Eingangstests - Serielle Datenübertrag. u. Plausibilitätsk.

Antworten
Benutzeravatar
Hans Oberlander
Beiträge: 2571
Registriert: 19.12.2006 22:22

Eingangstests - Serielle Datenübertrag. u. Plausibilitätsk.

Beitrag von Hans Oberlander » 11.05.2008 23:20

Beim schriftlichen Eingangstest zum Versuch "Schnittstellenprogrammierung und Kombinatorik zur Messwerterfassung" gab's mehrere Gruppen, deren Tests aber glaube ich ziemlich ähnlich waren.

Außerdem wollte der Betreuer (Ulbricht) den vorbereiteten Quelltext dann während des Praktikums ziemlich detailliert erklärt haben, wer also sein Programm nicht selber schreibt, sollte sich den vorher noch mal anschauen....;-)

1. Aufgabe
Welche Leitungen sind zum Betrieb einer seriellen Schnittstelle mindestens notwendig? (2 Punkte)

2. Aufgabe
Wie viele Datenbits können pro Sekunde über eine serielle Schnittstelle mit 33000 Baud übertragen werden, wenn 8 Datenbits, 1 Stoppbit und kein Paritätsbit definiert sind? (1 Punkt, Hier das Startbit nicht vergessen!)

3. Aufgabe
Welche zwei wesentlichen Schritte sind zur Initialisierung der seriellen Schnittstelle unter Windows notwendig? (2 Punkte)

4. Aufgabe
Wie lautet das Ergebnis der folgenden Operation:

c = ((0xA3 & 0x0F) << 4) + (0xB4 & 0x0F)

Wobei "<< 4" das Verschieben des Ausdrucks um 4 Bits nach links bedeutet. (1 Punkt)

Viel Spaß!


bei dem anderen eingangstest wird noch folgendes gefragt:

welche klassen von leitungen gibt es bei einer seriellen schnittstelle?

was ist der unterschied zwischen GetCommonState(...) und ClearCommError(...)?
hier hat er viel wert darauf gelegt dass GetCommState(...) die parameter ausliest, also die vorher eingestellten werte wie baudrate, parität etc. und ClearCommError(...) den status abfragt, also den zustand zur laufzeit.

auch von mir viel spaß!

Schaf
Beiträge: 24
Registriert: 28.04.2008 16:40

Re: Eingangstests - Schnittstellen -Programmierung

Beitrag von Schaf » 30.06.2009 17:20

Wir hatten gestern genau denselben Eingangstest
Der ist allerdings bei uns so gut aufgefallen, dass der Betreuer danach meinte er würde den Test bis zum nächsten Mal [also sicher nächster Gruppe] mal ändern müssen, da er sich scheinbar herumgesprochen hat
Vielleicht sagte er das nur so zur Abschreckung, aber richtet euch drauf ein...

Waldwuffel
Beiträge: 1
Registriert: 09.12.2008 12:46

Re: Eingangstests - Schnittstellen-Programmierung

Beitrag von Waldwuffel » 19.05.2010 10:10

Also ich hatte gestern das Praktikum und es war immer noch der selbe Test.
All die genannten Fragen sind auf verschiedene Gruppen aufgeteilt und es hat sich nix geändert.

Benutzeravatar
Robsen
Beiträge: 1013
Registriert: 02.08.2008 14:39
Name: Robert
Geschlecht: männlich
Studienrichtung: Elektrotechnik
Matrikel: 2008
Angestrebter Abschluss: Dipl-Ing.
Wohnort: Großschirma/Dresden
Contact:

Re: Eingangstests - Schnittstellen-Programmierung

Beitrag von Robsen » 21.06.2010 19:15

Betreuer Ulbricht - wird sich wohl auch nix dran ändern.

Antestat kann ich bestätigen.
3. Aufgabe
Welche zwei wesentlichen Schritte sind zur Initialisierung der seriellen Schnittstelle unter Windows notwendig? (2 Punkte)
wollte er sehr ausführlich erkläre haben. einfach nur "Erstellen des Handles, auslesen und schreiben der geräteparameter" reicht nicht, er hat mir aber versprochen bis zum nächsten mal die Aufgabenstellung ausführlicher zu formulieren.

Quelltext muss beherrscht werden - ich denke außerdem, dass er relativ flott merkt wenn was geklaut ist.
Anderseits hat der Versuch viele Tücken, wir mussten noch sehr viel ausbessern heute.

Er stört sich außerdem sehr an den ganzen Case-Konstrukten mit denen teilweise die Pakete in Integer umgewandelt werden, sie sind seiner Meinung nach total überflüssig und wundert sich warum das soviele haben. Ich glaub ich weiß warum ;)
So you run and you run to catch up with the sun,
but it's sinking. Racing around to come up behind you again...

Benutzeravatar
neobusy
Beiträge: 25
Registriert: 20.04.2006 15:42
Geschlecht: männlich
Matrikel: 2014
Angestrebter Abschluss: Dipl-Ing.

Re: Eingangstests - Serielle Datenübertrag. u. Plausibilitätsk.

Beitrag von neobusy » 24.06.2010 11:32

Die Tests kommen immer noch in der Form dran, die Fragen sind in unterschiedliche Gruppen (A/B) aufgeteilt.
Das Programm sollte man allerdings nicht mehr "besorgen", der Versuchsleiter war sehr "verwundert" darüber, wie umständlich einige Teilprobleme gelöst werden und vor allem daß in jeder Gruppe die selben dummen Fehler sind. Schreibt es selbst, so schwer ist es nicht!

Die minimale Puffergröße z.B. ist nicht 21. Ziel des Puffers ist es, daß ein Paket vollständig darin enthalten ist. Die Paketlänge beträgt 11 Byte, also theoretisch ist ein Puffer mit 22 Byte erforderlich damit auf jeden Fall ein Paket hineinpaßt. Nun muß man aber den Worst Case betrachten, das wäre wenn genau EIN Byte des Pakets abgeschnitten ist und 10 unvollständige und damit nutzlose Bytes im Puffer liegen. Dann muß noch genau Platz für ein ganzes Paket sein, also 10+11 = 21.

Trotzdem geht es auch mit 19, wenn wir den Worst Case betrachten, wissen wir daß nach den ersten 10 Bytes das neue Paket kommt und brauchen die letzten beiden Bytes 0D 0A nicht mehr beachten. Also nur 9 statt 11 auslesen.
++++++[>++++++[>++>+++>+++<<<-]<-]>++[>-->---<<-]>.>-.>.++++.<+++.+.

washmaster
Beiträge: 24
Registriert: 11.11.2010 19:11
Studienrichtung: Elektrotechnik
Matrikel: 2010
Angestrebter Abschluss: Dipl-Ing.

Re: Eingangstests - Serielle Datenübertrag. u. Plausibilitätsk.

Beitrag von washmaster » 12.06.2012 17:08

Dieses Jahr kam in den Eingangstests immer noch das gleiche dran, danach wurden relativ ausführliche Fragen zum Programm gestellt, war aber machbar wenn man sich den Quelltext ein bisschen anschaut.

kinpin1988
Beiträge: 2
Registriert: 14.12.2011 18:41
Matrikel: 2010

Re: Eingangstests - Serielle Datenübertrag. u. Plausibilitätsk.

Beitrag von kinpin1988 » 26.06.2013 20:13

Mittlerweile gibt es mehrere Eingangstest.

Ich hatte folgende Fragen:
1. Welche Schnittstellenklassen es gibt? (Signalleitungen, Steuerleitungen, Masse-/Erdeleitung, Taktleitung)

2. Welche Schritte sind einstellen der Schnittstellenparameter nötig? (Laden, Festlegen, Speichern)

3. Was macht die Funktion GetCommState (HANDLE hFile, LPDCB IpDCB) (Holen der Einstellungdatei)

Dazu kamen noch die Standradfragen Berechnung der Datenbits pro Sekunde und des Ergebnisses von einer Logikoperation.

Insgesamt ist der Betreuer sehr freundlich und bewertet die Eingangstest sehr locker. Hatte bei der ersten Frage noch Spannungsversorgung hin geschrieben (gibt es bei RS232 nicht) und habe trotzdem volle Punktzahl bekommen.

Und denkt an den Programmablaufplan.

Ulrich Baur
Beiträge: 3
Registriert: 17.10.2012 20:07
Geschlecht: männlich
Studienrichtung: Elektrotechnik
Matrikel: 2012
Angestrebter Abschluss: Dipl-Ing.

Re: Eingangstests - Serielle Datenübertrag. u. Plausibilitätsk.

Beitrag von Ulrich Baur » 24.06.2014 19:21

Tests sind im Prinzip die selben.

Hinweise zum Programm:
Als Puffer einfach 22 nehmen.

Die Aufgabenstellung ist leicht verändert worden. Es müssen keine Grenzen mehr abgefragt werden.

Für die formatierte Ausgabe sollen die Werte sauber untereinander laufen.

Unterscheidet auch sinnvoll ob ein Messwert oder Mittelwert in mV oder V ausgeben wird. Nicht bei jeder Mittelwert hat die selbe Einheit wie der aktuelle Messwert. Das lässt sich aber mit if-Anweisungen umgehen.

mardachian
Beiträge: 6
Registriert: 29.10.2013 07:02

Re: Eingangstests - Serielle Datenübertrag. u. Plausibilitätsk.

Beitrag von mardachian » 10.06.2015 07:05

Eingangstests waren auch diesmal wieder fast identisch wie die letzten Jahre, sprich die Fragen von Hans Oberlander und kinpin1988.
Es gab aber mehrere Gruppen, bei der Logikrechnung wurden nur die Werte verändert. Bei der Baudraten Berechnung kam auch mal die Aufgabe von der Bitzahl pro s auf die Baudrate zu schließen.
Und welche Aufgabe das Paritätsbit hatte.

Batman
Beiträge: 2
Registriert: 03.06.2016 15:04

Re: Eingangstests - Serielle Datenübertrag. u. Plausibilitätsk.

Beitrag von Batman » 01.07.2017 16:12

Es wurden auch wieder einige der oben genannten Fragen gestellt und wir mussten einige Funktionen erklären.
Eine Funktion um die Größe des Puffers einzustellen braucht man aber nicht wie es oben gesagt wurde, denn der Puffer ist bereits auf 1024 byte vordefiniert was auf jeden Fall reichen sollte^^ .

Antworten

Zurück zu „Mikrorechentechnik 2“