Registrierungsbeschränkung

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LNx
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Registrierungsbeschränkung

Beitrag von LNx » 09.05.2008 18:27

Moin,

was haltet ihr davon eine Registrierung im Forum nur mit einer TU-Mailadresse zu gestatten? Damit müsste dann auch das Thema Bots erledigt sein.

http://www.phpbb.de/viewtopic.php?p=216817

Studenten und Gäste erhalten mailadressen in der Form
loginname@mail.zih.tu-dresden.de und
vorname.nachname[n]@mailbox.tu-dresden.de

loginname müsste für Studenten s[nummer] sein.
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rumsbums
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von rumsbums » 09.05.2008 18:54

Sonst geht's noch? :|
Wie wär's, wenn wir auch gleich noch Anschrift und Post-Ident fordern?

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MrGroover
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von MrGroover » 09.05.2008 19:26

Die Idee wird über kurz oder lang so oder etwas anders umgesetzt. Das hat den Vorteil, dass dann die Sachen nur noch für TU-Studenten zugänglich sind. Wir hatten ja im alten Forum mal die Bitte bekommen, das Passwort von einem Prof zu entfernen.

Zum Thema so oder etwas anders: Die Modifikation, dass nur TUD-Mailadressen akzeptiert werden ist ein Einzeiler, und auch die rabiateste Methode. Außerdem hätte die den Nachteil, dass sich alle nochmal anmelden dürfen.
Ich denke eher an eine Modifikation, dass nur Leute, die eine TUD-Mailadresse eingetragen haben, vollen Zugriff auf alles bekommen.

Die sXYZABCD-Adresse enthält zwar den Login, allerdings ist das bei vielen anderen e-Mailadressen auch so, dass man sich mit die vollständige Adresse der Login ist. Die Variante mit Vorname.Nachname@mailbox.tu-dresden.de muss nicht verwendet werden, somit wird keiner gezwungen, seinen Namen preis zu geben. Die s-Nummer dient auch nur der Identifikation bei ZIH-Diensten oder beim LSK, ansonsten kann man da keine Prüf-IDs mit rausbekommen, noch Noten.

[edit]Grad mal auf den Link von LNx geklickt... Das geht fast ausschließlich über die Standardfunktionalität von phpBB, steht dort aber nicht drin, da muss eigentlich nix am Quellcode gehackt werden, zumindest nicht an dem des Forums. Ich werde das mal soweit vorbereiten...[/edit]

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von LNx » 10.05.2008 10:40

Das verlinkte Thema is ja auch schon von 2003 wenn ich nicht irre, war nurmal zur Verdeutlichung.

Die Beste Lösung wäre aus meiner Sicht ein Mod, der die Mailadresse nicht speichert sondern nur einen Validierungslink versendet und die Adresse dann wieder "vergisst".

Und je nach Aufbau der Mailadresse könnte man dann weitere Lese und Schreibrechte vergeben, bzw. die Profile eindeutig kennzeichnen.

Da ich nicht wirklich Ahnung von der Boardsoftware habe, begnüge ich mich mal damit unbeliebte Vorschläge zu machen.
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Frankynstone » 10.05.2008 22:22

Das wäre dann exakt das zweite Mal, dass ich meine TU-Adresse überhaupt nutze. Wenn es nur zur ersten Anmeldung erforderlich ist (E-Mail bekommen, Link anklicken, registriert sein), finde ich es noch akzeptabel.

Bedenkt, die Anmeldung im Forum darf nich zu kompliziert werden, sonst kommen keine neuen Mitglieder mehr. Ich schreibe in diversen Foren und bin einiges gewöhnt, andere halt nicht.
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Huskypaw » 13.05.2008 08:06

Hallo,

etwas derartiges halte ich für schlichtweg asozial. Falls soetwas eingerichtet werden sollte, muss sichergestellt werden, dass ein offen zugänglicher Spiegel mit Dateien und Artikeln für alle ohne TU-Mailadresse zugänglich ist. Weiterhin hat nicht jeder Lust hier seine TU-Mailadresse einzugeben - manche nutzen sie erst gar nicht!

Hat die TU hier irgendwas zu verbergen, ist ihr was peinlich, gibt es da irgendetwas zu schämen für, oder warum soll dies nun eine geschlossene Gesellschaft werden? Was überhaupt wird sein, wenn ich mal keine TU-Mailadresse mehr besitze? Plötzlich ausgeschlossen von jeglicher Diskussion?

Was ist mit Menschen, die sich in diesem Forum überhaupt erst informieren wollen, ob das Studium etwas für sie wäre? Oder für welche Richtung sie sich entscheiden wollen? Haben nicht alle Menschen das Recht auf freien Informationszugang?

Gibt es denn zB Copyrights an der Beschreibung von PN-Übergängen? Dann wahrscheinlich auch bald für e-Funktionen!

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Morpheus » 13.05.2008 10:09

ich denke nicht, dass es hier um eine beschränkung des forums geht bzw. hoffe ich das nicht.
das forum sollte für jeden offen bleiben, ob nun student oder nicht.
bei den datein kann man sich streiten. es gibt einige sachen, wie z.b. TI programme, die von usern des forums für andere geschrieben worden sind. die sollte man nicht nur tu mitgliedern zur verfügung stellen.
auch scripte, die von netten studenten für andere studenten erstellt worden, sollten nicht beschränkt werden.

was jetzt aber offizielle scripte angeht, wie z.b. elektr. Baulemente und Mikroelektronik, da kann man sich streiten, ob die für jeden zugänglich sein sollten, weil eigentlich sind die nur für die studenten, die die vorlesung besuchen, sonst hätte man auch nicht das passwort (mundpropaganda mal ausgeschlossen, wobei wir ja eigentlich zugangsdaten nicht weitergeben sollen).
eine beschränkung hier einzuführen finde ich gar nicht mal so schlecht, weil die sachen eben nur für tu-internen gebrauch gedacht sind und bevor es wieder wegen so ner sache ärger gibt, sollte man es sich wirklich überlegen.

was einen pn-übergang anbelangt oder ne e funktion --> da braucht man kein uni-script sondern googelt, wikipediat oder geht in die nächste bibliothek und liest dort ein gutes buch (was vllt besser als das script ist) und wer dazu zu faul ist, der braucht sich auch nicht mit dem thema beschäftigen
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Hans Oberlander » 13.05.2008 11:02

Keiner redet von einer Registrierungsbeschränkung. Das war nur ein Vorschlag eines Mitglieds hier.

Die einzige Zugriffsbeschränkungen für nicht registrierte Benutzer sind folgende:

Sehen keine Dateianhänge
Sehen die Foren für Internet-Links (wo auch logins und pws drinn stehen) nicht

Das wars. Weitere Beschränkungen wird es nicht geben

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Frankynstone » 13.05.2008 16:50

Klingt vernünftig.
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von LNx » 13.05.2008 18:50

Huskypaw hat geschrieben:Weiterhin hat nicht jeder Lust hier seine TU-Mailadresse einzugeben - manche nutzen sie erst gar nicht!
Nunja, wenn ich mich richtig erinnere, sollte man in jedem Fall eine Weiterleitung auf eine genutzte Mailadresse einrichten, da über die TU-Adresse hin und wieder Informationen verteilt werden...
Huskypaw hat geschrieben: Hat die TU hier irgendwas zu verbergen, ist ihr was peinlich, gibt es da irgendetwas zu schämen für, oder warum soll dies nun eine geschlossene Gesellschaft werden?
Dieses Forum hat nichts mit der Technischen Universität Dresden zu tun. Es ist allein eine Plattform von Studenten / ehemaligen Studenten der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dresden für Studenten / ehemalige Studenten der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Dresden.

Von daher halte ich es schon für wichtig eine eindeutige Idenfikation des aktiven Studenten nicht als sondern einfach als Status vorzunehmen. Wie man diese Informationen dann nutzt, ist eine andere Frage.

Sollten z.B. Diskussionen über Praktikumsversuche und Antestate für alle zugänglich sein, oder vielleicht doch nur für Studenten? Genauso die Bilder von schlafenden Studenten, willst du wirklich, dass jeder ein Bild von dir sehen kann, wie du in ET3 schläfst?

Und es gibt jede Menge Copyrights. So z.B. an Skripten. Die liegen jeweils beim Ersteller. Bei Vorlesungsmitschriften liegen sie damit glaube ich beim Mitschreibenden, bei Skripten vom Professor beim Professor / Lehrstuhl. Bei allem was du an der TU bekommst, kannst du davon ausgehen, das du nur eingeschränkte Nutzungsrechte hast, und nicht das Recht diese Dinge aktiv zu verbreiten oder öffentlich zugänglich zu machen.

Die ganze Sache ist solange unkritisch wie sich niemand daran stört, aber die Zeit ist jetzt möglicherweise vorbei, es ist also aus meiner Sicht legitim eine Diskussion über neue Konzepte anzuregen.
Und eine Einschränkung des Zugriffs auf bestimmte Inhalte des Forums, derart dass nur an der Technischen Universität Dresden immatrikulierte Studenten Zugriff erhalten, könnte die Kooperationsbereitschaft der Professoren erhöhen.

Eine generelle Registrierungsbeschränkung ist aus meiner Sicht nicht optimal, eine eindeutige Zuordnung zu Nutzergruppen ist wesentlich besser. Wenn das aber nicht mit vertretbarem Aufwand realisiert werden kann, muss man auch die andere Variante prüfen.
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Huskypaw » 13.05.2008 20:16

Ja hallo noch einmal,

wenn dieses Forum nichts mit der TU zu tun hat möchte ich gerne einige Fragen von dir beantwortet haben:
1. Wo studieren wir alle
2. Wo haben Ehemalige studiert
3. Von welcher Institution stammen die ganzen Aufgabenstellungen, Dateien, Eingangstests
4. Wie kann man einen Vorschlag unterbreiten, die Nutzung lediglich auf Menschen mit TU-Mailadresse einzurichten, gleichzeitig jedoch etwas wie "dieses Forum hat nichts mit der TU zu tun" von sich geben

Verzeihung, wie meinst du das mit Kooperationsbereitschaft der Professoren? Von Professoren oder Dozenten habe ich bisher quasi gar nichts gesehen, erhalten usw. usf.

Das wird es auch in Zukunft nicht geben: Protokolle, Eingangstests, alte Klausuren, ob mitgepinselt oder nicht stammen alle nicht von Professoren oder Dozenten (bis auf eine große Ausnahme: Mr T) idR und werden es in Zukunft auch nicht sein. Um dieses Material muss gekämpft werden - wofür zB der Fachschaftsrat nicht in der Lage zu sein scheint.

Was hat das Forum eigentlich mit Kooperation bezüglich der Professoren zu tun? Es hat mit den Professoren in diesem Sinne nichts zu tun und wird von Studenten unabhängig und frei wie man so schön auf Neudeutsch sag gemanagt.

Genau diese Freiheit versuchen Menschen wie du zu zerstören, übrigens hat Barack Obama gewonnen.


post scriptum:
Ach ja, Vorlesungen werden vor teils mehr als 100 Personen gehalten, dies ist wohl kaum ein geschlossener Kreis und somit eine öffentliche Vorführung (wie in Radio & TV), womit man Verbreitungsinhalte an diesen Inhalten besitzt. Dies ist auch sehr wichtig dass es weiterhin gefördert und noch gestärkt und ausgebaut wird, damit das Wissen in Deutschland nicht bloß einem exklusiven den Bezug nach unten verlorenen Kreis angehört.
Zuletzt geändert von Huskypaw am 14.05.2008 10:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von MrGroover » 13.05.2008 20:51

Tobias, Obama oder stormbreaker oder was sonst noch, hast du deinen alten Account nicht wieder gefunden? Eine Mail an mich hätte gereicht, falls es Probleme gibt...

Copyright gibt es in Deutschland nicht, bei uns ist das, was dem Copyright am nächsten kommt, das Urheberrecht. So oder so ähnlich findet man den Satz auch bei Wikipedia...

Die Zugangsbeschränkung wird nicht für das Forum allgemein kommen, zumindest ist das aktuell nicht geplant. Ob die TU-Adresse genutzt wird oder nicht, ist mir in dem Punkt egal. Jeder Student hat sie und jeder kann von überall mit Internetanschluss darauf zugreifen. Übrigens bieter der Mailaccount 300MB Speicherplatz (20MB ist Vergangenheit) und POP3 und IMAP Zugriff. Zudem ist die Weboberfläche frei von Werbung. Das sind Punkte, die man bei so manchem kostenlosen e-Mail Dienstanbieter vermisst oder erkaufen muss. Der Zugriff erfolgt z.B. über https://mail.zih.tu-dresden.de/horde/ (https bietet auch nicht jeder Provider kostenlos an). So schlecht ist die TU Mailadresse nicht.

Die jetzige Planung sieht so aus, dass Leute, die die TU-Adresse angegeben haben und somit als Student oder Mitarbeiter 'verifiziert' sind, Zugriff auf die Dateien, Artikel und Links (da vor allem die Passwörter) haben sollen. Wir hatten den Fall, dass ich ein Prof beschwert hatte, seine Passwörter offen im Internet zu finden. Die Lösung damals sah so aus, dass die PWs in die Links kommen und diese nur noch angemeldeten Nutzern zur Verfügung standen. Der Vorteil lag darin, dass sie via google & Co nicht mehr zu finden waren.

Warum dann jetzt eine Einschränkung? Um zukünftigen Problemen aus dem Weg zu gehen. Ich denke, es geht den Profs, wenn sie für ihre Sachen Passwörter vergeben, weniger darum, Studenten, die der Vorlesung fern bleiben auszugrenzen, sondern eher darum, eigene Ausarbeitungen zu schützen, bzw. nicht in der Öffentlichkeit erkennen geben zu wollen, was sie in welchem Maße kopiert haben.

Ich habe mir das eigentlich so gedacht, dass ich ein Skript laufen lasse, welches einmal am Tag (anfangs evtl. häufiger) die Datenbank nach TU-Adressen absucht und die Leute dann einer Gruppe zuordnet. Das Skript soll aber auf der anderen Seite nicht nach Mitgliedern in der Gruppe suchen und schauen, ob die noch ihre TU-Mailadresse angegeben haben. Im Klartext heißt das, dass die TU-Mailadresse hier im Forum nur max 24h benötigt wird und auch nur einmal genutzt werden muss, um den Aktivierungslink zu klicken. Wenn das Skript durch ist, kann die Adresse wieder geändert werden, ihr bleibt trotzdem Mitglied in der Gruppe.

Und T. Braun, hast du schon mal Versucht, eine DIN-Norm, ein IEEE-Paper oder Sachen von der ITU zu bekommen? Wenn man nicht gerade in irgend einem Verband ist (der sicherlich auch nicht für jeden offen ist), dann muss man sich die Sachen sehr teuer erkaufen. Die IEEE-Paper bekommt man als Student auch nur, weil die SLUB einen Zugang hat.

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Hans Oberlander » 13.05.2008 20:54

Warum dann jetzt eine Einschränkung? Um zukünftigen Problemen aus dem Weg zu gehen. Ich denke, es geht den Profs, wenn sie für ihre Sachen Passwörter vergeben, weniger darum, Studenten, die der Vorlesung fern bleiben auszugrenzen, sondern eher darum, eigene Ausarbeitungen zu schützen, bzw. nicht in der Öffentlichkeit erkennen geben zu wollen, was sie in welchem Maße kopiert haben
Volle Zustimmung,


Du hast ne PN

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von LNx » 14.05.2008 08:05

http://www.jurpc.de/aufsatz/19990069.htm
Fall 4: Student S ist Mitglied der Fachschaft. Da die Vorlesung von Professor P zwar sehr gut ist, er aber weder ein Skriptum herausgibt noch Aufsätze zu dem Thema schreibt, möchte Student S auf der Web-Site der Fachschaft im Interesse seiner Kommilitonen seine eigene Mitschrift aus der Vorlesung veröffentlichen. Ist dies ohne Rücksprache mit Professor P zulässig?

Student S muß Professor P aus mehreren Gründen um seine Zustimmung bitten.(28) Die Vorlesung als solche ist eine Rede, ein Unterfall des Sprachwerks (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 UrhG). Daß sie den erforderlichen Grad an schöpferischer Eigentümlichkeit erreicht, sei im folgenden unterstellt (§ 2 Abs. 2 UrhG). Inhaber des Urheberrechts ist der Dozent (§ 7 UrhG). Ihm stehen alle urheberrechtlichen Befugnisse originär zu (§§ 11ff. UrhG).(29) Sofern das Skriptum nicht lediglich einer geschlossenen Nutzergruppe an der Universität und damit der Öffentlichkeit i.S.v. § 15 Abs. 3 UrhG zur Verfügung gestellt werden soll, ist das Recht betroffen, digital gespeicherte Werke der Öffentlichkeit auf Abruf zu übermitteln, ein Unterfall des Rechts der öffentlichen Wiedergabe gemäß § 15 Abs. 2 UrhG.(30) Ein klassisches Problem des Hochschulurheberrechts ist die Frage, ob in einem solchen Fall auch das Veröffentlichungsrecht verletzt ist.(31) Gemäß § 12 Abs. 1 UrhG hat der Urheber das Recht zu bestimmen, ob und wie sein Werk zu veröffentlichen ist. Soweit es sich nicht um eine wörtliche Mitschrift handelt, greift § 12 Abs. 2 UrhG ein. Danach ist es dem Urheber vorbehalten, den Inhalt seines Werkes öffentlich mitzuteilen oder zu beschreiben, solange weder das Werk noch der wesentliche Inhalt oder eine Beschreibung des Werkes mit seiner Zustimmung veröffentlicht ist. Ein Text, der im Rahmen einer Hochschulvorlesung vorgetragen wird, ist allerdings noch nicht veröffentlicht. Ein Werk ist gemäß § 6 Abs. 1 UrhG veröffentlicht, wenn es mit Zustimmung des Berechtigten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist. Die Definition des Begriffs der Öffentlichkeit ist umstritten. Gemäß § 15 Abs. 3 UrhG ist die Wiedergabe eines Werkes öffentlich, wenn sie für eine Mehrzahl von Personen bestimmt ist, es sei denn, daß zum einen der Kreis dieser Personen bestimmt abgegrenzt ist und sie zum anderen durch gegenseitige Beziehungen oder durch Beziehung zum Veranstalter persönlich untereinander verbunden sind. Der Kreis der Hörer ist dadurch abgegrenzt, daß offiziell zu den Veranstaltungen lediglich immatrikulierte Studierende zugelassen sind und erfahrungsgemäß auch rein tatsächlich keine anderen Personen teilnehmen. Etwas anderes gilt selbstverständlich für öffentliche Veranstaltungen, beispielsweise am "dies academicus". Die neben der Abgrenzung zum Ausschluß der Öffentlichkeit erforderliche innere Verbindung besteht im Verhältnis von Lehrern und Schülern ebenso wie zwischen Hochschullehrern und Studierenden nach überwiegender Ansicht jedenfalls insoweit, als es sich nicht um eine unüberschaubare Massenveranstaltung handelt. Die üblichen Hochschulveranstaltungen, vor allem Vorlesungen, werden allerdings als öffentlich angesehen.(32) Aber auch in diesen Fällen verbleibt das Veröffentlichungsrecht beim Dozenten. Die überwiegende Ansicht legt den Öffentlichkeitsbegriff in § 6 Abs. 1 UrhG abweichend vom Öffentlichkeitsbegriff des § 15 Abs. 3 UrhG aus. Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht ist das Werk erst dann, wenn theoretisch jedermann Kenntnis von ihm nehmen kann.(33) Das ist bei Hochschulvorlesungen aber regelmäßig nicht der Fall.(34) Mit dem Mitschreiben und dem Upload auf den Server wird das Werk vervielfältigt (§ 16 UrhG). Das Mitschreiben in der Vorlesung ist selbstverständlich zulässig, da es zum wissenschaftlichen Gebrauch geschieht (§ 53 Abs. 2 Nr. 1 UrhG). Die Vervielfältigungsstücke dürfen aber gemäß § 53 Abs. 6 S. 1 UrhG weder verbreitet noch zu öffentlichen Wiedergaben benutzt werden. Eine nachträgliche Änderung des Vervielfältigungszweck ist unzulässig.(35) Der Upload auf den Server ist daher nicht gestattet. Abs. 11

Exkurs: Die Aufnahme der Vorlesung (eines öffentlichen Vortrags) auf Bild- oder Tonträger ist nach § 53 Abs. 7 UrhG unzulässig. Bei Bildaufnahmen ist zudem das Recht am eigenen Bild als besondere Ausformung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts zu beachten: Gemäß § 22 KUG dürfen - abgesehen von den Ausnahmen der §§ 23f. KUG - Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet werden. Bereits für die Herstellung der Aufnahmen ist dabei die Einwilligung des Aufgenommenen erforderlich. Sowohl für Tonband- als auch für Videoaufnahmen bedarf es daher der Zustimmung des Betroffenen, selbst wenn sie zu privaten Zwecken erfolgen. Enthält die veröffentlichte Mitschrift fehlerhafte Aussagen, so ist im übrigen das Allgemeine Persönlichkeitsrecht des Vortragenden verletzt.(36)
http://www.charite.de/elearning/ges_ber ... ht_faq.htm
Ich habe über die Jahre viele Bilder und Illustrationen gesammelt, von denen ich nicht mehr weiß, wo sie her sind. Darf ich diese in Blackboard Kursen verwenden?

Die einzelnen Bilder und Illustrationen können Gegenstand fremder Urheberrechte sein. Dem jeweiligen Urheber steht das ausschließliche Recht zur Verwertung seines Werkes zu, § 15 Abs. 1 UrhG. Soweit man die Bilder und Illustrationen zur weiteren Verwendung im Blackboard Kurs einscannt und speichert, ist dies eine Vervielfältigung im Sinne von § 16 UrhG. Die Bereitstellung der gescannten Bilder erfüllt dann die Voraussetzungen der öffentlichen Zugänglichmachung nach § 19a UrhG. An dieser Öffentlichkeit ändert sich nichts dadurch, dass nur die Kursteilnehmer Zugang zu den Bildern und Illustrationen haben sollen. In diesem Zusammenhang können aber einerseits das Zitatrecht und andererseits auch das Hochschulprivileg des § 52a UrhG relevant werden. Für den Hochschulbereich besteht die Ausnahmeregelung des § 52a UrhG. Sie lässt das öffentliche Zugänglichmachen von Teilen veröffentlichter Werke sowie von Werken mit geringem Umfang zur Veranschaulichung im Unterricht zu. Als Werk geringen Umfangs wird man auch einzelne Bilder oder Photos eines fremden Urhebers ansehen können. Der Zugang zur Lernplattform muss aber auf die Veranstaltungsteilnehmer begrenzt werden. Andernfalls greift das Hochschulprivileg des § 52a UrhG nicht ein. Das Hochschulprivileg fordert die Angabe der Quelle einschließlich des Namens des Autors, allerdings mit der Einschränkung, dass diese Angabe entbehrlich ist, wenn die Quellenangabe nicht möglich ist, was hier der Fall sein dürfte.

Zu beachten ist weiter, dass im Rahmen des Hochschulprivilegs für die öffentliche Zugänglichmachung eine angemessene Vergütung zu zahlen ist, die auch von einer Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden kann (§ 52a Abs. 4 UrhG).
1. Ich muss mich korrigieren, auch selbsterstellte Vorlesungsmitschriften sind durch das Urheberrecht der Professoren geschützt.
2. Die Begrenzung des Nutzerkreises ist aus meiner Sicht notwendig damit das Hochschulprivileg des § 52a UrhG greifen kann.
Huskypaw hat geschrieben:Ja hallo noch einmal,

wenn dieses Forum nichts mit der TU zu tun hat möchte ich gerne einige Fragen von dir beantwortet haben:
1. Wo studieren wir alle
2. Wo haben Ehemalige studiert
3. Von welcher Institution stammen die ganzen Aufgabenstellungen, Dateien, Eingangstests
4. Wie kann man einen Vorschlag unterbreiten, die Nutzung lediglich auf Menschen mit TU-Mailadresse einzurichten, gleichzeitig jedoch etwas wie "dieses Forum hat nichts mit der TU zu tun" von sich geben
1. Ich studiere an der Technischen Universität Dresden, ob und wo du studierst weiß ich nicht.
2. weiß ich nicht
3. Institution, keine Ahnung. Im Zweifelsfall wurden sie von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Technischen Universität Dresden im Rahmen ihrer Dienstpflichten erstellt. Die Nutzungsrechte dürften bei den Lehrstühlen oder bei der Technischen Universität Dresden liegen, so genau weiß ich das nicht.
4. Mein eigentlicher Vorschlag sieht vor die Nutzung auf Studenten der Technischen Universität Dresden zu beschränken. Das Forum selbst ist nicht durch die Technische Universität oder eine ihrer Fakultäten authorisiert, betreut oder in technischer oder finanzieller Hinsicht unterstützt. Es ist ohne Genehmigung nicht zulässig die eingetragenen Marken der Technischen Universität Dresden zu nutzen. TUD ist eine eingetragene Wortmarke der Technischen Universität Dresden. Die Annahme, die Genehmigung wäre "stillschweigend" mit der Immatrikulation erfolgt, scheint nicht zuzutreffen.

... so hab jetzt erstmal keine Zeit mehr...
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Huskypaw » 14.05.2008 08:57

Ich hingegen sehe all' dies nicht ein und habe auch nicht vor mich dem zu beugen, ich habe viele Bücher von Professoren und Dozenten original gekauft, mitunter an Kosten 70 - 80€ und denke an einen frei zugänglichen, ordentlich sortierten Datei- und Artikelspiegel für meine Mitmenschen.

Statt einen Check auf TU-Mailadresse laufen zu lassen, könnte man auch schlicht und ergreifend zB das Skript in PDF-Form von M. Schroeter aus dem Sortiment herausnehmen.

Ach ja, und Mails habe ich mehrfach an Herrn Schmidt geschrieben, der hat dann was versucht, ich schrieb ihm: Es geht immer noch nicht, danach kam keine Antwort mehr, also habe ich mir einen neuen Account erstellt.

Zu 4. meines Vorredners: Hier befindet sich auch kein Logo, welches mir ehrlich gesagt scheißegal ist. Trotz Allem wird man wohl auf die TU Dresden hinweisen können, mit Sicherheit rechtlich legal - jedoch ohne Verwendung des Logos.

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Frankynstone » 14.05.2008 11:56

Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass Wissen kostenlos und uneingeschränkt verfügbar sein muss. Wissen zugangszubeschränken führt zu Volksverblödung, beweise liefert RTL täglich.

Aber so lange kaum jemand www.open-access.net kennt und alle Professoren "Knebelverträge" bei den Verlagen unterschreiben, wird es problematisch bleiben, deren Inhalte frei zugänglich zu präsentieren. Da Professoren oft genug Vorlesung und Buch inhaltlich vollkommen identisch gestalten, teilweise sogar im Wortlaut auflegen oder anschreiben, gelingt keine Unterscheidung zwischen Vorlesung und Buch.

Die Situation ist verzwickt, lässt sich aber mit einfachen Mitteln etwas entschärfen.
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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Huskypaw » 14.05.2008 14:15

Und ich sage die Universitäten sind vom Volk bezahlt und staatliche Organisationen. Wer an einer Universität, lehrt im Auftrag des Staates - das Volk ist der Staat - das Volk, für welche dieses gezahlt hat und zahlt und die Universitäten auch da sind. Universitäten sind keine kommerziellen Gebilde, sondern vom Allgemeingut bezahlt um für das Allgemeinwohl - in diesem Falle Bildung - zu sorgen.

Genau aus diesem Grunde sind die Mitschriften, Aufgabenstellungen, Eingangstestate, Anmerkungen, Skripte usw. usf. jedem deutschen Bürger frei zugänglich zu machen ohne Barrieren irgendeiner Art einzubauen und auch kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Jeder Bürger dieses Landes hat das Recht auf freien Informationszugang; der Trend geht in Richtung "Kleiner elitärer, wohlsituierter exklusiver Kreis mit ordentlich Kapital im Hintergrund". Die Schere zwischen Arm und Reich, gebildet und ungebildet soll immer weiter aufklaffen in unserem Lande, das lass ich nicht zu und werd weiter dagegen ankämpfen!

Wenn wir Studiengebühren nicht weiter zurückrollen und effektiv bekämpfen, dann werden bald nur noch jene Zugang zu solchem Wissen besitzen, welche Geld haben um die Studiengebühren zu bezahlen und sich generell ein Studium leisten können.

Ich sehe nicht ein, dass Menschen, für was sie sowieso schon bezahlt haben nochmals ein kleiner gutsituierter Kreis sich leisten kann, was sich die Masse der Menschen, welche hierfür gezahlt hat dann eben nicht leisten kann.

Dann multipliziert sich Kapital mit Bildung und wir bauen Spiralen in unsere Gesellschaft ein. An all' jene Kräfte sei gesagt: Ficken Sie sich selbst!

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von Hans Oberlander » 14.05.2008 14:30

Wie auch dein Unmut sei. Es gibt Gesetze und Regeln. Wir müssen uns auch dran halten.
Du betreibst diese Seite nicht und musst nicht mit auftretenden Problemen hantieren. Deshalb lass es uns so machen wie wir es denken denn es ist unser (vor allem Thomas sein) Arsch nicht deiner.

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Re: Registrierungsbeschränkung

Beitrag von netAction » 14.05.2008 14:39

Über die Entmachtung von Leistungsträgern zugunsten perspektivloser Studenten könnt ihr euch im Smalltalk weiter unterhalten.

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