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MisterGoetze
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Beitrag von MisterGoetze » 29.07.2016 14:30

Hallo, hier mal einige der 18 Aufgaben der Lehrveranstaltungen "Werkstoffe und Zuverlässigkeit" und "Zuverlässigkeit elektronischer Baugruppen" vom 26.07.2016.
Es gab insgesamt 80 Punkte; es war ein Taschenrechner als Hilfsmittel zugelassen.
  • Nennen Sie die 4 Hauptgruppen von Stoffgruppen, die für die AVT von Bedeutung sind. Nennen Sie die zugehörige Bindungsart und ordnen Sie die Bindungsenergie nach Größe.
  • MIE Potential anhand der Formel erklären und Formelbestandteile benennen (war gegeben).
  • Erklären Sie die kovalente Bindung. Und nennen Sie mind. ein Beispiel.
  • Welche Kristallfehler kennen Sie? Beschreiben Sie anhand diesen den Kristallaufbau und nennen Sie alle Grenzflächenarten.
  • Nennen Sie mind. 4 Oberflächenzustände von alpha-Silizium.
  • In welche Klassen lassen sich Polymere einteilen? Beschreiben Sie grundlegende Unterschiede.
  • Beschreiben Sie das Kirkendall-Voiding.
  • Zeichnen Sie das Spannungs-Dehnungs-Diagramm für einen elastischen und plastischen Werkstoff. Zeichnen Sie außerdem das Spannungs-Dehnungs-Diagramm für einen Normaltyp, einen duktilen Werkstoff und einen spröden Werkstoff.
  • Beschreiben Sie den duktilen Bruch anhand der entsprechenden Phasen. Welche Schlussfolgerungen kann man über die Zuverlässigkeit ziehen, wenn man die Beanspruchungsamplitude sowie Dauer der Belastung in Betracht zieht?
  • Was ist Zuverlässigkeit? Zeichnen Sie die Badewannenkurve und beschreiben Sie die entsprechenden Phasen. Erklären Sie außerdem die Parameter alpha, Theta, b, lambda.
  • Sie sollen die Gefügestruktur eines Lotkontaktes untersuchen. Welche Analysemethode verwenden Sie? Welche weiteren Möglichkeiten gäbe es? Wie können Sie die Legierungszusammensetzung ermitteln? Nennen Sie mindestens 2 Verfahren, um das Gitter zu charakterisieren und nennen Sie mindestens einen Vor- und Nachteil für jeden Verfahren.
  • Erklären Sie das wie das EDX funktioniert.
  • Welche Domänen/Bereiche sind die "Eingaben" einer FEM? Wofür wird die FEM genutzt (mind. 3 Stichpunkte)? Aus welchen 3 Phasen besteht die FEM-Analayse?
  • Aus welchen Elementen setzt sich ein Finite-Elemente Modell zusammen?
  • Prüfverfahren der AVT lassen sich in 2 Klassen einteilen. Nennen Sie diese und nennen Sie mind. 2 Beispiele. Die zfP lassen sich außerdem unterteilen - worin?
  • Eine Frage zu Erholung/Rekristallisation (+Erklärung).
  • Eine Berechnung zu Weibull. Es war N_f, sowie der b-Parameter gegeben. Man sollte 3 Lote gegenüberstellen und bestimmen, welches der Lote die höchste char. Lebensdauer hat.
Anmerkung: Trotz sehr ausführlicher Behandlung in der Vorlesung kam nichts zu Phasendiagrammen dran!
Für Anmerkungen und Ergänzungen bin ich jederzeit offen!

Alles in allem aber eine sehr faire Klausur, da vornweg schon ein Großteil der wirklich wichtigen Sachen bekannt waren.
Am Anfang ist es immer gut, nicht der Letzte zu sein. - LeCrocodile

NordMannTanne
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Re: Klausuren

Beitrag von NordMannTanne » 25.07.2017 13:46

Bei der heutigen Klausur am 25.07.2017 kamen jeweils 8 Fragen zu beiden Vorlesungen, Teil 1 Zuverlässigkeit elektronischer Baugruppen, Teil 2 Werkstoffe und Zuverlässigkeit.
Ich erinnere mich noch an:
Teil 1:
Neue Aufbau- und Verbindungstechniken nennen, Vor- und Nachteile beschreiben.
Vorraussetzungen für die Verfahrens- und technische Zuverlässigkeit erläutern.
Folgen der Miniaturisierung auf die Stabilität von Grenzflächen erklären.
Neue Aufbau- und Verbdindungstechnologien für Hochtemperaturelektronik nennen (und erklären glaube ich).
Bestandteile Lotpaste und deren Funktionen.
Welche 4 Elemente haben Einfluss auf die Zuverlässigkeit elektronischer Baugruppen und wie kann man diese positiv nutzen.
Verbessungungen für kohäsive Bindungen erläutern (nicht ganz sicher).

Teil 2:
Mie-Potential erklären, Formel erklären und Parameter benennen.
Korngrenzen erklären mit zugehörigen Kristallfehlern.
Polymere einteilen und Eigenschaften benennen.
Kovalente Bindung erklären und Eigenschaften erklären.
Kirkendall-Voiding erklären und dessen Auswirkungen.
Ausfall-/Überlebenswahrscheinlichkeit von Geräten bestimmen (ähnlich wie letzte Folien Kapitel 7).
Spannungs-Dehnungs-Diagramme zeichen wie in der vorherigen Klausur.
Rissbilbungen erklären und Rissphasen erklären.

Alles in allem war Teil 2 sehr angenehm, da man gut dafür lernen konnte und mit dem Verständnis aus den Vorlesungen arbeiten konnte. Teil 1 war meiner Meinung nach deutlich schwieriger, da er erstens sehr allgemeine Fragen hatte und die Folien einen weniger darauf vorbereitet haben.

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Nordlicht
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Re: Klausuren

Beitrag von Nordlicht » 25.07.2017 21:24

Gleiche Klausur ebenfalls zusammengefasst :D :

Albrecht-Fragen:

(zu einigen Fragen gab es ein paar gute Diagramm im Vorlesungsskript,
welches ansonsten jedoch einigermaßen unstrukturiert und überladen war)

• Auswirkung der Miniaturisierung auf die Stabilität der Grenzflächen
• Zusammensetzung und Aufgabe der Bestandteile von Lötpaste
• 3 moderne Technologien der AVT und jeweils einen Vor- und Nachteil nennen
• Verbesserungsverfahren für kohäsive Verbindungstechnologien nennen
• 4 Einflussfaktoren auf Zuverlässigkeit & Möglichkeiten für positiven Einfluss auf Zuverlässigkeit
• Voraussetzungen für Zuverlässigkeit nennen
• Bennen sie Modelle der Lebendsauerabschätzung
• AVT-Technologien in Hochtemperaturanwendungen nennen

Bock-Fragen:

(Fair gestellte Frage und mit Vorlesung und Skript gut lösbar. Plus für gutes Skript )

• Mie-Potential anhand der Formel erkläre. Abstoßende und anziehende Kraft in Diagramm einzeichnen. a0 erklären
• Diagramm für elastisches und plastisches sowie duktil, elastisches und normales Material zeichnen
• Kovalente Bindung erklären. 3 Eigenschaften und 1 Materialbeispiel nennen
• Phasen des Bruches erklären und skizzieren, Auswirkung der unterschiedlichen Stress-Amplituden auf Rissausbreitung nennen/zeichnen und 2 Erkenntnisse daraus ableiten
• Kirkendall-Voids und deren Auswirkungen auf Lotkontakte erklären
• 3 Arten von Polymeren und deren typische Eigenschaften nennen
• Korngrenzen erklären, 4 von 6 Abweichungen zu normalen Kristallaufbau an Korngrenzen nennen. Beide andere Grenzflächenarten nennen.
• Rechnung zu MTBF jeweils eine Überlebens- und eine Ausfallwahrscheinlichkeit wie im Skript-Beispiel (Skizze und Formel waren gegeben)

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