Modul Regelung vs. MKS

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eleto
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Modul Regelung vs. MKS

Beitrag von eleto » 09.03.2011 11:05

Hallo Leute,

da nun das 5te Semester bewältigt wurde, steht nun die Wahl der Module an.

Ursprünglich entschloss ich mich, das Profil "Fahrzeugmechatronik" zu belegen.

Ich habe aber eine Ader für die Steuerung und Regelung, dieses ist aber nicht Bestandteil des oben genannten Profiles.

Daher bin ich derzeitig am überlegen, wie man die relevanten Module sinnvoll verknüpft.

---

Eine Idee ist das Profil KFZ zu wählen, MKS durch die Steuerung und Regelung zu tauschen und als freies technisches Wahlpflichtfach zB "Kinematik und Kinetik" aus MKS zu wählen.

Man könnte die Situation auch anders herum lösen. Zum Beispiel indem man bei KFZ alles so lässt und Regelungstechnik 2 dazunimmt.

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Die Motivation besteht auch darin, für die spätere Berufswahl gut gewappnet zu sein. Nach meinen derzeitigen Ideen sollte es in Richtung KFZ gehen. Dort könnte ich mir Simulative Aufgaben gut vorstellen.

Laut Prof. Röbenack wird bei Bewerbungen von Mechatronikern ein großer Wert auf das Beherrschen von Steuerung und Regelung gewählt. Daher nehme ich an, dass die Wahl des Modules ein sinnvoller Schachzug wäre.

---

- Was meint ihr?
- Welches der beiden Module ist anspruchsvoller?
- Welche Erfahrungen (Studium und Bewerbung) habt ihr gemacht?

Ich bedanke mich im Vorfeld für eure Mühen!

Grüße Roman
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Re: Modul Regelung vs. MKS

Beitrag von ThesuN1988 » 09.03.2011 19:07

Hi, hab mir heute auch Gedanken über den weiteren Verlauf gemacht.
Muss man genau die für eine Vertiefungsrichtung angegebenen Module belegen und kann dann noch weitere, dem eigenen Interesse entsprechende, Fächer belegen? Oder wie genau definiert sich eine Vertiefungsrichtung? In der Prüfungsordnung steht drin, dass man je zwei Wahlpflichtmodule aus den Gruppen Methoden und Anwendungen wählen muss.

Und wie läuft das mit der Anmeldung, also wann und wie können wir uns für unsere Vertiefung einschreiben? Hab schon einiges auf unserer Fakultäts-Seite gelesen, aber dazu noch nichts entdeckt. Würde mich über Hilfe freuen.

An die Hinweise von Dr. Röbenack kann ich mich auch noch gut erinnern und da ich Regelungstechnik recht interessant fand, kann ich mir eine Fortsetzung gut Vorstellen :)

sunny

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Re: Modul Regelung vs. MKS

Beitrag von zman » 10.03.2011 12:20

Also, zunächst mal ist es so, dass die Module generell frei gewählt werden dürfen, solange es zwei Module aus "Methoden" und zwei aus "Anwendungen" sind. Die vier Vertiefungsrichtungen sind lediglich Empfehlungen, wobei dort außerdem die einzelnen Lehrveranstaltungen zeitlich aufeinander abgestimmt werden. Wenn Du die Module anders zusammenstellst, kann es passieren, das z. B. zwei Vorlesungen gleichzeitig stattfinden. Womit man allerdings auch zurechtkommen kann, wenns drauf ankommt.
In die Vertiefungsrichtung oder die Module eingeschrieben wird sich eigentlich überhaupt nicht. Es gab bei uns damals im 4. Semester, glaub ich, so eine Veranstaltung, wo die vier Richtungen vorgestellt wurden, da musste (konnte?) man einen Zettel abgeben mit seiner gewählten Richtung. Das war aber alles unverbindlich. Welche Module letztendlich gewählt wurden, steht mit den Prüfungen fest, für die man sich einschreibt.
Weitere, dem eigenen Interesse entsprechende Fächer kann man natürlich auch noch machen (zusätzlich). Mindestens eins muss man ja sowieso als freies Wahlpflichtfach nehmen. Freiwillig mehr machen geht bestimmt auch, kommt eben auf den persönlichen zeitlichen Rahmen an. Was natürlich wichtig ist: Du musst die Module jeweils komplett absolvieren. Du kannst also nicht ein Fach weglassen und dafür eins aus nem anderen Modul machen.

@ eleto: Wenn Du Dir simulative Aufgaben im Kfz-Bereich vorstellst, halte ich MKS gerade für wichtig. Zugunsten von Steuerung/Regelung würde ich eher Bewegungssteuerung weglassen. Oder aber ein S/R-bezogenes Fach als freies WPF oder zusätzliches Wahlfach.
Wenn Deine Berufswahl S/R beinhaltet, solltest Du das Modul machen. Ob im Allgemeinen von Mechatronikern erwartet wird, dass das beherrscht wird, kann ich nicht sagen. Ich hab die Richtung Fahrzeugmechatronik gemacht, genau so, wie es empfohlen wurde, ohne S/R. Und ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, z. B. eine Praktikumsstelle oder ein DA-Thema zu finden.

Was ich jetzt hier ausgeführt habe stimmt natürlich nur unter der Voraussetzung, dass die Module heute noch so aussehen wie dazumal.
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Re: Modul Regelung vs. MKS

Beitrag von eleto » 10.03.2011 16:27

Hey zman,

deine Idee ist wirklich gut! Habe eben das ganze neu durchgeschaut und werde nun wahrscheinlich die Bewegungssteuerung aus dem Kahn schmeißen.

Dann habe ich MKS und Regelung/Steuerung, was sicherlich ganz solide sein sollte.

Im 6ten Semester hätte ich so recht wenig Stunden, im 8chten umso mehr. Dies dürfte aber nicht das Problem sein oder? Würde mir dann noch möglichst die offenen Fremdsprachen und Studium-Generale ins 6te legen.

Dort wo ich noch mögliche Probleme sehe, sind Überlappungen im 7bten. Geben sich die lieben Leute im Prüfungsamt viel Mühe so etwas zu vermeiden oder ist dies gar nicht so unwahrscheinlich, dass ich dann mehrere Veranstaltungen in den gleichen Stunden habe?

Grüße Roman
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Re: Modul Regelung vs. MKS

Beitrag von zman » 10.03.2011 21:37

Im 6ten Semester hätte ich so recht wenig Stunden, im 8chten umso mehr [...] Würde mir dann noch möglichst die offenen Fremdsprachen und Studium-Generale ins 6te legen.
Oder Du füllst die Lücken mit Vorlesungen auf, die normalerweise erst fürs 8. vorgesehen sind. Wenn Du die Absicht hast, Dein Studium in der Regelstudienzeit zu schaffen (Bafög-Amt sei Dank beispielsweise), sollte das 8. nicht zu voll sein, da ja auch noch die Studienarbeit anzufertigen ist.
Oder, falls Dir die Studiendauer egal ist, machst du die ein oder zwei Fächer, mit denen es im 7. Überlappungsprobleme gibt, im 9. und nebenbei die Studienarbeit, die dann auch etwas arbeitsintensiver sein darf, weil Du mehr Zeit hast.
Geben sich die lieben Leute im Prüfungsamt viel Mühe so etwas zu vermeiden oder ist dies gar nicht so unwahrscheinlich, dass ich dann mehrere Veranstaltungen in den gleichen Stunden habe?
Wie gesagt, innerhalb der empfohlenen Vertiefungsrichtungen werden die LVen zeitlich aufeinander abgestimmt. Das hat bei uns damals eigentlich geklappt. Ich kann mich an ein einziges Mal erinnern, als glaub ich ein Laborpraktikum zeitgleich mit irgendeiner 14tägigen Übung stattfand...
Wenn die Module selbst gewählt werden, gibt's wahrscheinlich Probleme. Die Stundenpläne sind ja für alle Jahrgänge online. Schau einfach mal nach den Fächern, die Dich betreffen! Oft finden die Vorlesungen jedes Jahr zur gleichen Zeit statt. Da kannst Du schon mal schauen, wo es eventuell Überlappungen geben wird.
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