Elektronik für Mechatronik

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malediction
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Elektronik für Mechatronik

Beitrag von malediction »

Kann das sein, dass das Fach iwie ziemlich sch... ist?!

Weiß iwer, wieviel Prozent man so ca. zum Bestehen braucht?
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nerdwuermle
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von nerdwuermle »

keine ahnung, aber ich pflichte dir bei
drum'n'bass gigolo goregrind
Tigger
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Tigger »

Hauptsache noch nen thread aufmachen ^^

Jop, is scheiße! Ich hab mal was von 40% gelesen,

War jemand in der Konsultation heute? Ich wollt mich nicht noch mehr verwirren lassen und bin fern geblieben. Hat er was nützliches gesagt?

Grüße,
urxijoker
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von urxijoker »

Hat die Klausuraufgabe vom letzten Jahr vorgerechnet....
download/file.php?id=2023&mode=view

Frage hat sich jemand mal die OPVs da unten auf dem Zettel angesehen. Wäre nett wenn mal jemand Lösungen zum Vergleich postet.
Stan
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Stan »

Angeblich bekommt der Beste eine 1.0 und dann wird prozentual runter gerechnet. Es gibt also keine feste Grenze zum Bestehen. So war es damals bei uns, glaube ich zumindest. Eventuell wurde das auch geändert, man weiß ja nie.
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malediction
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von malediction »

OMG wenn das stimmen würde, dann sind wir ja alle ganz schön plöt....
weil dann hätten einfach ALLE nen leeres blatt abgegeben... damit hätte der beste (und alle andren auch) 0 punkte und damit ne 1,0....


:D :lol: :D :lol: :D :lol: :D :lol: :D

ich glaub kaum, dass das so stimmt...


so und jetzt zur klausur...
was war das denn bitte? die zeit hat für die tausend aufgaben vorn und hinten net gereicht. ich hab in den letzten 2 minuten noch schnell das bode digramm hingektizelt... aber ich glaub das is falsch.
auch richtig dumm war das geblättere... ich hätte den ganzen sch... am liebsten auseinandergruppt!
naja könnte knapp werden...

aber mal ne frage zu den multiple-choice fragen.
es hieß ja (so hat dr. herricht EXTRA noch mal betont) PRO aufgabe richtige antwort +1P und falsche antwort -1P. das heißt also jetzt, dass wenn ich in aufgabe a) 1 richtig und 2 falsch hab, hab ich für a 0 punkte... aber das wirkt sich ja dann nicht auf b aus... oder?!
weil sonst wirds knapp...... :D

naja dann viel spaß bei at allerseits... :cry:


edit:
noch ne frage: weiß jemand wie es mit folgefehlern aussieht? weil man ja iwie überall mit seinen selbst berechneten werten weiterrechnen sollte... und wenn man sich bei a) verrechnet hat, dann sind auch alle andren teilaufgaben falsch.
voll doof gemacht iwie.
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Hans Oberlander
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Hans Oberlander »

Bei einer Teilfrage wo eine Antwort richtig ist:
1 Punkt wenn es richtig ist.
0 Punkte wenn es falsch ist.

Bei einer Teilfrage wo zwei Antworten richtig sind:

2 Punkte wenn die zwei Richtigen angekreuzt sind.
1 Punkt wenn ein richtiges angekreuzt ist und sonst gar kein anderes.
0 Punkte wenn du ein richtiges und ein falsches angekreuzt hast.

(Deshalb sind Klausuren die nur auf Multiple-Choice basieren bei uns auch verboten, zumal ich die Regelung mit den zwei richtigen Antworten auch hohl finde).
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malediction
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von malediction »

und werden da alle teilaufgaben zusammengefasst oder wird jede teilaufgabe einzeln behandelt?

also als bsp:

ich hab in a) 1 richtig und sonst nix und in b) 2 falsch und eins richtig.
heißt das jetzt, dass ich auf die gesamte aufgabe (also a) und b) zusammen) 1 punkt (1 für a) 0 für b)) oder 0 punkte (weil der 2. falsche aus b) den einen richtigen aus a) ausgleicht)?!
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Hans Oberlander
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Hans Oberlander »

malediction hat geschrieben:und werden da alle teilaufgaben zusammengefasst oder wird jede teilaufgabe einzeln behandelt?

also als bsp:

ich hab in a) 1 richtig und sonst nix und in b) 2 falsch und eins richtig.
heißt das jetzt, dass ich auf die gesamte aufgabe (also a) und b) zusammen) 1 punkt (1 für a) 0 für b)) oder 0 punkte (weil der 2. falsche aus b) den einen richtigen aus a) ausgleicht)?!
Jede Frage wird für sich bewertet. Alles andere wäre verboten. Also das was fett markiert ist.
Tigger
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Tigger »

Hans kannst du das irgendwie belegen durch prüfungsordnungen oder so?

kann mich erinnern in Werkstoffe war das auch so mit +1 -1 , da gabs nen armen schlucker der hatte in dem Testat Ssumma sumarum -1en Punkt


hat mich irgendwie nicht gewundert die Klausur... so wie in der weise wie sich das ganze Institut sich um die Studenten kümmert war halt auch die Klausur (Komarov möchte ich hiervon ausnehmen, der hat's drauf) aber wird schon reichen
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Hans Oberlander
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Hans Oberlander »

Dazu gab es sogar mal ein Gerichtsurteil meine ich mich zu erinnern xD

Natürlich wird jede Frage für sich einzeln bewertet. Man hat ja bei zwei Richtigen Fragen schon die Schwierigkeit, das wenn man einen daneben macht, gar keinen zu bekommen. Nur weil es eine Teilaufgabe ist, wird das doch dann nicht mit den anderen "Minuspunkten" verrechnet. Zudem Minuspunkte verboten sind. Also hat man bei jeder Teilaufgabe (= Frage) entweder 0 oder 1 oder 2 Punkte. Aber niemals Minuspunkte. Somit kann auch in der Summe für die Gesamtaufgabe nichts weniger werden. Wenn man Pech hat, hat man halt gar keinen.

Beispiel:

a) Was ergibt 16?
1) (-4)²
2) 4²
3) 3 x 7
4) 5 x 4

b) Was ergibt 9?

1) (-3)²
2) 3²
3) 3 x 7
4) 5 x 4

Hans hat a) 1 und 2 und b) 1 und 2 angekreuzt. Er hat 4 Punkte
Erwin hat a) 1 und 2 und b) 1 angekreuzt. Er hat 3 Punkte
Udo hat a) 1 und 2 und b) 1 und 3 angekreuzt. Er hat 2 Punkte
Robert hat a) 1 und b) 1 und 3 angekreuzt. Er hat 1 Punkt.
Spinnn hat a) 3 und 4 und b) 3 und 4 angekreutzt. Er hat 0 Punkte.
FruF hat a) 1 und 2 und b) 3 und 4 angekreutzt. Er hat 2 Punkte

System klar?
Tigger
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Tigger »

Ich glaub jedem hier ist klar was du meinst... aber es war schlichtweg in der Klausur so vorgegeben, dass du zwar insgesamt auf den Aufgabenblock keine Minuspunkte bekamst, jedoch Fehlantworten richtige Antworten kompensiert haben "Rekombination" sozusagen, Fruf würde nach der Logik vom Herricht sozusagen 0 Punkte auf diesen "Aufgabenblock" kriegen.
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Hans Oberlander
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Hans Oberlander »

Tigger hat geschrieben:Ich glaub jedem hier ist klar was du meinst... aber es war schlichtweg in der Klausur so vorgegeben, dass du zwar insgesamt auf den Aufgabenblock keine Minuspunkte bekamst, jedoch Fehlantworten richtige Antworten kompensiert haben "Rekombination" sozusagen, Fruf würde nach der Logik vom Herricht sozusagen 0 Punkte auf diesen "Aufgabenblock" kriegen.
Dann liegt Dr. Herricht falsch. Teilaufgaben sind getrennt zu bewerten. Wenn ihm das natürlich keiner erzählt und die Leute sich das gefallen lassen, dann müssen die damit leben.
Tigger
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Tigger »

Das hätte ihn sicher sehr beeindruckt, wenn ich das vor der Klausur zu ihm gesagt hätte
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Hans Oberlander
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Hans Oberlander »

Du hast doch noch nach der Klausur Zeit um es ihm oder den Mitarbeitern des Institutes mitzuteilen. Zudem hast du noch einen Prüfungsausschuss, die Studienberatung und das Dekanat ;)

Aber es wird sich sicher wieder keiner finden der das macht, und somit wird es auch für die Folgejahrgänge bleiben xD
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malediction
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von malediction »

also gut zu wissen... ich werd auf jeden fall zur einsicht gehn, dnek ich.
wird glaub ich zeit, dass ma einer in elektronik auf den putz haut.

übrigens währ ich hier im forum auch sehr vorsichtig mit meinen formulierungen (@Tigger), weil hier iwie jeder lehrende "spione" hat...

und manch einer fühlt sich auf den schlips getreten, wenn man im frust etwas nicht ganz freundliches schreibt...
und auch wenn wir in einem land leben, in dem man seine meinung frei äußern darf, kann das schon mal nach hinten los gehen, wenn eine verkettung unglücklicher zustände eintritt...

btw:
man könnte doch mal anfangen, netaction nur noch den studenten der fakultät et/it zugänglich zu machen.
also:
- ohne login kann keiner auch nur etwas lesen
- wer sich neu anmeldet muss einem admin eine kopie des studentenausweises zukommen lassen (dazu bruacht man natürlich vertrauenswürdige admins)
- bestehende mitglieder haben innerhalb einer frist zeit, sich als student zu "identifizieren".

dann wäre man hier "sicherer" ;)
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Hans Oberlander
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Hans Oberlander »

Ich sehe nicht mal ansatzweise ein Problem in Tiggers Äußerungen. So wie es an dem Lehrstuhl mit der Lehre abgeht würde sich meine Freude auch stark in Grenzen halten. Nennt man Meinungsfreiheit. Obwohl es das hier in unserem Bananenstaat nicht wirklich gibt.

Und deine Vorschläge wurden alle schon besprochen und alle abgelehnt ;)
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Tigger »

Ich kann einfach nur jedem raten zur Einsicht zu gehn, nach möglichkeit zum Komarov, es wird bei der Zahl an Studenten sicher welche geben, die wegen diesem Multiplechoice test durchfallen...
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Hans Oberlander
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Hans Oberlander »

Tigger hat geschrieben:Ich kann einfach nur jedem raten zur Einsicht zu gehn, nach möglichkeit zum Komarov, es wird bei der Zahl an Studenten sicher welche geben, die wegen diesem Multiplechoice test durchfallen...
Warst du schonmal bei einer Einsicht vom Komarov? XD
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zwen_zwenson
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von zwen_zwenson »

dann müssen die sich aber sehr beeilen Kamarov verlässt das Institut zum 1. August hat Herricht glaube ich gesagt.

Auf den MC gab es ja glaube 22Pkt. da würde sich die Klausureinsicht auf jeden Fall lohnen. Gibt es das irgendwo schwarz auf weiß das die Aufgaben für sich gewertet werden müssen?
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Hans Oberlander
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von Hans Oberlander »

Nun, geh einfach hin und schau es dir an. Es kann ja nicht sein, das man 20 Aufgaben hat, 10 richtig und 10 falsch und hat 0 Punkte. Ansonsten:
Wie sich Studenten gegen unfaire Noten wehren können

1. Widerspruch
Wer sich in Deutschland gegen eine Entscheidung einer Behörde wehren will, hat immer das Recht zum Widerspruch - und das gilt auch an Universitäten. Ziel ist es, dass eine Hochschule das Verfahren und die Entscheidung einer Prüfung noch einmal unter die Lupe nimmt. Die Klage vor einem Gericht ist erst die zweite Alternative.

2. Vorgehen bei einem Widerspruch
Die Hochschulgesetze der einzelnen Bundesländer legen das Widerspruchsverfahren fest, die Prüfungsordnungen regeln dann die jeweilige Ausgestaltung. Ein Student muss innerhalb eines Monats nach dem Bescheid über die Bewertung Widerspruch einlegen. In einem Schreiben ans Prüfungsamt sollte er dabei klar und sachlich seine Kritikpunkte darlegen, die seiner Ansicht nach eine Neubewertung nötig machen. Dazu eignen sich auch Literaturhinweise, auf die er seine Argumente stützen kann.

3. Erfolgskriterien
Damit ein Widerspruch Erfolg hat, muss eines von vier Kriterien erfüllt sein. Zunächst darf das Verfahren nicht gegen Vorgaben der Prüfungsordnung verstoßen haben. Zweitens darf der Professor nicht von einem falschen Sachverhalt ausgegangen sein, also möglicherweise die Prüfungsarbeit verwechselt haben. Drittens muss er allgemein gültige Bewertungsgrundsätze beachtet haben. Das ist beispielsweise nicht der Fall, wenn alleine Rechtschreibfehler zu einer schlechten Note geführt haben. Zuletzt darf sich ein Prüfer bei der Bewertung nicht von sachfremden Erwägungen leiten lassen - wie beispielsweise das äußere Erscheinungsbild des Prüflings. Bekommt der Student mit seinem Widerspruch Recht, muss ein Prüfer die Klausur noch einmal bewerten. Eine mündliche Prüfung wird hingegen wiederholt.

4. Rüge
Nicht erst die Notenbekanntgabe abwarten sollte jeder, der Unregelmäßigkeiten im Prüfungsablauf bemerkt hat. Das sind alle Mängel, die nichts mit der Bewertung an sich zu tun haben, sondern die Prüfung gestört haben, wie beispielsweise Lärm, Hitze oder Kälte. Möglich sind auch eine unklare Aufgabenstellung, fehlende Hilfsmittel oder ein Fehlverhalten der Prüfer. Entscheidend ist, dass die Einschränkung ausreichend war, die Leistung des Studenten während der Prüfung zu beeinträchtigen.

5. Vorgehen bei einer Rüge
Wichtig bei einer Rüge ist die zeitliche Nähe zur Prüfung. Der Student darf keine Zeit verstreichen lassen: Ihm bleiben gerade einmal zwei Wochen nach dem Prüfungstermin - unabhängig vom Zeitpunkt der Notenbekanntgabe. Die Rüge selbst muss schriftlich beim Prüfungsamt eingehen. Darin erklärt der Student, was und warum er rügt. Sinnvoll ist es, die Mitarbeiter des Prüfungsamtes eine Kopie des Briefes abstempeln zu lassen, um später den Eingang belegen zu können.

6. Klage
Wenn ein Widerspruch abgelehnt worden ist, bleibt der Gang vor ein Gericht als letzte Alternative. Spätestens jetzt empfiehlt es sich, einen Anwalt einzuschalten. Einige Juristen haben sich auf das Prüfungsrecht spezialisiert und können in einem ersten Gespräch schnell die Chancen auf Erfolg beurteilen. Der Anwalt reicht dann eine Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht ein. Die Frist dafür beträgt wie bei einem Widerspruch einen Monat. Ziel kann das nachträgliche Bestehen einer Prüfung, eine Neubewertung oder eine Wiederholung sein.

7. Kosten
Wer sich von einem Anwalt zunächst nur beraten lässt, sollte dafür schon 100 bis 200 Euro an Honorar einplanen. Dabei sollten Studenten beachten, dass der Anwalt ihnen schon die Beantwortung einer E-Mail in Rechnung stellen kann. Richtig teuer wird es, wenn der Jurist dann Klage einreicht. Die Gebühren richten sich dabei nach dem Streitwert, der sich je nach Art der Hochschulprüfung zwischen 5.000 und 15.000 Euro bewegt. Abhängig vom jeweiligen Wert sind die Kosten für den Anwalt, in der Regel erreichen diese 600 bis 2.000 Euro. Im Einzelfall können sie aber auch höher liegen. Bei wem allerdings das ganze Studium von einer erfolgreichen Prüfungsanfechtung abhängt, der sollte eine solche Ausgabe nicht scheuen.
http://www.faz.net/s/Rub244D2E60F0294C4 ... ntent.html
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MotoGP
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von MotoGP »

Hans Oberlander hat geschrieben:
Dann liegt Dr. Herricht falsch. Teilaufgaben sind getrennt zu bewerten. Wenn ihm das natürlich keiner erzählt und die Leute sich das gefallen lassen, dann müssen die damit leben.
Ich kenn das auch nur so das das +-Pkt System für die komplette Aufgabe und nicht pro Teilaufgabe gilt. War zumindest bei Info so glaub ich. Hätte mans vorher gewusst hätt ich ja wenigstens bei jeder n paar Kreuze setzen können. Aber so hab ich nur bei dem was ich wirklich wusste welche gesetzt. Ein Jammer ^^
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von MC Arkatraz »

also dieses wie "wird gezählt Problem" hatte ich nach EBe auch, und bin deshalb nach der vorletzten ME-Vorlesung mal zum Schröter runter gegangen und hab nachgefragt.
Und der meinte so gemein sind wir nicht, es werden nur Aufgabenweise minimal 0 Pkt. gegeben und nicht auf den Ganzen MC-AufgabenBlock. Was dann heißt: Minimal 0 Pkt. pro einzelne Frage. und keine Minuspunkte.
PS: das gilt nat. erstmal nur für ET
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von zman »

Bei der Ankreuz-Aufgabe in Info kann man wohl kaum von "Multiple Choice" sprechen. Da sollten doch nur Aussagen mit richtig oder falsch bewertet werden. Es musste ja immer genau ein Kreuz gesetzt werden.

Bei der jetzigen Angelegenheit sieht das, wenn ich Euch richtig verstehe, anders aus:
Es werden mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben, von denen auch mehrere richtig sein können.

Jede Teilaufgabe muss dabei für sich bewertet werden und darf insgesamt keine Minuspunkte ergeben. In Info war sozusagen die ganze Aufgabe als Teilaufgabe zu verstehen.
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Re: Elektronik für Mechatronik

Beitrag von MotoGP »

Ja stimmt, hast wohl recht, Info war ja nur "Ja"/"Nein". Trotzdem ärgert mich das jetzt. Das hätte man mal deutlicher vorher sagen können, das sind wieder wertvolle Punkte die nun weg sind...
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