...
Außerdem komm ich ni auf die 92 er pressung von der nabe obwohl ich auf die 110er von der welle komme!??!?
ich komm da immer auf nen 70er wert...
Bei b muss man nur die dinger dann vergleichen oder?(also reicht die feder dicke zu?)
Danke wenn ihr ma noch paar impressionen reinhaut...

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JanStre
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Klausurlösungen (ich hoffe das Lösungen hinreichend ist...)

Beitrag von JanStre » 10.02.2009 02:53

für b) kann sicher übertragen werden, wenn a) > 1 ist.

für a) alles normalgeglühte Werkstoffe

Grundsätzliches:

Torsionsmoment: M_t = 300 Nm (da 250 Nm + 1,2 (20 % Schwankungen) = 300 Nm)
Passfeder: L = 45mm bei d_w = 50mm; -> b = 14mm; h = 9mm; -> L_N = 31mm
Geometrischer Einfluss: K_1(d_eff = 70 mm; Vergütungsstahl) = 1-0,26 lg(70/16) = 0,83
Werkstoffe:
\sigma_s(C45-Nabe) = 340 MPa
\sigma_s(C60-Welle) = 380 MPa
\sigma_s(E295-PF) = 295 MPa

p_vorh = 2 M_t / (L_N * t * d_w)

p_vorhWelle (t=t_1=5,5mm) = 70,38 MPa
p_vorhNabe (t=h-t_1=3,5mm) = 110,6 MPa = p_vorhmax -> Schwankungen abziehen
-> p_vorh(mittel)= 110,6 / 1,2 = 92,2 MPa

\sigma_zul = \sigma_s(d) * \phi / s_F [siehe AH 1 (GFB 5)]
\sigma_zul = \sigma_s(d_B) * K_1 * \phi / s_F

\sigma_zul(Welle) = 169,8 MPa
\sigma_zul(Nabe) = 151,9 MPa
\sigma_zul(PF) = 131,8 MPa

s = p_zul/p_vorh

s_Welle = 2,41
s_Nabe = 1,37
s_PF = 1,19 (kann also sicher übertragen werden)

für c)

s_D und s_F am Passfederauslauf, dort nur Torsion vorhanden.

gegeben: d_w = 50 mm; d_eff = 70 mm; K_1 = 0,83; \tau_tw=215 MPa; \sigma_bw = 355 MPa; \sigma_B = 710 MPa; \gamma_F = 1 (Torsion); K_2F = 1,2

K_2 = 1-0,2 lg (50/7,5) * (lg20)^(-1) = 0,87

\tau_max = M_t / W_t = 12,2 MPa -> \tau_mv = 12,2 MPa

K_\tau = \beta_\tau / K_2 = 0,56 * (\beta_\sigma(d_BK)) +0,1 / K_2 = 1,7
mit \beta_\sigma(d_BK) = 3 * (K_1*\sigma_B/1000)^0,38

\tau_twK = \tau_tw * K_1/K_\tau = 105 MPa
-> \Psi_\tauK = 0,098 -> \tau_tADK = 103,8 MPa

\tau_ta = \tau_max / 2 = 6,1 MPa

\tautFK = K_1 * K_2F * \gamma_F * \sigma_s(d_B) / \sqrt{3} = 408,3 MPa

-->> s_D = \tau_tADK / \tau_ta = 17
-->> s_F = \tau_tFK / \tau_tmax = 33,5

zu Aufg. 2)

M_t = 300 Nm; s_R = 2; d_F = 45 mm; l_F = 45 mm; \mu = 0,14; E = 2,1 * 10^5 MPa

p_kleinst = s_R * 2 * M_t / (\pi * (d_F)^2 * l_F \mu) = 29,94 MPa

Haftmaß für Vollwellen:

Z = p * d_F * 2 / (E * (1-Q_A^2)) mit Q_A = d_F / d_Aa = 45/100
= 16,1 Mikrometer

Übermaß U = Z + \Delta U = 16,1 \mu m + 0,8*(2* 3,2 \mu m) = 21,2 Mikrometer

Passungssuche: (d_w = 45 mm)

Bohrung H7 (gegeben) -> 0 bis + 25 Mikrometer (TP 21)
-> 25 + 21,2 Mikrometer = Untergrenze für Wellentoleranz = 46,2
Welle u8 -> +70 bis +109 Mikrometer (TP 23) [u7 ginge auch]

zu Aufg. 3)

gegeben: Schraubentyp 8.8 -> \sigma_0,2 = 640 MPa; A_S = 36,6 mm^2; M_t = 300 Nm; s_R = 2; d_l = 150 mm; \mu = 0,15

70 % von Streckgrenze = 0,7 * 640 = 448 MPa

M_t = F_t * r = F_R * d_l/2 * n_Schrauben/s_R
mit F_R = F_M * \mu = F_N * \mu
= \sigma_M * A_S * \mu (SR 23)

-> n_Schrauben = 3,25 -> d.h. 4 Schrauben sind notwendig.

zu Aufg. 4)

gegeben: i = 8; d_1 = 46; d_2 = 50; \phi = 0,7; s_F = 1,5; \sigma_s = 335 MPa; M_t = 300 Nm

t = d_2/2 - d_1/2 = 2
d_m = d_1/2 + d_2/2 = 48
K_1(d=100 mm; Baustahl) = 1-0,26 lg(100/32) = 0,87

p_vorh = p_zul (Grenzfallbetrachtung nach GFB 5)
p_vorh = K_1 * \sigma_s * \phi / s_F = 136 MPa

l_N = (p_vorh * d_m * t * i * 0,75 / 2M_t)^(-1) = 7,66 mm

zu Aufg. 5)

für a) gegeben: \sigma_s = 380 MPa (normalgeglüht; Vergütungsstahl C60); \gamma_F = 1; K_2F = 1,2; wichtig: Torsionswelle hat Wellenende von 45 mm = d_eff

s_F = \tau_tFK / \tau_tmax (einfache Beanspruchung)

\tau_tmax = M_t/W_t = 300 * 1000 Nmm / (\pi * (35mm)^3 / 16) = 35,654 MPa
\tau_tFK = K_1 * K_2f * \gamma_F * \sigma_S / \sqrt{3} = 233 MPa
mit K_1(d_eff = 45 mm; Vergütungsstahl) = 1-0,26 lg (45/16)

s_F = 6,5

für b) Annahme das \alpha_tau gemeint ist:

für \alpha_\tau = 2, muss Term unter der Wurzel gleich 1 sein.

den so auflösen, dass sich quadratisches Polynom ergibt (Term mit ^3 kann vernachlässigt werden, da er sehr klein ist)

0 = r^2 + 11,385 r - 6,448
-> r = 0,541 mm
Test \alpha_tau(0,541 mm) = 2,0069


Wer möchte, der kann, wer will... Fehler/Korrekturen usw. bitte direkt rein posten
Jammern könn wir wie kein zweites Volk auf der Erde. Diese Perfektion müssen wir natürlich anwenden...

urxijoker
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von urxijoker » 10.02.2009 11:58

Hi hier nochmal die 1c)
Du hast dich anscheinend nur im werkstoff verguckt. Der Wert in Klammern is der unvergütete Wert. Allerdings is hier C60 vergütet



für c)

s_D und s_F am Passfederauslauf, dort nur Torsion vorhanden.

gegeben: d_w = 50 mm; d_eff = 70 mm; K_1 = 0,83; \tau_tw=215 MPa; \sigma_bw = 425 MPa; \sigma_B = 850 MPa; \gamma_F = 1 (Torsion); K_2F = 1,2

K_2 = 1-0,2 lg (50/7,5) * (lg20)^(-1) = 0,87

\tau_max = M_t / W_t = 12,2 MPa -> \tau_mv = 12,2 MPa

\beta_\tau(d_BK)=1,679->>>dann noch auf gegebene Wellendicke normieren mit:
\beta_\tau = \beta_\sigma(d_BK)*[(K3(d_BK)/K3(d)] = 1,686

K_\tau = \beta_\tau / K_2 = 0,56 * (\beta_\sigma(d_BK)) +0,1 / K_2 = 1,931
mit \beta_\sigma(d_BK) = 3 * (K_1*\sigma_B/1000)^0,38


\tau_twK = \tau_tw * K_1/K_\tau = 107,9 MPa
-> \Psi_\tauK = 0,0825 -> \tau_tADK = 106,9 MPa

\tau_ta = \tau_max / 2 = 6,1 MPa Also hier bin ich davon ausgegangen tau_ta = tau_max = 12,2 MPa

\tautFK = K_1 * K_2F * \gamma_F * \sigma_s(d_B) / \sqrt{3} = 334,73 MPa

-->> s_D = \tau_tADK / \tau_ta = 8,77
-->> s_F = \tau_tFK / \tau_tmax = 27,43

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malediction
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von malediction » 10.02.2009 12:27

ich hab mal eure lösung (ohne darüber nachzudenken o.ä.) als pdf umgesetzt, sodass man die formeln besser lesen kann. ;)

ihr findet es hier.

aber ohne gewähr ;)
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Mytho
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Mytho » 10.02.2009 14:22

Hier nochmal meine zwischen Egebnisse:
sigma_b=850 N/mm^2
K1=0,8333
tau_ta=12,2 N/mm^2
tau_mv=tau_m=(Mn*16)/(pi*d^3)=10,2 N/mm^2 (Mn=250N/m)
K2(d)=0,8733

beta_sigma=3*((sigma_b*K1)/1000)^0,38
beta_sigma=2,631
beta_tau=0,56*beta_sigma+0,1
beta_tau=1,57

K_tau=1,802
tau_twk=115,6 N/mm^2
psi_tk=0,0889
tau_tADK=114,7 N/mm^2

Sd=9,4
-------------------------------------------------------------
K2F=1,2 gamma_f=1
tau_tFK=335 N/mm^2
SF=27,4

Hab noch ein paar Fehler bei JanStres Lösung gefunden:
bei Aufgabe2: deltaU=0,8*(3,2+6,3)
und die passung u8 geht nicht, da mit dem größten Übermaß eine zu große Pressung auftritt (pg=188,7 N/mm^2).
Daher müsste man hier u7 wählen (pg=162,6N/mm^2), da pga=182,9 N/mm^2.

zu Aufgabe4: phi=0,75 --->p_vorh=145,7 N/mm^2
ist das phi dann zuviel:
l_N=(2*M_t)/(p_vorh*d_m*t*i) ---> l_N=5,34mm

zu Aufgabe5: sigma_s(d) aus der Aufgabenstellung verwenden (K1 muss nicht berechnet werden)

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JanStre
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von JanStre » 10.02.2009 15:03

Hiho,

also zur Fehlerkorrektur:
\Delta U = 0,8(R_Zi + R_Za)

wir haben gegeben, dass R_Zi=R_Za=3,2 Mikrometer sind, sodass dann \Delta U = 5,12 Mikrometer [@Mytho, oder doch anders?]

p_größt habe ich noch nicht berechnet, das stimmte.

p_größt = z_größt * E/2d_f * (1-Q_A^2)
mit z_größt = 109 Mikrometer (u8) -> 202,8 MPa
mit z_größt = 95 Mikrometer (u7) -> 176,8 MPa
Hier wunder ich mich jetzt selbst, da ich ja aus Aufgabe 1b) weiß, dass p_zul = 169,8 ist (also normalgeglüht); ansonsten ist p_zul = 259 (vergütet); wo dann ja beide Passungen eingebaut werden können; bitte um ausführliche Erklärung und eindeutige Indizes, weil sonst dreht sich bei mir schon alles :)

zu Aufg. 4) Da ist das Problem, dass man zwei Phis hat innerhalb der Rechnungen; einmal für p_zul:

p_zul = K_1 * \sigma_s * (\phi=0,7) / s_F = 0,871 * 335 MPa * 0,7 / 1,5 = 136,2 MPa

danach folgt dann die L_N-Berechnung, wo phi=0,75 ist:

L_N = 2 * M_t / (p_vorh * d_m * t * i * phi) = 2 * 300 * 1000 Nmm / (136,2 MPa * 48 * 2 * 8 * 0,75) = 7,65 mm
[oder gibts trotzdem EInwände :) ]
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Mytho » 11.02.2009 10:23

Moin,

zu2:
sigma_s(d)=600 n/mm^2 (Kupplungsscheibe), sigma_s(d)=800 N/mm^2 (Welle), d_w=45mm, d_ai=45mm,
D_Aa=100mm, L=45mm, s_r=2, s_F=1,5, R_wz=3,2 mikrom, R_nz=6,3 mikrom, mü_H= 0,14
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
P_k=(2*s_r*M)/(pi*d_w^2*L*mü_H)
p_k=29,94 N/mm^2
Q_A=d_w/D_Aa=0,45
E=2,1*10^5 N/mm^2
z_k=p_k*(d_w/E)*(2/(1-Q_A^2))
z_k=16,09 mikrom
delta_U=0,8*(R_wz+R_nz)=7,6 mikrom
U_K=23,7 mikrom
U_K+25mikrom=48,7 mikrom ---> muss aufjeden Fall die göße "u" sein
----> wenn u8 gewählt:
U_G=109 mikrom
z_G=U_G - delta_U= 101,4 mikrom
p_G=(z_G*E*(1-Q_A^2))/(d_w*2)=188,7 N/mm^2
----->zulässige Fugenpressung:
P_gi=800N/mm^2/s_F=533,3 N/mm^2
P_ga=(600N/mm^2*(1-Q_A^2))/(s_F*sqrt(3+Q_A^4))=182,9 N/mm^2
----->maximales größtes Übermaß:
z_G=p_ga*(d_w/E)*(2/(1-Q_A^2))=98,3 mikrom
U_G=z_G+delta_U=105,9 mikrom ----> u7 wählen(70 mikrom-95 mikrom)


Naja und in meiner Aufgabenstellung steht für die Welle R_zi=3,2 mikrometer und die Nabe R_za=6,3 mikrometer. Hab aber nicht mit der abfotographierten Version gearbeitet sondern mit der nochmal abgeschriebenen.

Bei den Phis hab ich vermutet das die nur einmal mit eingerechnet werden dürfen, da das sonst doppelt berücksichtigt wird. Oder ist es jedesmal ne komplett andere Größe. Hab mir das nochmal angeschaut und kann gut sein das man beide Phis mit einrechnen muss. Aber sicher bin ich mir da nicht :/
Und wenn man das phi bei der zulässigen Pressung mit einbezieht steht die Frage wie das phi zu wählen ist, bei der Ü3.3 haben wir es eins gesetzt (für Stöße bei Passfeder).
Ansonsten zu meiner Rechnung ich hab alles immer mit vergüteten Stählen gerechnet.

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para
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von para » 11.02.2009 10:59

Ich hab zwar keinen Plan von ME...aber das Forum hier hat einen Formel-Modus mit der gleichen Syntax wie LaTeX. Ziemlich einfach einzutippen also ;-)

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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Mytho » 11.02.2009 11:49

Ah ok ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen :oops:

Skywalker89
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Skywalker89 » 11.02.2009 12:07

Zur Aufgabe 2:
da hab ich als uk (kleinstes übermaß) 48,7 *10^(-6) m. Wie kann ich denn dann auf die Toleranz u8 oder u7 schließen? Das liegt in den Toleranzfeldern ja nicht einmal drin?? (ich hab auch mit den Rauheiten aus dem pdf gerechnet). Hätte da angenommen, dass s6 beispielsweise passen würde.

zur Aufgabe 4:
@JanStre: wie kommst du auf ein k1=0,871? Ich komm da auf 0,95.

zur Aufgabe 5:

hier wurde gepostet, dass die Streckgrenze 380 MPa ist, lauf Aufgabestellung ist doch sigmaS *k1=800 MPa, dass muss ich doch nur noch mit k2F =1,2 multiplizieren und durch sqrt(3) teilen und schon komm ich auf tau(tFK) = 554,3 MPa.

Bin für Antworten dankbar.

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JanStre
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von JanStre » 11.02.2009 12:49

wegen Aufgabe 5 muss ich jetzt selbst nochmal nachsehen, wie das mit den \sigma_s ist.

ansonsten: K_1(d=100mm) = 1-0,26lg\frac{100}{32}; Achtung: Baustahl beachten, so hab ichs gemacht...

ich würd gerne noch was wissen, gibt es jemanden der eine Formel für \tau_{ta} = ? hat
Jammern könn wir wie kein zweites Volk auf der Erde. Diese Perfektion müssen wir natürlich anwenden...

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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Skywalker89 » 11.02.2009 14:11

Um nochmal zu dem phi bei der Berechnung von p(zul) zurückzukommen.
Was ist denn jetzt der Unterschied zwischen einer schwellenden und einer wechselnden Beanspruchung?

propagandapanda
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von propagandapanda » 11.02.2009 15:29

zu 1.:

warum berechnet man das K1 nur für die welle und nicht für alle 3 werkstoffe?

und warum nimmt man außer bei der biegung die werte für sigma in klammern?

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Mytho
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Mytho » 11.02.2009 16:13

@Skywalker:
zu 2.: Du schaust dir Uk(48*10^(-6)m) an und dann in die Tabelle für welchen "Kleinbuchstaben" du über den Wert Uk kommst, hier u mit +70*10^(-6)m. Als nächstes schauste dir dein Ug (105,9*10^(-6)m) und suchst dir die nächst kleinere Toleranz darunter, hier ist das u7 mit einem maximalen Wert von 95*10^(-6)m. Man könnte auch sagen die Toleranz muss zwischen Uk und Ug liegen.

zu 5.: hab das gleiche gerechnet wie du komme auch auf tau(tFK)=554,3 N/mm^2

zum Phi:Ich vermute das schwellende Belastung wie in unserem Bsp. Schwankungen(+-20%) sind. Und wechselnde wenn sich die Drehrichtung der Welle ändern würde.

@propagandapanda: zu1.:
- ich hab für jedes Teil das K1 seperat berechnet
- in der Aufgabenstellung steht die Stähle sind vergütet (C45 und C60) also muss man die Werte nehmen die nicht in Klammern stehen

propagandapanda
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von propagandapanda » 11.02.2009 16:25

gut aber in der pdf- lösung wurde K1 nur einmal berechnet.. wasn nu risch?

das mit dem vergüteten und normalgeglühten war mein denkfehler.. also imme rdie werte nehmen die nicht in den klammern stehen.. dann wäre das in der lösung auch falsch oder?

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Mytho
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Mytho » 11.02.2009 16:43

Die Lösung stammte aus diesem Threat war aber noch nicht 100% richtig ein paar kleine Fehler sind noch drin gewesen. Am besten schauste mal weiter oben was wir noch zu JanStres Lösung diskutiert haben.

Skywalker89
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von Skywalker89 » 11.02.2009 17:01

zu den k1:
man muss schon immer k1 berechnen, nur ist k1 manchmal 1, also kann es weggelassen werden. Wenn du mal in die Tabelle guckst, ist k1 unter nem bestimmten Durchmesser des Werkstücks =1. Die Passfeder ist klein, die fällt da drunter. Bei der Nabe ist das so ne Sache, die ist ja innen hohl, ist also quasi ein hohlzylinder. Ich würde mal sagen, dass man da den Durchmesser der Wand als Nenndurchmesser nimmt, und der fällt dann auch unter d<16mm bei Vergütungsstählen -> k1=1.
Ich weiß natürlich nicht, wie so ne Nabe gefertigt wird, wenn sie zuerst als ein vollzylinder gegossen wird o.ä. und dann beispielsweise hohl gefräst, dann müsste man eigentlich den Durchmesser des Vollzylinders nehmen. Und dann gäbe es in den meisten Fällen auch ein k1 der Nabe.

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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von propagandapanda » 11.02.2009 20:01

gibts zu 6. nen lösungsvorschlag den man gebrauchen kann? wie stellen die sich das vor?

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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von malediction » 11.02.2009 20:29

also wir haben es heut auch noch mal durchgerechnet.

ansich war einiges machbar, aber die 1 c) war mist... da kamen wir auc hauf keinen grünen...

ich werd ma das pdf bei gelegenheit noch mal überarbeiten.

zu der 6 ist ein bild bei den downloads. so müsste das ansich schon stimmen denke ich...
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Re: [ME] Klausur von 2007 1.c)

Beitrag von bartsimpson » 11.02.2009 22:24

hallo zusammen,
so schlecht finde ich die Lösung aus der PDF gar nicht, ich hab unabhängig von euch vor ein paar Tagen gerechnet und für die meisten Werte fast das Gleiche raus (z.B. Tau [tADK] = 111 N/mm^2).

Ich bekomme allerdings auch astronomische Sicherheitswerte raus:
Dauerbruch S [D] = 54, bleibende Verformung S [F] = 25

Diese verdammt hohe Sicherheit gegen Dauerbruch würdet ihr nach eurer Berechnung auch rausbekommen, denn in der Formel (Sicherheit gg. Dauerbruch)

S[D] = Tau[tADK] / Tau[ta]

könnt ihr tatsächlich für Tau[ta] nur die Spannungsampitude einsetzen - das was es hoch und runter schwingt, ohne die Mittelspannung. Hier also 2,04 N/mm^2. Das wird auf der Übersicht zur Wellenberechnung auf der webpage der professur (lehrveranstaltung für die Maschinenbauer) nochmmal deutlich:

http://www.me.tu-dresden.de/lehre/masch ... rsicht.pdf

Kleine weitere Anmerkung noch: In der Übung haben wir die Aufgabe 1.3 berechnet, das waren vergleichbare Wellendurchmesser, Werkstoffe etc. Dort lag auch Torsion vor, aber überlagert mit Biegung. Die Torsion war bei der aufgabe so klein, dass wir sie beim rechnen vernachlässigt haben. Hier in der Klausur gibt es ausschließlich Torsion. Vielleicht erklärt sich so die hohe Sicherheitszahl.

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